Der Großteil deiner Kritikpunkte ist ein Zeichen davon, das du scheinbar mehr als 1 Monat brauchen wirst um OS X zu verstehen, die WinDenke ist nach wie vor vorhanden und verbaut so den Blicks ins MacLeben.
Ansonsten nett geschrieben, aber mit dem Betriebsystem solltest du dich, sofern du Spaß haben willst auseinandersetzen, ansonsten, auf einem Mac kann man leicht Windows installieren, dann hat man das Image vom Mac und die Funktionalität von Windows.
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- 09.12.2011, 00:39 #1Boskoop
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Ca. 1 Monat iMac - Fazit und Erfahrungen...
Hallo allerseits,
nun habe ich meinen iMac gut einen Monat und ich kann etwas Bilanz ziehen. Ich versuche hier mal objektiv und ehrlich zu sein und alles anzusprechen was mir so aufgefallen ist.
Ersteinmal, OSX ist sehr stabil und auch bei größeren Projekten nicht aus der Ruhe zu bekommen. Sehr Positiv gefällt mir die Bedienung auch das von vielen so verhasste "invertierte Schollen" finde ich genial und intuitiv. Tägliche Internet Recherche in Safari ist eine wahre Freude auch das Blättern etc. Auch meine anderen Programme (Audio-Waverecording, Video, Bildbearbeitung) rennen extremst genial. Was die Filmbearbeitung angeht bin ich mehr als zufrieden, workflow geht gut von der Hand und ich bin Kompatibel im Exportieren.
Toll das unkomplizierte Installieren / Löschen von Programmen. Keine Registry halt.
Die Hardware im iMac verspricht was sie hält. Selbst als reiner PC würde ich sagen KAUFEN (denn Windows ist kein evil, definitiv nicht mehr seit windows 7)! Der iMac ist leise und extrem schnell, dazu noch der sehr Farbtreue Bildschirm. Ich habe es nicht bereut, zumal ich immer sage ich habe 2 Fliegen mit einer Klatsche bekommen. Einen sehr guten Mac und einen schnellen PC.
Musik wird hier übrigens weiterhin unter Windows Produziert, was Gründe in der vorhandenen Software bei mir hat. (Cubase mit extrem vielen VST *.dll addons) die ich nicht mehr als OSX Versionen bekommen kann und auch nicht will. Es funktioniert ja alles. Eigentlich war mein Gedanke Musik weiterhin auf meinen vorhandenen Windows PC zu machen, nur nachdem ich gesehen hat wie der iMac auch unter Windows abzieht habe ich nun alles auf den MAC in Bootcamp verlagert. Was eben auch toll ist um zwischen OSX und Windows Daten zu tauschen. So kann ich in Audition den finalen Mix in OSX machen.
Trotzdem muss ich sagen im Direktvergleich zu Windows 7 gibt es auch einige Kritik:
Reinstecken plug&play geht? Nicht so bei OSX. Für jedes Hardwaregerät was ich besitze musste ich bis jetzt Treiber selbst suchen. Durchweg mussten es die aktuellsten sein - abwärtskompatibel scheint nicht so das Wort zu sein! Windows tut das übrigens seit einigen Jahren fehlerfrei alleine da braucht in 95% der Fälle keiner suchen!
Warum zeigt Mission Control nur die Anwendungen welche eh schon Maximiert sind?!? Das ganze ergibt keinen Sinn. Endet in einer "Suche nach dem Fenster." Meine einzige auffindbare Solution dafür ist das "Hyperdock" was sozusagen das Dock Windows7st, so dass man nun auch Vorschaubilder sehen kann bei Maushover über Symbolicon. Genau das was das so leider unbrauchbare Mission Control unverständlicherweise nicht kann. Das Dock sollte mal überarbeitet werden von Apple denn da hat Windows mit der 7er Superbar echt die Funktionsfähigkeit auf seiner Seite.
