• Internetnutzung in Deutschland: iPhone, iPad, Windows, Google-Suche

    Die Internetnutzung in Deutschland kann mit den Begriffen iPhone, iPad, Windows und Google-Suche kurz und knapp zusammengefasst werden. Der Berliner Webanalyseanbieter Webtrakk hat neue Daten aus dem Jahr 2012 veröffentlicht, die auf 100 Millionen Besuche verschiedener untersuchter Internetseiten – wie Handelsketten, Banken oder Onlinehändlern – basieren und damit, nach Angaben des Geschäftsführers Christian Sauer, repräsentativ seien. Auf Smartphone und Tablets dominieren demnach Apple-Geräte, im Desktop-Bereich Windows-Computer und mehr als 90 Prozent der Internetnutzer suchen über Google.

    Ende des Jahres wurden bereits 13 Prozent der Internetzugriffe über mobile Geräte getätigt. Über 70 Prozent des mobilen Internetverkehrs entfallen im Jahresschnitt dabei auf iPad und iPhone, Android-Geräte sind für etwa 17 Prozent der Zugriffe verantwortlich. Geräte mit dem Google-Betriebssystem wachsen jedoch verhältnismäßig schnell: Waren es im ersten Quartal 2012 noch rund 10 Prozent der Zugriffe, ist diese Zahl im letzten Quartal auf 21 Prozent angestiegen. Das iPhone büßt hingegen, über den Gesamtzeitraum seit dem Jahr 2010 betrachtet, immer mehr Marktanteile ein.

    Im Desktopbereich dominieren ganz klar die Betriebssysteme von Microsoft die Internetnutzung – über 87 Prozent entfallen auf die verschiedenen Versionen von Windows. Das bereits etwas angestaubte Windows XP und Windows 7 haben je etwa 30 Prozent Marktanteil, Windows 8 hingegen kommt Ende des Jahres auf nur 0,56 Prozent. Damit sind die Internetzugriffe mit Windows 7 im selben Zeitraum sogar mehr gestiegen als die von Windows 8 – trotz des günstigen Einstiegspreises des neuesten Betriebssystems. Mac OS X liegt im letzten Quartal bei einem Marktanteil von etwas über 10 Prozent, die häufigsten Internetzugriffe konnten von Snow Leopard und Lion verzeichnet werden.

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    Via FAZ, Webtrakk
    Bildquelle: Man and a MacBook [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], von Ordinary Guy (flickr time), Wikimedia Commons
    Kommentare
    1. Avatar von Moriarty
      Moriarty -
      Im Desktopbereich lag Mac OS offenbar Ende 2011 schonmal deutlich höher als heute - und hat dann in 2012 wieder ordentlich verloren... während Windows wieder Boden gutmacht? Interessante Entwicklung!

      Ich meine, gefühlt sieht man ja "immer mehr Macs" - in Filmen, Serien, etc. - da sieht man mal wie sehr solche Platzierungen täuschen können, bzw. die öffentliche Meinung auch beeinflussen. In der Realität hatte Mac OS offenbar einen guten Lauf bis Ende 2011 und hat jetzt wieder alles Plus aus den letzten drei Jahren eingebüßt.
      Windows - oft schon totgesagt - war bis Ende 2011 auf dem absteigenden Ast, und hat in 2012 wieder die Verluste der letzetn Jahre aufgeholt...

