• Im Test: Aktiv-Lautsprecher Libratone Beat

    Es gibt ja inzwischen zahllose Möglichkeiten seine digitale Musiksammlung ohne lästige Kabellage über externe Lautsprecher zum Klingen zu bringen. Eine davon ist Apples hauseigene Airplay-Technologie, die aber leider bis jetzt von relativ wenigen Herstellern unterstützt wird. Ein Blick in Richtung alternativer Lösungen kann also durchaus sinnvoll sein. Der Audiohersteller Libratone aus Copenhagen verspricht uns kein Airplay, dafür aber drahtlose Technologie und Hi-Fi-Qualität gepaart mit edlem skandinavischem Design. Auf der Internetseite von Libratone findet sich dann auch die passende Formulierung, um unsere volle Zustimmung zu bekommen: „We have one sole purpose: To liberate sound“. Den Sound befreien, das klingt erstmal sehr gut, finden wir. Ob dieses edle Ziel mit dem Libratone Beat erreicht werden kann, soll der folgende Testbericht der Redaktion zeigen.


    attachments/cms/75033-anschnittoben2.jpg


    Der erste Blick in die geöffnete Verpackung offenbart uns folgendes mitgeliefertes Zubehör:

    Die englischsprachige Gebrauchsanleitung, einen USB-Wireless Sender, einen 30-Pin Sender für iPhone,iPod und iPad, ein Dock-Connector Kabel (USB), je ein Stromkabel EU und US und selbstverständlich der Lautsprecher an sich.


    attachments/cms/75037-inhalt.jpg


    Erster Eindruck

    Was zu allererst auffällt sind die sehr kompakten Maße des Aktiv-Lautsprechers. Mit einer Höhe von nur 47 cm und einer Breite von rund 20 cm auf der Vorderseite wirkt das Testexemplar auf den ersten Blick nicht unbedingt respekteinflößend. Das Gewicht von 6,5 kg dagegen vermittelt zumindest einen sehr wertigen Eindruck.

    Nachdem wir den Lautsprecher aus seiner Verpackung genommen haben, bemerken wir die äußerst minimalistische Ausstattung. Es gibt weder einen Lautstärkeregler, noch eine Möglichkeit den Bass und die Höhen einzustellen. Es finden sich lediglich ein Kippschalter zum Ein- und Ausschalten auf der Rückseite und ein beleuchteter Knopf auf der Vorderseite, der dazu dient, die drahtlose Verbindung herzustellen, ein anderes Gerät als Sender auszuwählen oder die Verbindung zu unterbrechen. Die einzige Möglichkeit, die Lautstärke zu verändern oder den Klang zu beeinflussen, besteht also bei dem als Sender ausgewählten Gerät. Die Anschlussmöglichkeiten sind ebenfalls sehr übersichtlich. Was bei einem als kabellos angepriesenem Gerät sicher auch zu erwarten ist. Neben der Stromversorgung verfügt der Libratone Beat auch über einen Eingang für 3,5 mm Klinkenstecker, der eine direkte Kopplung mit einer beliebigen Audioquelle ermöglicht.

    Um aber beispielsweise das iPhone während der Musikwiedergabe auch gleich aufzuladen, benötigt man einen separaten USB-Anschluss, beziehungsweise eine freie Steckdose und den USB-Power-Adapter. Da der Lautsprecher sowieso über eine eigene Stromversorgung verfügt, wäre ein zusätzlicher USB-Eingang sicher sinnvoll gewesen, finden wir.
    Kommentare 12 Kommentare
    1. Avatar von speedlimiter
      speedlimiter -
      Schade, dass ihr sozusagen nur den ältesten Lautsprecher aus der Libratone Reihe testen konntet. Der Live oder Lounge Lautsprecher benutzt mittlerweile Apples AirPlay. Kommt nächsten Monat in den Handel. Somit würde mindestens ein Kritikpunkt wegfallen (lockerer Sitz des Connectors). Ob dann die Reichweite beeinflusst wird, weiß ich natürlich nicht.Trotzdem ein tolles Gerät.
    1. Avatar von geheimseite
      geheimseite -
      alles zwar ganz nett und hübsch – und wenns "gut" klingt, noch besser. Aber insgesamt will sich mir der Sinn dieser Kompaktedelboxen nicht erschließen. Man gibt also knapp 550€ für eine Aktiv-Box aus, die ein etwas undefiniertes Raumklangkonzept aufweist und das Signal über einen eigenen Funk-Transmitter empfängt. Noch dazu wird der Klang durch eine Wollschicht ein wenig gefiltert. Wieso ich das nicht verstehe, ist die TAtsache, dass es für 550€ annehmbare Stereo-Lösungen in kompakter Bauweise gibt.

