• Apple Store in Georgia soll Iranerin den Einkauf verweigert haben

    Als die 19-jährige Iranerin in Alpharetta, Georgia, mit ihrem Onkel den örtlichen Apple Retail Store betrat, um dort zu stöbern, rechnete sie sicher nicht mit diesem Verlauf der Dinge: Da Apple sich strikt an die geltenden US-Handelsabkommen hält, und Länder, gegen die ein Embargo ausgesprochen wurde, nicht beliefert, verweigerte ein Mitarbeiter ihr den Einkauf. Er habe, so der Bericht der Huffington Post, die Frau mit ihrem Onkel in Farsi sprechen hören, und auf Nachfrage die Information erhalten, dass es sich bei der Kundin um eine Frau iranischer Herkunft handele. Päpstlicher als der Papst entschuldigte sich der Mitarbeiter bei der Frau und erklärte ihr, dass er ihr aufgrund interner Richtlinien kein Produkt verkaufen dürfe. Amerika habe "keine gute Beziehung" zum Iran, so seine Erläuterung. Doch das scheint kein Einzelfall zu sein: Bereits in der Vergangenheit habe es vereinzelt derartige Verweigerungen gegeben, da Apple Mitarbeiter die verbotenen Handelszonen teilweise recht frei interpretierten. Neben dem Iran sind auch Kuba, Nordkorea, der Sudan und Syrien betroffen.

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    Bild via Foreignpolicyblogs
    Kommentare
    1. Avatar von Paganethos
      Paganethos -
      Woher weiss der Verkäufer denn wie sich Farsi anhört? Ist er am Ende selber Iraner?
    1. Avatar von JohnnyAppleseed
      JohnnyAppleseed -
      Bescheuert. Ich habe noch nie verstanden, warum Einwohner eines Landes so oft, ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken, direkt mit der Politik ihrer Regierung in Zusammenhang gebracht werden.
    1. Avatar von danieL2k
      danieL2k -
      Anti-Ahmadinedschad-Videos gesehen, wahrscheinlich.
    1. Avatar von Dominik_H
      Dominik_H -
      Ich kann englisch .. bin ich jetzt Engländer ?
    1. Avatar von Tidus2007
      Tidus2007 -
      Das ist hart, Hauptsache der Rubel rollt würde ich mal sagen. Da wäre dann sogar mal ne Klage sinnvoll.
    1. Avatar von aniSation
      aniSation -
      Da hat der Mitarbeiter seine Kompetenzen ein wenig überstrapaziert. Apple darf an jeden Menschen, egal woher, seine Waren verkaufen, wenn sie im Laden stehen. Aber derjenige darf das dann eben nicht in Länder wie den Iran ausführen. Das ist dann Sache des Zolls. Vielleicht hat sie ja nur ein iPhone (whatever) gekauft, um es ihrem amerikanischen Cousin zu schenken.
    1. Avatar von Yoda76
      Yoda76 -
      als ob der durchschnittliche amerikanische Retailstoreangestellte Farsi von Arabisch oder Türkisch unterscheiden könnte...oder haben die alle auf Anordnung des US Außenministeriums Sprachkurse machen müssen ?

      Lächerlich...hoffentlich klagt die Frau...
    1. Avatar von Kojak19
      Kojak19 -
      So ein Verhalten ist bedenklich... in jeder Hinsicht.
    1. Avatar von Snoopy181
      Snoopy181 -
      Das ziehen die Amerikaner eiskalt mit allem durch, was in den Iran geliefert werden kann und nimmt teilweise schon paranoide Züge an.
    1. Avatar von tiny
      tiny -
      Zitat Zitat von aniSation Beitrag anzeigen
      Apple darf an jeden Menschen, egal woher, seine Waren verkaufen..
      "DARF"
      Aber "MUSS" Apple an jeden Menschen verkaufen?

      Ich darf mir doch sicherlich meinen Kundenkreis aussuchen. Oder?
    1. Avatar von svaeni
      svaeni -
      Oh man Leute … erst Ahnung beschaffen, danach tippen.
    1. Avatar von oktolyt
      oktolyt -
      Die Frau ist eine Staatsbürgerin der USA.
      http://consumerist.com/2012/06/speak...y-an-ipad.html
      "One customer, a 19-year-old college student and U.S. citizen..."
      Den Verkauf zu verweigern entbehrt also jeder Grundlage und kann ganz schnell zu einer Klage wegen Diskrimminierung führen. Zu Recht.
      (Die Überschrift des Artikels ist auch falsch. Es wurde keiner Iranerin irgendwas verweigert.)

