• iBooks-Alternative von deutschen Bildungsverlagen

    Laut einer Pressemitteilung des Verband Bildungsmedien werden deutsche Bildungsverlage auf der Bildungsmesse Didacta ein Vorab-Konzept für „Digitale Schulbücher“ vorstellen. Die Messe findet vom 14. bis zum 18. Februar 2012 in Hannover statt. Das offene Projekt wird von insgesamt 27 deutschen Bildungsmedienverlagen unterstützt und auf dem Messestand des Verband Bildungsmedien (Halle 16, Stand E22) im Rahmen einer Gemeinschaftspräsentation vorgestellt. Das Konzept „Digitale Schulbücher“ sieht ein per Freischaltcode zugängliches digitales Bücherregal vor, das problemlos auf allen Betriebssystemen und Endgeräten laufen soll. Die Nutzung und Verwaltung der Lehrbücher soll grundsätzlich sowohl online als auch offline möglich sein.

    Schon zum Schuljahresbeginn 2012/2013 soll das Projekt an den Start gehen und dann kontinuierlich weiterentwickelt werden. Ob die digitalen Lehrbücher dann prinzipiell auch interaktive Inhalte und Multi-Touch-Gesten unterstützen geht aus der Pressemitteilung nicht hervor. Trotzdem erinnert das Konzept der digitalen Bücher im Bildungsbereich unweigerlich an das letzte Apples iBooks-Event in der vergangenen Woche. Sollte sich das Projekt in unseren Breitengraden langfristig behaupten können, kann man wahrscheinlich davon ausgehen, dass Apples iBooks- und iTunes U-Angebot nicht den Anklang findet, den sich das Unternehmen gewünscht hatte.



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    Kommentare 23 Kommentare
    1. Avatar von sausehuhn
      sausehuhn -
      „Ja, ich habe die Hausaufgaben gemacht, aber leider mein Ladegerät vergessen.“
    1. Avatar von Zornigel
      Zornigel -
      Eine Software gibt es welche auf allen Plattformen läuft. PDF ist das Zauberwort, es funktioniert auf Apple, Windows, Linux, iOS und Android. Man braucht also das Rad nicht neu erfinden. Somit wäre für die Schulbücher die Softwarefrage geklärt. Das Problem wird die Hardware sein, einmal die Kostenfrage und zweitens sollte in der Schule doch ein einheitlicher Standard vorhanden sein.
    1. Avatar von benMac
      benMac -
      Zitat Zitat von Zornigel Beitrag anzeigen
      … PDF ist das Zauberwort, es funktioniert auf Apple, Windows, Linux, iOS und Android. Man braucht also das Rad nicht neu erfinden. Somit wäre für die Schulbücher die Softwarefrage geklärt. Das Problem wird die Hardware sein, einmal die Kostenfrage und zweitens sollte in der Schule doch ein einheitlicher Standard vorhanden sein.
      Nur leider sind PDFs nicht interaktive und auch nicht unbedingt auf allen Geräten gleich gut darzustellen. Normalerweise könnten Ebooks auch auf allen Geräten dargestellt, wenn sich alle Hersteller auf ein "Format" einigen könnten. Doch leider geht im Moment jeder Hersteller einen recht eignen Weg, so dass Bücher die im iBookstore gekauft wurden inkompatibel mit andern Geräten sind. Das mag für den Hersteller sinn machen aber nicht für den Kunden.