Das Bildervorschauprogramm ist ein schlechter Witz. es startet zu langsam und man kann nicht weiterklicken >> zu den Nächsten Bildern. (addontool nötig)
Videos Abspielen, während Windows 7 Nativ "fast - sicher gibt es ausnahmen" alles abspielen kann was es an Videos gibt. Geht mal etwas nicht, wird der Codec einfach nachgeladen. Stattdessen aber mäkelt Quicktime im vergleich extremst. Der VLC Mediaplayer ist sozusagen zwingend notwendig. Eine AVI ist laut Quicktime übrigens manchmal keine Videodatei! Trotz installierten VLC Mediaplayers ist es kompliziert Videos (DVD Vorschauordner) aus Verzeichnissen wiederzugeben. Während bei Windows ein Rechtsknick im Explorer genügt > "Spiele Verzeichnis" - muss in OSX alles per Hand im Programm selbst gemacht werden (suchen!).
Denn es fehlen die:
Kontextmenüs (Rechtsklick) als addonmenüs. Diese werden im Finder scheinbar nicht unterstützt. Genau dies würde z.B. auch helfen Archive zu erstellen oder bestimmte Dinge extrem schnell zu erledigen: Dateien Markieren > Rechtsklick > zu Archiv hinzufügen. Es kann so einfach sein! Ebenso kann man in Windows genau so in Sekunden eine ISO Datei brennen. In OSX muss man dazu erst einen Rundlauf durchs Betriebsystem machen.
Der Finder (ich würde ihn "Searcher" nennen). Ich würde nach einigen Wochen MAC Erfahrung behaupten der Windows Explorer ist dem Finder haushoch überlegen. Baumansicht, Fehlanzeige. Es endet oft damit das man mehr als 5 Finderfester offen hat beim kopieren. Was für ein Chaos am Ende!! Ein klick - schon wieder ein neues Fenster. HILFE! Ein Addonprogramm löst das ganze. Vorteil.. Der Finder ist extremst schnell was Bilder u. Vorschau angeht. Genial, aber was nützt das wenn der Rest fehlt? Der Menüpunkt "ALLE BILDER" ist überflüssig wie ein Kropf, zeigt er denn auch sämtliche Programmvorschaubilder (z.B. iPhoto) so dass man am Ende oft 4x oder mehr die vermeintlich gleiche Datei sieht. Aber nur eine davon ist die Echte! Solche Dateivorschauen und Userunwichtige interfacevorschaudateien gehören versteckt, der Ordnung wegen! Warum stehen Ordner mitten zwischen den Dateien? Ordner sollten im allgemeinen IMMER getrennt sortiert werden. Nicht erst nach Anweisung, sortiere so… (die im Allgemeinen auch dann sofort dauerhaft für diesen Ordner gelten sollte. Auch nach - Finder beenden - Neustart!!! - das würde dauerndes umstellen und viel Zeit ersparen).
Die Welt spricht NTFS (da Fat32 nicht mehr ausreicht) in heutiger Zeit. Es ist leider so, also um kompatibel zum Rest der Welt sein ist NTFS im Beruf leider Pflicht. (Wechsel HDDs etc. im Dateiaustausch) Nun funktioniert unter OSX aber nur das lesen, mit Addontreibern geht auch das schreiben - genial! Aber schon wieder fängt das Chaos an, Bootcamp Startvolume kann nicht mehr gewählt werden. Ein weiteres Fremdherstelleraddon ist nötig um das Problem elegant zu lösen. Schade!
Was wäre nun das Optimum? Ein WinOSX HybridOS ohne Registry, das beste aus beiden. Das wäre wohl das absolute Hammersystem. Denn seit Windows7 hat sich vieles relativiert was Applejünger immer belachten wenn es um Windows ging, Apple sollte sich also anstrengen! Aber wie schon geschrieben ich würde den Mac wieder kaufen. Eventuell sogar einen mit größeren Bildschirm. Und es kann gut sein das ich noch einen Mac Mini dazukaufe. Auch wieder als OSX-Windows System.
Grüße Sascha
- 09.12.2011, 06:46 #2313/42
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Der frühe Vogel…kann mich mal
AkkuThreads, die Vuvuzelas des Forums
- 09.12.2011, 11:52 #3Martini
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Ich frage mich ernsthaft:
1. Was haben MAC-Adressen mit Bootcamp zu tun?
2. Wie schon angesprochen, beschäftige dich erst einmal mit den Funktionen der beschriebenen Kritikpunkte. Dann kommt AHA- Effekt, das macht ja Sinn und schon sind 90% deiner Kritiken ad acta, Zurecht!
