• Dank iPad: Kein gedrucktes Oxford English Dictionary mehr

    Die kommende Ausgabe des Oxford English Dictionary (OED), das wohl umfangreichste englische Wörterbuch, wird nicht mehr in gedruckter Form erscheinen. Das Buch, das als das eines der bedeutendsten Wörterbücher weltweit gilt, hat seinen Untergang auch dem iPad zu verdanken, dies geht aus einem Artikel des englischen telegraphs zurück. Simon Winchester, britischer Autor und Journalist, wird dort mit den Worten "Until six months ago I was clinging to the idea that printed books would likely last for ever. Since the arrival of the iPad I am now wholly convinced otherwise," zitiert. Mit dem gedruckten OED, geht auch ein Stück Buchgeschichte zu Ende, immerhin ist die erste Ausgabe im Jahr 1884 erschienen.
    Kommentare 53 Kommentare
    1. Avatar von Thooomas
      Thooomas -
      Schade, Hat treue Dienste geleistet.

      Allerdings versteh ich das Ganze nicht so ganz. Ich glaub nicht, dass ich zukünftig ein iPad in Prüfungen benutzen darf...
    1. Avatar von jodrum95
      jodrum95 -
      finde ich irgendwie ziemlich doof...
    1. Avatar von Matthias94
      Matthias94 -
      Krass. Ein Schritt in die, ich möchte nicht sagen "richtige" Richtung, aber unausweichliche Richtung. Es gibt so viele gute Argumente gegen den Druck auf Papier. Man kann die Buchverfechter natürlich verstehen, aber mit der Zeit wird sich alles in diese Richtung bewegen müssen.
    1. Avatar von Elefantosque
      Elefantosque -
      Und nachher heißt es, wir machen kein Print, wir können kein Digital, also machen wir garnichts mehr....
    1. Avatar von oskaaar
      oskaaar -
      wir reden hier schon nur über das OED und nicht über das oxford advanced learner's dictionary? weil ich kaum glaube dass man ein 20 bändiges nachschlagewerk in die schule/uni schleppt...
      ein einstellen des OALD kann ich mir nich vorstellen. dann lernt ja keiner mehr englisch
    1. Avatar von Taeki
      Taeki -
      Der Anfang vom Ende des gedruckten Buches...
    1. Avatar von .holger
      .holger -
      Der Brockhaus erscheint ja auch nicht mehr auf Papier…
    1. Avatar von oskaaar
      oskaaar -
      das mit dem brockhaus find ich schlimm. hab mir immer einen gewünscht und jetzt werd ich wohl nächstes jahr auf ne alte auflage zurückgreifen müssen
    1. Avatar von tobi2k
      tobi2k -
      Zitat Zitat von .holger Beitrag anzeigen
      Der Brockhaus erscheint ja auch nicht mehr auf Papier…
      Leider...