      Für unterwegs scheint diese Box hier nicht gedacht, zu Hause hat man eigentlich anständigen Sound über Stereo-Systeme – und portabel ist das Ding hier durch das Stromkabel auch nicht.

      Ist der einzige Anwendungszweck das Musikhören auf dem Tisch des Balkons/Terasse? :S

      500€-Stereo-Boxen für den Schreibtisch von Bowers & Wilkins sind schon etwas grenzwertig – aber erfüllen irgendwo ihren Sinn. Und der Zeppelin mag ein extravagantes Extra für die Kommode oder das Sideboard sein. Seis drum.
      Aber dieses Ding erscheint wie ein unnützes Extra für Menschen, die sowieso schon alles haben…
    1. Avatar von circa
      circa -
      hässlich wie die Nacht!
    1. Avatar von Wunderkind
      Wunderkind -
      Für den Preis gibts doch schon fast das Zeppelin.. mit AirPlay. Als ich angefangen habe zu lesen dachte ich mir, daß die Kiste mit einem angemessenen Preis sicher interessant wäre.. nur dann habe ich den Preis gelesen...
    1. Avatar von iNik
      iNik -
      Also ich bleib dabei meinen iPod touch mit Anlage als Airplay Lautsprecher zu benutzen. Klappt im ganzen Haus aus Musik vom iPhone an iPod, oder von Mac an iPod zu streamen. Oder eben an Apple TV und Mac
    1. Avatar von Piddi
      Piddi -
      Bei dem Preis bin ich zufrieden, dass ich zum Zeppelin gegriffen habe!
    1. Avatar von Applefreak^2
      Applefreak^2 -
      Mich würde ein DAC, (Digital to analog converter) welcher über AirPlay angesteuert wird, wirklich sehr interessieren. Somit hätte man nicht mehr den internen DAC des iPhones oder MacBooks als Flaschenhals. Kennt einer von euch ein solches Gerät, an welches ich dann meine Aktivanlage anschließen könnte? Dann wäre die kabellose Übertragung klangtechnisch sogar die bessere.Ich kenne lediglich die Geräte von Wadia, welche sehr gut sein sollen.Also suche ich im Prinzip den Wadia 170i Transport mit Airplay.Bin für jeden Tipp dankbar!
    1. Avatar von computerschreck
      computerschreck -
      Haha, 580€ für das Teil? Da soll nochmal jemand sagen bei Apple zahle man nur für den Namen..Ganz ehrlich, für den Preis bekommt man bei Teufel oder Canton sicherlich deutlich mehr für's Geld.
    1. Avatar von flash77
      flash77 -
      Klingt nicht übel... aber ich bleibe lieber bei meinem Bose Sounddock Portable! Das stellt für mich den optimalen Kompromiss aus Sound und Mobilität dar!
    1. Avatar von olemax
      olemax -
      Nubert A10 kosten weit weniger, sind nicht leicht zu transportieren und schlagen die Teile soundtechnisch locker
    1. Avatar von Ronald011
      Ronald011 -
      Wenn der Preis am Anfang des Tests gestanden hätte, wäre mir das Lesen erspart geblieben.
    1. Avatar von Apfelbitz
      Apfelbitz -
      Du bist bei Apple. Und auch die Lieferanten von Zubehör passen sich an.