3. Eine .avi Datei ist ein Container, was drin ist, welcher Codec genutzt wird, steht da bei weitem noch nicht fest.
4. Mach mal Rechtsklick auf eine Datei oder was auch immer. Danke, Kontextmenü da, sehr schön. Über Karma freuen sich die User hier sehr, wenn man bei Weltbewegenden Problemen helfen konnte.
5. Wo ist der Sinn zwischen Ordnern und Dateien zu trennen? Ist doch gedanklich viel aufwendiger. Ich muss erst daran denken, was es für ein Typ ist und dann noch den Namen. So, brauch ich nur den Namen, viel einfacher.Unterstütze auch du eine Welt ohne Atombomben.
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- 09.12.2011, 12:13 #4• MBA 13" (Late'10) - MAC OS X 10.7.4
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- 09.12.2011, 12:43 #5Pomme d'or
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Das hat nichts damit zu tun. Auch ich muss nach (nach deutlich längerer OSX) Nutzung die meisten dieser Kritikpunkte unterschreiben.
minimierte Fenster sind im Dock einfach viel zu frickelig und zu klein um da irgendwas drauf zu erkennen. Immer maximiert ist auch total unübersichtlich und selbst Mission Control / Expose wird nach einiger Zeit da einfach total unübersichtlich.
Da ist Win deutlich übersichtlicher.
Gerade das finde ich ungünstiger bei OSX gelöst. Klar, 90% der Programme kann man einfach so in den Papierkorb schieben.
ABER:
Es gibt eben auch noch Programme, die einen Uninstaller brauchen. Und das kann man eigentlich nicht erkennen wann und wieso.
Uninstaller wäre ja noch "günstig", aber selbst Apple programmiert ja so einen Mist wie Xcode, was man nur übers Terminal richtig deinstallieren kann.
Abgesehen von diesem Installerpackage was im Programme-Ordner bleiben MUSS; damit man z.B. Updates im MAS angezeigt bekommt. Gerade bei den Macbook Airs sind 5 GB mehr oder weniger teilweise doch entscheidend.
Man muss nur mal ins OSX-Unterforum hier schauen. Wenn irgendein Mac Probleme macht, wird fast immer die Konsolenmeldungen dazu gepostet, und die ersten fünf Tipps sind immer "Aha, Programme X, Y und Z sind nicht richtig deinstalliert worden, und Reste laufen noch weiter, Verursachen die Probleme / verlangsamen das Teil. Nochmal runterladne, installieren, mit uninstaller deinstallieren".
Da frage ich mich: Wo ist hier der vielgerühmte Vorteil?Geändert von Nathea (09.12.2011 um 16:10 Uhr) Grund: Doppelposting
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- 09.12.2011, 14:04 #6Boskoop
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Ich glaube nicht das es die reine Win denke gibt. Es basiert halt einfach auf Erfahrungen die ich gemacht habe. Und intuitiven Verhalten. Erstaunlicherweise scheinen viele Windows7 Nutzer zu genau den gleichen schlüssen zu kommen, wie ich in vielen Foren lese. Auch nach monatelanger Arbeit an OSX. Scheinbar muss die Kritik an einigen Punkten also irgendwie berechtigt sein. Kritik muss ja auch nicht negativ sein, sondern kann zu Änderungen anregen. Ganz wechseln wird eh unmöglich sein in meinen Fall. Will ich auch garnicht. Im Moment schreine ich z.B. gerade an einen VAIO Laptop.
Ob es ein Container ist ist im endeffekt egal, zählen tut hier nur das Windows7 nativ alle hier bei mir vorhandenen spielt. OSX nicht. Das war der Kritikpunkt. Da die Werbung von Apple immer suggeriert er ist superkompatibel!3. Eine .avi Datei ist ein Container, was drin ist, welcher Codec genutzt wird, steht da bei weitem noch nicht fest.
Das da ein Kontextmenü ist, das ist mir klar. Ich redete von "Addonerweiterten Kontextmenüs". Also das bestimmte Programme weitere Einträge dort vornehmen können um direkte Funktionen ab Datei zu ermöglichen. Das spart extrem zeit und Arbeit.4. Mach mal Rechtsklick auf eine Datei oder was auch immer. Danke, Kontextmenü da, sehr schön. Über Karma freuen sich die User hier sehr, wenn man bei Weltbewegenden Problemen helfen konnte.
