Quicksilver ist ein Keyboard-Launcher, der mit wenigen Fingertippen Zugriff auf zahlreiche Funktionen bietet. Dummerweise wurde die Weiterentwicklung seitens der ursprünglichen Entwickler größtenteils eingestellt. Ende Februar hat ein Entwickler-Team aus dem Vereinigten Königreich die Betaversion von "Alfred" vorgestellt - ein Programm, das Quicksilver beerben könnte. Es gibt auch abseits von Alfred zahlreiche weitere Keyboard-Launcher (genannt sei hier nur das nette Tool Butler von unserem ehemaligen Moderator Peter Maurer), doch nur wenige Tools sind direkt nach Installation ebenso leistungsstark.
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Primär erfüllt Alfred die klassische Funktion eines Keyboard-Launchers: Mittels Shortkey wird das Menü geöffnet, das Tippen von Anfangsbuchstaben einer Applikation reicht aus, um diese zu öffnen. Über Plugins und Zusatzfunktionen können viele Applikationen noch deutlich mehr, beispielsweise direkt Internetsuchen durchführen. Alfred kann ohne viel Zusatztools ebenso die Informatiosfindung erleichtern: Gibt man "google" und sein Suchwort ein, so wird automatisch Google mit der entsprechenden Suche geöffnet. "Maps" und ein Ortsname führt den Nutzer automatisch zu Google Maps mit entsprechender Kartenansicht. Nach diesem Prinzip greift Alfred nicht nur auf Google, sondern auch auf Amazon, Wikipedia, Twitter, Bing, Yahoo und zahlreiche andere Webseiten zu. Der einzige Nachteil: Momentan bietet das Programm als Standort (und somit als korrekte Einstiegsseite der zahlreichen Portale) nur die USA, das Vereinigte Königreich, Frankreich und Canada an.
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Momentan befindet sich Alfred in der Version 0.4 und ist nach wie vor im Beta-Stadium. Gegenüber CultofMac äußerte sich Entwicklerin Vero Pepperrell mit vielen Ideen für die Zukunft, so soll beispielsweise eine iTunes-Steuerung eingebaut werden. Auch werden einige Anwender von Quicksilver oder anderen Applikationen noch diverse tiefergreifende Möglichkeiten vermissen, so fehlt etwa ein Zugriff auf Telefonnummern im Adressbuch - eine Suche nach Namen öffnet den entsprechenden Kontakt noch in der Adressbuch-Applikation.
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Insgesamt handelt es sich bei der auch zukünfigt als kostenfreie Software geplanten Applikation um ein nettes Werkzeug, das von definitiv Beobachtung verdient. Die aktuelle Betaversion kann auf der Webseite heruntergeladen werden - auch wenn man dafür seine E-Mail-Adresse hergeben muss.
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Keyboard-Launcher "Alfred" könnte Quicksilver beerben
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