      Oder mal weg von den Zahlen und hin zum von Fans immer gern angeführten Foto der NASA, wo alle bis auf einen ein MacBook haben. Mit obigen Infos stellt sich das wohl eher so dar, dass ein Applefan dort alle Kollegen im Haus zusammengetrommelt hat, die ein MacBook nutzen, und somit diese 30 Leute zusammenbekam - in der Abteilung aber 270 weitere Leute mit ihren PCs arbeiten...
    1. Avatar von Martin Wendel
      Martin Wendel -
      Wie es zu den fast -5% Ende 2011/Anfang 2012 kommt ist mir auch nicht klar, auch bei den älteren Pressenachrichten des Unternehmens findet sich dazu keine Erklärung oder Vermutung.
    1. Avatar von winphobiker
      winphobiker -
      Zitat Zitat von Moriarty Beitrag anzeigen
      Oder mal weg von den Zahlen und hin zum von Fans immer gern angeführten Foto der NASA, wo alle bis auf einen ein MacBook haben. Mit obigen Infos stellt sich das wohl eher so dar, dass ein Applefan dort alle Kollegen im Haus zusammengetrommelt hat, die ein MacBook nutzen, und somit diese 30 Leute zusammenbekam - in der Abteilung aber 270 weitere Leute mit ihren PCs arbeiten...
      "Think, McFly, think!!!"
      Die Rede war von Internetzugriffen in Deutschland.
    1. Avatar von PKey
      PKey -
      Irgendwie glaube ich es nicht das die meisten mit einem iPhone im Mobilen Bereich surfen. Wenn ich mich bei mir auf der Arbeit umsehe dann gibt es unter all den Mitarbeitern (wir sind ca 100 Mann) nur 4 iPhones (1 iPhone 4,1 iPhone 4S und 2 iPhone 5) der rest hat entweder ein altes Handy ohne Internet zugang oder es sind Android Handys. Und da der Preis von Apple Geräten viele abschreckt und sie dadurch zu günstigeren Geräten greifen, bezweifle ich es erstrecht.
    1. Avatar von Applicator
      Applicator -
      Apple User müssen halt nicht so oft im Internet nach Problemlösungen für ihr zerschossenes Windows suchen
    1. Avatar von thomsen1512
      thomsen1512 -
      Bei Apples Preispolitik im Desktop- und Laptopbereich wird sich das nie ändern.

      Der 500 Euro Plastikbomber von Acer mit von der Arbeit bekanntem Windows wird sich bei 90% der Menschheit immer gegen das 1.800 Euro teure Apple Gerät mit unbekanntem System durchsetzen. Das halbwegs preiswerte Winzidisplay eines 13" Macbooks ändert das auch nicht.
    1. Avatar von Steve_Jobs
      Steve_Jobs -
      Zitat Zitat von winphobiker Beitrag anzeigen
      "Think, McFly, think!!!"
      Die Rede war von Internetzugriffen in Deutschland.
      Ist der Unterschied denn wirklich so groß?
    1. Avatar von Greenie77
      Greenie77 -
      Zitat Zitat von thomsen1512 Beitrag anzeigen
      Bei Apples Preispolitik im Desktop- und Laptopbereich wird sich das nie ändern.

      Der 500 Euro Plastikbomber von Acer mit von der Arbeit bekanntem Windows wird sich bei 90% der Menschheit immer gegen das 1.800 Euro teure Apple Gerät mit unbekanntem System durchsetzen. Das halbwegs preiswerte Winzidisplay eines 13" Macbooks ändert das auch nicht.
      Ich erinnere: Es gab mal einen iMac für 999 euro ja der war kleiner aber immerhin ein brauchbarer Standrechner, auch das MBP 15" war mal bezahlbarer und attraktiver für Umsteiger. Und auch wenn dann wieder welche sagen der Euro etwas damit zu tun hat, andere Hersteller schaffen es ja auch preislich attraktiv zu bleiben und kloppen den Kunden nicht die Preiskeule nach de Modellumstellung ins Gesicht. Neue Kunden kann man oft nur mit bezahlbaren Dingen ködern. u.A. wäre das ein Notebook von Apple was meinetwegen auch wieder im weißen Kunststoffgehäuse kommen dürfte, das muss deswegen nicht gleich Schrott-Plastikbomber sein. Es müsste eben nur konkurrenzfähige 15" haben ein normales Display ohne Retina und nicht nur winzipinzi-poplig 13" zum Schockpreis wo viele einfach denken... äähh ne danke. Für den 13" normal MBP Preis müsste defintiv ein 15er drin sein und auch da werden noch Gewinne abgeworfen. Der Mac Mini ist für Ex. Windowis als Einsteigermodell auch etwas unattraktiver geworden, da die dedizierte GPU fehlt. Viele wollen halt gerne auch noch mal etwas zocken unter Bootcamp. etc. etc.