Der Sinn zwischen dateien und Ordnern (auch gerne stärker farblich abgesetzt!) zu trennen ist schon vorhanden. Wenn in einen Ordner mit Unterordnern mehr als 5000 Bilder liegen will man nicht erst auf Ordnersuche gehen! Die Sortierungsvorschau (in Spalten, Typ) erfolgt in Lion als Icons leider Horizontal mit Zwischenstrich. Schaut nett aus. Ist daher aber leider auch etwas nervig bei sehr vielen Dateien im Ordner. Man scrollt sich seitwärts zu tode um die "vorgeschaute Datei eines bestimmten Types so schnell zu finden"! Die Listenansicht ist genial, leider fehlt da die Möglichkeit diese als Icon Vorschau untereinander auszuführen.Wo ist der Sinn zwischen Ordnern und Dateien zu trennen? Ist doch gedanklich viel aufwendiger.
Im allgemeinen. Ich lebe gut mit beiden. Windows7 ist gut und OSX ist auch gut. Was nun besser ist? Beide haben vor und Nachteile. Ich würde keines der BS als Sieger küren. Wohl aber den Mac Hardwaremäßig!
Was das mit ExFat angeht, ich werde das mal durchtesten. Danke
- 09.12.2011, 14:59 #7
Oh doch, die gibt es.
So wie ich eine fast reine MacDenke habe, der in meinen Augen z.B. vollkommen sinnentleerter Wunsch die Ordner oben zu haben oder ausschneiden zu können( das Feature unter Lion habe ich z.B. nie genutzt) sind ja eher Wünsche von Switchern, als denn vom MacUsern.
Zum Kontextmenü, hier ist es unter OS X leicht möglich weitere Einträge zu bekommen, entweder bereitgestellt von Programmen oder eigens vom User erstellt.
Zu den Videos, das .avi nur ein Container ist ist bereits erklärt worden und bei mir z.B. spielt Quicktime so ziemlich alles ab, was ich ihm vorsetze.
Unten wurde erwähnt, das NTFS quasi Standard ist und das OS X dieses nur lesen kann und das Bootcamp Windows nicht mehr funktioniert, wenn man in NTFS umformatiert( falls ich es richtig verstanden habe), und da muss ich dagegenhalten und sagen, wenn man Bootcamp richtig anwendet ist das kein Problem.313/42
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- 09.12.2011, 15:25 #8Boskoop
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Das bezog sich auf den nur Lesezugriff auf NTFS. Sobald mal den Schreibzugriff der ja nunmal nötig ist mit Hilfe Fremdtreibern aktiviert verschwindet die Bootcamp Partition aus Startvolumes komplett. Das ist aber ein bekanntes Problem. Da OSX scheinbar "Startvolumewahl" nur mit eigenen Treibern unterstützt.
Ich denke vieles ist Gewohnheitssache. Was man nicht anders kennt, damit kann man gut leben. Ich muss aber beide Seiten sehen und nehme mir das beste aus beiden. Das ist soweit ausgeartet, dass ich auch 2 Mäuse und 2 Tastaturen am iMac habe. Eine Microsoftmaus/Tastakombi für Windows was eindeutig besser läuft in dieser Kombi - und die iMac Tastatur & Magicmaus welche unter OSX extrem genial sind. Je nach Arbeitssystem verschwindet jeweils die eine andere Kombi unterm Tisch.
Ich finde das ausschneiden z.B. durchaus extrem sinnvoll. Es spart viel Mausarbeit und doppelte offene Ordnerfenster! Ich nutze es dauernd.
- 09.12.2011, 15:45 #9
Welchen ntfs Treiber hast du denn genutzt?
Normal ist das nicht, das du keine startvolumen Auswahl hast, aber vielleicht verstehe ich das auch nur falsch.
Und die Gewohnheit rührt eben von der Prägung her, die man unter diesem oder jenem System erfahren hat, daher sprach ich ja von windenke die vorhanden ist, im Ausgangspost und von der nach 1 Monat nicht ausreichenden beschäftigung mit dem neuen System, denn viele der Punkte gehen auch unter os x.313/42
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- 09.12.2011, 19:38 #10Martini
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