• Ein iPad ein Jahr lang zu betreiben kostet nicht mal drei Euro, so EPRI

    Durch die Einführung des iPhones und des iPads hat sich bei Konsumenten etwas verändert: Immer mehr Menschen besitzen ein Tablet oder ein Smartphone. Dem Electric Power Research Institute (EPRI) machte das Sorgen. Was, wenn unsere Ressourcen einfach nicht ausreichen, um all die neuen Geräte ständig neu aufzuladen? Wenn in Zukunft jeder ein iPad besitzt, sind die Netze dann überlastet? Also stellte man Forschungen an, die beruhigten. Innerhalb eines Jahres verbraucht ein iPad der neuesten Generation 11,36 kWh, wenn es pro Tag einmal aufgeladen wird. In den USA kostet es somit 1,36 US-Dollar ein iPad ein Jahr lang zu betreiben, in Deutschland wird man nicht mal drei Euro los. Wenn man nun annimmt, dass iPad-Nutzer ihre wesentlich ineffizienteren Laptops (72,3 kWh) und Plasmafernseher (358 kWh) durch das iPad seltener nutzen, hat das iPad sogar einen positiven Effekt auf den Stromverbrauch. Entgegen der Befürchtung des EPRI hilft das iPad beim Strom sparen.

    attachments/cms/83972-ipad-energy-usage.jpg
    Bildquelle
    Kommentare
    1. Avatar von Tidus2007
      Tidus2007 -
      Dass es doch so wenig ist ist erfreulich. Hab ehrlich gesagt mehr vermutet
    1. Avatar von DubiDuh
      DubiDuh -
      Ich hätte nie gedacht, dass es so kommt, aber es stimmt: Zwei Kollegen von mir die bis zum iPad Kauf ihren PC 24/7 (Anmerkung des Verfassers: überspitzt) angeschaltet hatten, machen ihren PC nun nur noch selten an: 2 Mal die Woche für wenige Stunden.
    1. Avatar von eyePH0NE
      eyePH0NE -
      Interessant, dass es dafür einer Forschung bedarf.
    1. Avatar von Jens87
      Jens87 -
      iPad 1x am Tag laden? ich glaub ich lade meines alle 3-4 Tage mal... wenn überhaupt
    1. Avatar von kip
      kip -
      Das Geld, dass ich beim Strom spare hau ich innerhalb kürzester Zeit für Apps raus
    1. Avatar von lenni
      lenni -
      Unglaublich, ich hätte wesentlich mehr vermutet.
    1. Avatar von Bananenbieger
      Bananenbieger -
      Zitat Zitat von eyePH0NE Beitrag anzeigen
      Interessant, dass es dafür einer Forschung bedarf.
      Es bedarf immer der Forschung, um so etwas herauszufinden. Wenn es nicht erforscht und bewiesen ist, ist es halt nur eine Meinung. Es gibt viele "gemeinhin bekannte Dinge", die durch solche Forschungen widerlegt worden sind.

      Bei mir trifft es übrigens auch zu. Unser Jahresstromverbrauch liegt jetzt bei rund 900kWh. Das ist fast die Hälfte von dem, was ein normaler Singlehaushalt verbraucht (!!!) - Und das, obwohl Frau Bananenbiegerin bei mir wohnt.
    1. Avatar von MBSoft
      MBSoft -
      Zitat Zitat von Jens87 Beitrag anzeigen
      iPad 1x am Tag laden? ich glaub ich lade meines alle 3-4 Tage mal... wenn überhaupt
      ...möglicherweise verhält sich die Häufigkeit der Ladezyklen proportional zur Dauer der Benutzung
    1. Avatar von Chrissel
      Chrissel -
      Umweltschutz ist sicher wichtig aber vielleicht würden höhere Strompreise und den USA ja auch helfen?
      Zitat Zitat von Niklas Marxen Beitrag anzeigen
      In den USA kostet es somit 1,36 US-Dollar ein iPad ein Jahr lang zu betreiben, in Deutschland wird man nicht mal drei Euro los.
    1. Avatar von gibgasmann
      gibgasmann -
      IPad als Klima Retter . Was wohl virenscannen , drefragmentieren und aufräumen eines Pc denn aufs Jahr gerechnet kostet ?
    1. Avatar von m1LLo
      m1LLo -
      Was ist an einer Rechenaufgabe Forschung? Man kennt die Akkukapazität nimmt es mal 365 und hat den Jahres Verbrauch bei täglichem Laden. Bin ich jetzt Forscher?
    1. Avatar von Knochenfuarz
      Knochenfuarz -
      Wenn man etwas analysiert und fundiert Belegt ist das Forschung. Bloß weil manche Leute mit dem Begriff hochtrabende Tätigkeiten verbinden heißt es ja nicht das es immer die kalte Fusion sein muss. Die Frage ist halt nur ob du jetzt den Leuten die das rausgefunden haben große Bedeutsamkeit ob ihrer Ergebnisse und Methoden beimisst.