      In den USA sprechen über 50 Millionen Menschen Spanisch (http://de.wikipedia.org/wiki/Sprache...Sprecheranteil), davon vermutlich eine Menge als Muttersprache.
      'Leider' spricht man auch auf Kuba spanisch.
      Sollte deswegen keinem spanischen Muttersprachler ein Apple-Produkt verkauft werden? In den USA und/oder weltweit?

      Ich denke, da ist ein Apple-Angestellter über's Ziel hinausgeschossen. Aus überdrehtem Patriotismus oder Unwissenheit oder beidem oder sonstwas.
      Das ist alles.
    1. Avatar von buessel
      buessel -
      Ich will jetzt niemandem zu nahe treten, aber das deckt sich exakt mit meinen Erfahrungen. Und ich habe beruflich sehr viel mit Amerikanern zu tun.
      Wenn man einem Amerikaner eine Anweisung gibt, muß man ihm auch erklären wie er sie umzusetzen hat.
      Wenn es ein US-Embargo gegen den Iran gibt, dann bedeutet das, daß man dem Iran Nichts verkaufen darf. Das hat dieser Mitarbeiter getan. Iranerin = Iran = nix verkaufen.
      Der Amerikaner macht da keinen Unterschied, ob der Handel nun in Georgia oder Teheran stattfindet. Oder ob es sich um Nuklearwaffen oder einen iPod handelt.
      Die Geschichte ist leider ganau so abgelaufen, wie man es erwarten musste.
    1. Avatar von SeptimusFlyte
      SeptimusFlyte -
      Vielleicht stehen die Verkäufer deshalb intern unter so einem großen Druck, das sie so über-reagieren...
      Keiner von uns weiß, was hinter dieser schönen Glasfassade, wirklich ab geht.
    1. Avatar von ndadi84
      ndadi84 -
      Zitat Zitat von Kojak19 Beitrag anzeigen
      So ein Verhalten ist bedenklich... in jeder Hinsicht.
      unsere Welt ist bedenklich, in vielen Hinsichten
    1. Avatar von mkr*
      mkr* -
      Die spinnen die Amis, ganz ehrlich, die haben einen ganz ganz gewaltigen Knall.
    1. Avatar von rastafahnda
      rastafahnda -
      "The woman called Apple customer service. She received an apology and was told she could purchase the iPad online."

      Tja, hello Samsung würde ich da mal sagen
    1. Avatar von buessel
      buessel -
      Zitat Zitat von mkr* Beitrag anzeigen
      Die spinnen die Amis, ganz ehrlich, die haben einen ganz ganz gewaltigen Knall.
      Nein. Die haben keinen Knall. Das wäre abwertend.
      Sie sind halt anders. Ich denke das trifft es eher.
      Der McDonalds Kaffee ist immer wieder ein super Beispiel.
      Kaffe ist zum Trinken da. Also trinken!
      Wenn man vergißt zu erwähnen, daß der Kaffee heiß ist, geht's schief.
      Das hier ist das Gleiche. Handels Embargo -> kein Handel. Fertig.
      So etwas begegnet mir fast täglich.
      Glaub mir. Sogar als Europäer kann man damit umgehen.
      Es braucht halt ein bisschen Umgewöhnung.
      Zu sagen sie hätten einen Knall, ist allerdings unfair.
    1. Avatar von unknown7
      unknown7 -
      Hab auch ne nette Story dazu:

      Ich war letztes Jahr im Sommer geschäftlich in Iowa und das war eine Woche nachdem die neuen MacBook Airs rausgekommen sind.
      Ich renn also gleich in den nächsten Apple Store und will so ein Ding kaufen.. Was sagt der Verkäufer? "Er kann es mir nicht verkaufen weil alle Europäer die mitnehmen und dann in Europa weiterverkaufen" Ich hab dann noch ein bisschen mit ihm diskutiert und gesagt, dass es für den Eigengebrauch ist und ich ja auch nur EINS und nicht zehn kaufen will... Langer Rede kurzer Sinn: Kein MacBook für Europäer...
      Bin dann ins Hotel gefahren und habs mir online bestellt, hat dann auch 1A geklappt!
      Am nächsten Tag bin ich wieder in den Shop und habe dem Manager erzählt was passiert ist und der war ganz verdutzt, weil das keine Anweisung sei, von der er wisse War ihm dann sehr peinlich und er hat mir dann den Display Port auf HDMI Adapter geschenkt
      Ergo: Man gerät einfach manchmal an Idioten...
    1. Avatar von macdiver
      macdiver -
      Zitat Zitat von unknown7 Beitrag anzeigen
      Hab auch ne nette Story dazu:
      ...
      Ergo: Man gerät einfach manchmal an Idioten...
      -> Die soll es sogar in Deutschland geben. Duck und wech...