      Ich denke mit der seltsamen Modell-Preis Politik wird Apple nie mehr als 10-15% bekommen. Da hilft es auch nicht wenn das System so was von genial ist. Das Geld fehlt den meisten einfach. Die Leute zahlen gerne mehr für Qualität, aber man muss das mit Augenmaß machen, nicht mit arroganz.
    1. Avatar von mazzic0
      mazzic0 -
      Dem gibt es nichts hinzu zufügen.
    1. Avatar von Bananenbieger
      Bananenbieger -
      Zitat Zitat von PKey Beitrag anzeigen
      Irgendwie glaube ich es nicht das die meisten mit einem iPhone im Mobilen Bereich surfen. Wenn ich mich bei mir auf der Arbeit umsehe dann gibt es unter all den Mitarbeitern (wir sind ca 100 Mann) nur 4 iPhones (1 iPhone 4,1 iPhone 4S und 2 iPhone 5) der rest hat entweder ein altes Handy ohne Internet zugang oder es sind Android Handys. Und da der Preis von Apple Geräten viele abschreckt und sie dadurch zu günstigeren Geräten greifen, bezweifle ich es erstrecht.
      Das braucht man nicht glauben: Das ist so. Apple-Nutzer sind halt eher bereit, mehr Geld für Geräte, mobiles Internet und Apps auszugeben. Android deckt vor allem auch das Preiseinstiegssegment ab.
    1. Avatar von PKey
      PKey -
      Und ich glaube halt (das ist meine Vermutung) das es halt gerade durch das von dir erwähnte Einstiiegssegment mehr Android nutzer mobil Online sein müssten. Natürlich kann ich mich auch irren, doch schaut man mal in seinem Bekanntenkreis so herum sieht man doch sicherlich mehr mit Android Geräten als mit Apple Produkten in der Hosentasche durch die Gegend laufen oder? Bei mir ist das jedenfalls so daher auch meine Zweifel.
    1. Avatar von Bananenbieger
      Bananenbieger -
      Es gibt aber einen Unterschied zwischen "Smartphone besitzen" und "mobiles Internet nutzen".
    1. Avatar von Bödefeld
      Bödefeld -
      Mein Vater hat ein Samsung Galaxy S, mit Internetflat.
      Ich habe ein iPhone, mit Internetflat.
      Und jetzt rat mal, wer am Ende des Monats mehr Volumen verbraucht hat
      Vergleich im kleinen, der gegen deine These spricht
      Ich denke, Bananenbieger hat schon recht, Android haben zwar viele, weil sie auch gerne 'mal so ein Smartphone' haben wollen, aber der Großteil reizt das Angebot des mobilen Internets nicht so aus wie der iPhone-User.
    1. Avatar von shot
      shot -
      Ja wer hat denn nun mehr Internet Verbrauch? Dein Smiley und der Hinweis auf die Geräte bringt mich nicht voran.
    1. Avatar von Fantom53
      Fantom53 -
      Da gebe ich Bananenbieger vollkommen Recht. Ich kenn so viele Leute, die ein Androidtelefon besitzen, aber wenig bis gar nicht im Internet sind. Schon allein, wenn ich mir so die Frauen ab 40 in meinem Umkreis ansehe. Wollen sie doch mit der Zeit mitgehen und was modernes haben, doch Nutzen und in dem Sinne das Brauchen der Geräte ist schlichtweg nicht vorhanden.
    1. Avatar von Paul_
      Paul_ -
      Kurze Frage: Welches "Andere" Desktop-Betriebssystem gab es 2009, das nun verschwunden ist?

      Oder anders gefragt: Woher kommt dieser Messfehler/Informationslücke?
      --

      Zitat Zitat von Fantom53 Beitrag anzeigen
      Da gebe ich Bananenbieger vollkommen Recht. Ich kenn so viele Leute, die ein Androidtelefon besitzen, aber wenig bis gar nicht im Internet sind. [...]
      "Im Internet sein" ist auch so eine Sache. Ich lese und schreibe auf meinem Handy an die 40 E-Mails und benutze Twitter und BBM - Alles Internetdienste, aber wird da es nicht Surfen ist, wird es in so einer Studie auch nicht auftauchen.

      Repräsentiert den typischen Handy-Surfer, sonst aber auch keinen.