Dennoch hat das Unternehmen mit Problemen zu kämpfen. Wochenlange Schwierigkeiten in der Produktion sowie der verfrühte Start der eigenen Kartenlösung brachten dem Konzern herbe Kritik ein. Der Aktienkurs fiel binnen weniger Monate um fast 23 Prozent. Mehrere Mitarbeiter, darunter Software-Guru Scott Forstall, mussten das Unternehmen vor allem wegen schweren Mängeln in der Kartenapplikation verlassen. Mit der nun veröffentlichten eigenen Kartenlösung habe man Kunden Funktionen bieten wollen, die das Unternehmen mit der von Google adoptierten Lösung bis dato nicht anbieten konnte, so Cook. Man selbst sei zutiefst enttäuscht über die zu Beginn durchweg mit vielen Fehlern besetzte Kartenlösung gewesen. Man tue aber alles dafür, die Fehler kontinuierlich auszubessern, heisst es weiter.
Weitere Kritik erntete Apple außerdem durch den mit Einführung des iPhone 5 neu veröffentlichten "Lightning"-Anschluss. Bedingt durch die veränderte Bauweise beschwerten sich vor allem jene Kunden, die zuvor viel Geld für Zubehör des alten 30-Pin-Connectors ausgegeben hatten. Dieses wurde mit dem deutlich kleineren "Lightning"-Connector praktisch obsolet. Zwar bot Apple entsprechende Adapter an. Das Unternehmen liefert diese jedoch nicht standardmäßig mit dem iPhone 5 aus. Bis zu 30 Euro werden hingegen fällig. Ein Umstand, der die erhitzten Gemüter der Kunden verständlicherweise weiter provozierte. Cook hält an diesem Schritt jedoch fest. "Es war eines der Dinge, ohne die wir das iPhone 5 in der Form nicht hätten umsetzen können". Er versichere jedoch, dass es das Produkt wert sei, so der Apple-Chef im Wortlaut gegenüber NBC-Moderator Williams.Zum Schluss ließ Brian Williams dann wie erwartet nicht die Gelegenheit aus, Cook nach künftigen Plänen des Unternehmens zu fragen. Eine konkrete Antwort war angesichts der bekanntermaßen auf Geheimhaltung ausgerichteten Philosophie des Unternehmens nicht zu erwarten. Dennoch gab der Apple-Chef einen Hinweis. Einen, der die immer wieder aufkommende Diskussion um einen möglichen Apple-Fernseher erneut befeuern dürfte. "Wenn ich in mein Wohnzimmer gehe und den Fernseher anschalte, fühle ich mich oft 20 oder 30 Jahre in der Zeit zurückversetzt". "Es ist sehr interessant, sich diesem Gebiet anzunehmen. Mehr kann ich dazu nicht sagen", so Cook.
















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