• Erste Eindrücke der Starcraft 2 Beta

    Starcraft 2 dürfte eines der meist-erwarteten Spiele 2010 sein. Über zwölf Jahre ist es her, da erschien der erste Teil der Starcraft-Reihe. "Wings of Liberty" ist der erste Teil einer neuen, dreiteiligen Saga um Protoss, Zerg und Terraner. Die Apfeltalk Redaktion durfte sich die frühe Beta wenige Tage nach der Veröffentlichung einmal genauer ansehen und für euch ein paar Eindrücke sammeln. Bilder und Text frisch von der Front unter "Weiterlesen...".

    Am Anfang der Beta war ich mir unsicher, ob ich Starcraft 2 überhaupt spielen kann. Immerhin habe ich "nur" ein MacBook Late 2008 mit 2 Gigahertz, 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer lausigen 9400M Grafikkarte. Doch da ich Windows 7 ohnehin schon auf der zweiten Partition hatte, wagte ich einen Blick in das Programm. Das Menü sollte Lust auf mehr machen. Anders als beim Vorgänger (*zwinker*) sind die Grafikeinstellungen und die anderen Optionen natürlich wesentlich ausgeprägter. Der Login am Anfang der Beta war und ist die Hürde, die die meisten (leider) nicht nehmen können. Umso motivierter schritt ich zum ersten Test.

    Anhang 59689Loginmenü von Starcraft 2

    Der erste Eindruck...
    Die Beta von Starcraft begrüßt einen mit einem völlig neuen Startbildschirm. Man hat nicht mehr die Wahl zwischen Singleplayer und Multiplayer, sondern man darf lediglich noch die Optionen einstellen und muss dann sofort ins Battle.Net einloggen um zu spielen. Wer jetzt dachte, er könne sich das Spiel erstmal offline anschauen, der hat sich getäuscht. Anders als viele Konkurrenzprodukte setzt Blizzard nicht auf heftigste Kopierschutzmechanismen, sondern auf den Login vor dem Spiel. Das Problem an dieser Stelle ist allerdings, dass Blizzard anscheinend vergessen hat, dass es tatsächlich auch Leute gibt, die an ihrem Rechner nicht immer eine aktive Verbindung zum Internet haben. Es wäre daher schön, würde sich dies nach der Beta wieder ändern.

    Anhang 59686Das Spielmenü vor dem Match

    In der Beta ist die Einzelspielerkampagne noch nicht verfügbar. Darüber sei hiermit auch schon alles gesagt. Interessanter wird es im bisherigen Multiplayer. Es stehen eine Handvoll Maps zur Verfügung, und mit ihnen alle Völker und Einheiten eben jener. Hat man sich erstmal durch das ungewohnte, jedoch ungemein stylische Menü geklickt, beginnt nach einem zehn Sekunden Countdown das eigentliche Spiel.

    Und hier spielt Starcraft auch direkt seine Stärken aus: Alles ist beim Alten geblieben. Vergleicht man das neue Command & Conquer mit dem neuen Starcraft, so muss man keine Angst haben, dass man sich als Spieler alter Schule nicht mehr so richtig wohlfühlt. Ließ EA bei Command & Conquer 4 den geliebten Basenbau in seiner herkömmlichen Form einfach weg, so lässt einen das neue Starcraft nicht derart im Stich. Die Einheiten sind größtenteils geblieben, die Gebäude sind nach wie vor altbekannt und auch die völkerspezifischen Bautechniken sind so wie vor zwölf Jahren. Die Zergs brauchen ihren stinkigen Kriecher, die Terraner brauchen einen aktiven Bauleiter, können jedoch überall bauen, und die Protoss beamen sich ihre Gebäude im vorher abgesteckten Einflussbereich zurecht. Alles in allem eine solide Basis für ein wirklich gutes Game.

    Anhang 59690At Work...

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