      Zum eigentlichen Thema: Finde ich nett. Außerdem finde ich die Amis sollten endlich mal für Energie bezahlen.
    1. Avatar von Bananenbieger
      Bananenbieger -
      Zitat Zitat von Chrissel Beitrag anzeigen
      Umweltschutz ist sicher wichtig aber vielleicht würden höhere Strompreise und den USA ja auch helfen?
      Dass die Strompreise in Deutschland höher sind, liegt auch nicht zuletzt daran, dass unsere Energieinfrastruktur moderner ist. In den USA sind die Netze furchtbar veraltet (beispielsweise weiß ein deutscher Netzbetreiber, dass ein Stromausfall passiert ist, weil das Netz solche Dinge selbständig erkennt. In den USA muss man üblicherweise bei Stromausfällen den Netzbetreiber anrufen, damit der etwas davon mitbekommt)

      Wir sollten uns in Deutschland aber erst mal selber an die Nase fassen: Wir könnten Unmengen an Energie sparen, wenn wir weniger Auto fahren würden (was nicht heißt, dass man Autos komplett abschaffen sollte, aber gerade in Großstädten oder im "innerdörflichen Verkehr" kann man auch mit Fahrrad, ÖPNV oder gar zu Fuß schnell vorankommen)
    1. Avatar von Onemorething
      Onemorething -
      Ja viel Spass mit dem Rad'l und dem iPad unterm Arm bei dem Wetter &Regen !

      Immer diese Gutmenschen und Theoretiker....
    1. Avatar von adehlfing
      adehlfing -
      Zitat Zitat von kip Beitrag anzeigen
      Das Geld, dass ich beim Strom spare hau ich innerhalb kürzester Zeit für Apps raus
      Davon hast Du und die Umwelt aber mehr, als wenn alles für den Strom drauf geht.
    1. Avatar von Bananenbieger
      Bananenbieger -
      Zitat Zitat von Onemorething Beitrag anzeigen
      Ja viel Spass mit dem Rad'l und dem iPad unterm Arm bei dem Wetter &Regen !

      Immer diese Gutmenschen und Theoretiker....
      Den Spaß habe ich seit meiner Kindheit, als ich täglich 3km zur Schulbushaltestelle radeln durfte. War gar kein Problem.
      Auch im Studium in Münster war das Rad DAS Verkehrsmittel schlechthin. Ebenfalls kein Problem (auch mit MacBook und Büchern im Gepäck).

      Solange kein Glatteis ist, kann man mit dem Rad fahren. In Städten die recht flach sind (Hamburg, Berlin) kommt man auch schnell und ohne Schwitzen voran. Gegen Nässe gibt es übrigens Schutzkleidung und im Sommer fährt man halt ein wenig langsamer, wenn man nicht durchgeschwitzt ankommen will. Ganzjahresradfahrer bekommen üblicherweise auch keine Erkältung.

      Soweit die Praxis.