      Hier steht noch ein schöner roter Brockhausband mit dem goldenen Rand. Da hatte das Nachschlagen noch irgendwie ein anderes Gefühl. Schwierig zu erklären.
      Wenn es schnell gehen muss ist das Internet klar im Vorteil, aber wenn ich Zeit hab nehm ich gerne das Buch.
    1. Avatar von melonenkopf
      melonenkopf -
      Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!
    1. Avatar von MacbookPro@Olli
      MacbookPro@Olli -
      Halte ich für völligen Blödsinn. Ich habe alle möglichen mobilen Wörterbücher und benutze auch Online-Bücher, und dennoch, immer wieder greife ich zu einem Wörterbuch und möchte auch alle meine behalten. Wenn eins unaktuell würde, oder kaputt gehen würde, ich würd' sofort ein neues kaufen.
    1. Avatar von Ashura
      Ashura -
      dito
    1. Avatar von BlackPit
      BlackPit -
      Das Buch, das als das eines der bedeutendsten Wörterbücher weltweit gilt
      Irgendwie hast es im Moment nich so ganz aber ist ja nicht schlimm, ich les heute erstaunlich aufmerksam ^^
    1. Avatar von TexanSteak
      TexanSteak -
      Eine Datei vergilbt nicht und wird mit der Zeit und den Jahren auch nicht unleserlicher. Viele, viele Jahrzehnte oder Jahrhunderte später allerdings, wenn ein Buch nur noch aus fragilen, vergilbten und verstaubten Seiten besteht, ist eine Datei hingegen möglicherweise bereits längst gelöscht oder nicht mehr lesbar, da es entsprechende Software oder Hardware nicht mehr gibt.
      Komplett weg von Papier halte ich für einen bequemen aber gefährlichen Weg...
    1. Avatar von BlackPit
      BlackPit -
      Finds auch sehr SCHADE einfach den Buchdruck aufzugeben, wenn man eine weltweite Umfrage machen würde, dann würden die meisten sagen dass ihnen Papier insgesamt lieber ist als digital, aber digital einfach optimale Vorzüge (suchfunktion, viele bücher in wenigen Gramm usw usw) bietet
    1. Avatar von Cargath
      Cargath -
      Das ist echt übel. Man kann auf dem iPad ja gut lesen, und eine Suchfunktion im Wörterbuch vereinfacht einiges. Soviele Seiten Papier so kompakt und leicht zugänglich, das hat schon was. Aber so ein Standardwerk abgelöst von einem LCD mit Hintergrundbeleuchtung... die Richtung ist mMn die richtige, der Schritt allerdings zu groß.
    1. Avatar von iStationär
      iStationär -
      Zuerst ging es allen zu langsam, jetzt ist es zuschnell .....
    1. Avatar von Thooomas
      Thooomas -
      Zitat Zitat von oskaaar Beitrag anzeigen
      wir reden hier schon nur über das OED und nicht über das oxford advanced learner's dictionary? weil ich kaum glaube dass man ein 20 bändiges nachschlagewerk in die schule/uni schleppt...
      ein einstellen des OALD kann ich mir nich vorstellen. dann lernt ja keiner mehr englisch
      Ups. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
    1. Avatar von mrains
      mrains -
      Zitat Zitat von Matthias94 Beitrag anzeigen
      Es gibt so viele gute Argumente gegen den Druck auf Papier.
      Ach ja? - Vielleicht den Umweltschutz?...Ich tippe (noch ins Blaue) das die Ökobilanz eines iPads schlechter als bei 1000 (gedruckten) Büchern ist Haltbarkeit?...Während ich schon Probleme mit Dateien von vor zehn Jahren habe, da sie z.T. beschädigt sind oder das Format nur noch über Drittlösungen nutzbar ist, hatte ich vor wenigen Wochen in der Unibibliothek ein Buch aus dem 19. Jahrhundert in der Hand, das gut erhalten, lesbar und wahnsinnig atmosphärisch wirkend war...
      Ich könnte mit einigen Argumenten weiter machen. Das einzige, wirklich gute Argument, das mir gerade einfällt, ist die Platzersparnis; dabei muss ich aber immer irgendwie an Futurama und eine Szene auf der Marsuniversität denken, in der die gesamte Bibliothek nur aus zwei CDs bestand ^^
    1. Avatar von HaggiDeni
      HaggiDeni -
      zum Thema Digital.
      Bei mir um die Ecke in Obrried ist der "Zentrale Bergungsort", ein Atomkriegsicherer Stollen in dem Kopien aller bedeutenden Bücher, Urkunden,..... gelagert werden damit sie im Kriegsfalle nicht verloren gehen.
      Und ratet mal wie archiviert wird ? NEIN, nicht Digital, alles Analog.

      Auf Stinknormalem Mikrofilm. Der Grund dafür ist, das Digitaltechnik viel weniger Haltbar ist als Analoges. Ein altes Pergament aus Agypten kann man heute noch lesen. Aber eins ist sicher. Eine Datei auf einer CD kann in 100 Jahren bereits keiner mehr lesen. Nicht weil die CD Kaputt ist, sondern weil es bis in 100 Jahren keine CD Laufwerke zum die CD lesen mehr gibt, das ist sicher.
      Deshalb die Verfilmung auf Mikrofilm. Der hält 1500 Jahre und man braucht zum betrachten nur ne Kerze und ne Lupe, nicht mehr.

      Bücher Digital aufzubewahren wird nicht gut gehen, denn das Medium auf dem gespeichert wird, kann bereits 25 Jahre danach kaum noch einer auswerten und 100 Jahre danach statistisch gesehen gar keiner mehr.

      Das ist nicht meine Meinung sondern die des Leiters des Amtes für Kulturgutschutz, der mehr Ahnung hat als nen paar Nerds und Programmierer.