      Theoretisch fährt so ein Auto auch maximal 200km/h. Praktisch liegt die effektive Geschwindigkeit bei rund 20km/h auf dem Land, wenn man den Zeitaufwand für die Erwirtschaftung der Autokosten mit einrechnet. In der Stadt kann man sogar besser zu Fuß gehen, denn dort sind es effektive 5km/h für den Autoverkehr.
    1. Avatar von Loooki
      Loooki -
      Die Überschrift haut ja wohl nicht ganz hin: "nnerhalb eines Jahres verbraucht ein iPad der neuesten Generation 11,36 kWh, wenn es pro Tag einmal aufgeladen wird" =! "Ein iPad ein Jahr lang zu betreiben kostet nicht mal drei Euro, so EPRI"
    1. Avatar von joey23
      joey23 -
      Theoretisch fährt so ein Auto auch maximal 200km/h. Praktisch liegt die effektive Geschwindigkeit bei rund 20km/h auf dem Land, wenn man den Zeitaufwand für die Erwirtschaftung der Autokosten mit einrechnet. In der Stadt kann man sogar besser zu Fuß gehen, denn dort sind es effektive 5km/h für den Autoverkehr.
      Da ist jetzt eingerechnet, dass ich Arbeitszeit aufwenden muss, um das Geld für das Auto zu verdienen, oder wie kommt auf solch abenteuerliche Zahlen? Na die Formal kommt doch garantiert von irgendeinem Umweltschutzverband

      Würde ich zu Fuß gehen, bräuchte ich weniger Arbeiten und wäre genauso schnell, willst du damit sagen? Dann verbringe ich die Arbeitszeit stattdessen mit Fußmarsch? Ne, dann arbeite ich lieber. Das macht mir nämlich mehr Spaß.
    1. Avatar von Bananenbieger
      Bananenbieger -
      Genau. Exakt das ist da eingerechnet. Eigentlich auch dumm, das nicht einzurechnen. Die wenigsten Leute sind sich nämlich darüber bewusst, wie teuer ein Auto ist (das teuerste ist meist der Wertverlust - Es sei denn, man fährt eine alte "Rostlaube"). Andersherum muss man meiner Meinung nach bei öffentlichen Verkehrsmitteln die durchschnittliche Wartezeit mit einrechnen (also z.B. bei einem 20min-Takt 10min auf den Weg aufschlagen) und ebenso sind dort die Zeiten für den Ganzg zur/von der Haltestelle einzurechnen. Aber zurück zum Auto.

      Man braucht sich da auch nicht auf Statistiken verlassen und das Auto grundsätzlich verteufeln - Die Rechnung kann jeder für sich machen: Einfach einen Monat lang zurückgelegte Strecke, gefahrene Zeit sowie die Kosten für das Auto erfassen und anschließend mit seinem persönlichen Stundennettoverdienst die Zeit für die Erwirtschaftung der Kosten errechnen. Dann einfach zurückgelegte Strecke/(Fahrzeit+notwendige Arbeitszeit) rechnen und schon hat man die Effektivgeschwindigkeit. Auf dem Land mit einem Kompaktklassewagen wird die deutlich höher sein als mit einem SUV in einer Metropole. Ich hab mal schnell in meine Unterlagen geschaut und ich habe damals als normalsterblicher Arbeitnehmer mit 8km einfacher Entfernung pro Arbeitstag ca. 0,75h für das Auto (Gebrauchtwagen, damals 7 Jahre alt, Kompaktklasse) gearbeitet.

      Da sich sowieso die Deutschen zu wenig bewegen und da eh gut die hälfte der Deutschen es weniger als 10km zur Arbeit haben können große Teile der Bevölkerung einfach zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und sowohl Zeit (Pendelzeit kann für die Gesundheit genutzt werden) als auch Geld sparen (kein teueres Auto - oder zumindest kein teurer Zweitwagen). Für die allermeisten Leute ist aber wohl das Auto weiterhin eine Illusion von nicht-vorhandener Freiheit und vorgespielter Flexibilität.
    1. Avatar von Reservist
      Reservist -
      Zitat Zitat von eyePH0NE Beitrag anzeigen
      Interessant, dass es dafür einer Forschung bedarf.
      Wieso nicht? Damit werden Hypothesen belegt oder widerlegt. Das ist die Grundlage der modernen Wissenschaft.

      Sonst wären wir z.B. bei der Homöopathie, die damit werben das alles mögliche ganzheitlich kuriert werden kann, egal ob Homosexualität (kein Scherz), Kopfschmerzen oder sonstige Zipperlein. Mit Forschung findet man halt raus, dass es nur Zuckerpillen sind, die einen Placeboeffekt besitzen und das ganze drumherum esoterischer Unfug ist.