Guten Tag.
Ich habe gerade zu meinem großen Erstaunen einen Brief bekommen, den ich irgendwie nicht weiter zuordnen kann.
Der Betreff lautet:
"Wichtiger Hinweis zur Datenübermittlung an die SCHUFA"
Danach folgt eine Tabelle mit verschiedenen Beträgen:
vorgerichtliche Inkassogebühren:
"Sehr geehrte/r J***** P*****68,71 EURnoch offener Gesamtbetrag:
177,61 EUR
bislang ist der von uns angemahnte Betrag nicht ausgeglichen worden!
Als Vertragspartner der SCHUFA Holding AG weisen wir darauf hin, dass wir Daten über außergerichtliche und gerichtliche Einziehungsmaßnahmen bei überfälligen und unbestrittenen Forderungen an die SCHUFA Holding AG, Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden, übermitteln. Vertragspartner der SCHUFA sind vor allem Kreditinstigute sowie Kreditkarten- und Leasinggesellschaften. Daneben erteilt die SCHUFA auch Auskünfte an Handels-, Telekommunikations- und sonstige Unternehmen, die Leistungen und Lieferungen gegen Kredit gewähren. Eine Übermittlung findet nicht statt, sofern Sie die Forderung uns gegeüber wirksam bestreiten. Die vorgenannten Datenübermittlungen dürfen nach dem Bundesdatenschutzgesetz nur erfolgen, soweit dies nach der Abwägung aller betroffenen Interessenten zulässig ist.
Möchten Sie diese SChritte vermeiden, zahlen Sie bitte bis zum 12.09.2007 Ihren Schuldbetrag unter Angabe Ihres Aktenzeichens auf die u.g. Bankverbindung:
Proinkasso GmbH, Frankfurter Volksbank, Konto-Nr.:610......., BLZ 501.....
Gesamtbetrag:177,61 EUR, Ihr Aktenzeichen ASP-.....
Sollten Sie aus dem Ausland (Österreich, Schweiz) überweisen benötigt Ihre Bank noch folgende Angaben: interBank-AccNr (IBAN): DE5...
Sollten Sie eine Ratenzahlung wünschen, senden Sie bitte eine Email mit ihren Aktenzeichen an ratenzahlung @proinkasso.de
Beachten Sie bitte auch die folgende Internetseite: http://recht.alphaload.de
Hiermit informieren wir Sie gem. §33 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz, dass wir die zu Ihrer Person vorliegenden Daten gespeichert haben.
Mit freundlichen Grüßen Ihr Proinkasso Team
Dieser Brief wurde maschinell erstellt und ist deshalb ohne Unterschrift gültig"
Was soll ich jetzt tun? Ich habe nie etwas bei alphaload.de geladen, ich habe mich dort noch nicht einmal angemeldet.
MfG Sigur
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08.09.2007, 11:20 #1
Brief von Proinkasso? (Wichtiger Hinweis zur Datenübermittlung an die SCHUFA)
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08.09.2007, 11:24 #2
Ging mir mal ähnlich, da hatte sich ein Witzbold mit meinem Konto bei einer ganz ähnlichen Seite diverse Zugänge bestellt. Ich bekam allerdings keine Post, bei mir wurde das Geld direkt vom Konto gefischt.

Ich würde mich mal bei denen erkundigen. Details wird man dir wohl nicht nennen können aber dann erstelle ne Anzeige gegen Unbekannt. Dann muss ermittelt werden und dann müssen die auch die Daten rausgeben (zumindest der Staatsanwaltschaft). Viel Glück, sowas ist wirklich großer Mist!
Edit: Bei mir wurde die Person übrigens ermittelt. War ein Kerl im Ausland (Österreich oder Schweiz), das Verfahren wurde dann allerdings eingestellt. Aber ich musste schlußendlich nichts bezahlen.
Es ist nicht was du
hast, sondern
was du bist.
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08.09.2007, 11:25 #3inaktiv
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- 08.2007
- Beiträge
- 274
Das ist ein Schreiben eines Inkassobüros. Eine Rechnung ist nicht bezahlt worden und sie mahnen außergerichtlich ab. Wenn Du bei der Firma nichts gekauft hast, lege sofort Widerspruch ein und verlange nach einer Kopie des Kaufvertrages oder eines Belegs. Alphaload ist ein Download Portal. Gegen eine Gebühr kann man dort Programme und Songs laden. Ich bin mir aber nicht einmal sicher, ob es sich um ein legales Angebot handelt. Vielleicht weiß einer der anderen User mehr darüber. Wenn Du kein Kunde v. Alphaload bist und sie bestehen drauf, dass Du das Angebot genutzt hast, kommst Du wahrscheinlich nicht umher, Dir einen Rechtsanwalt zu nehmen. Gruß. Wortsalat
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08.09.2007, 11:28 #4Der soeben von ihnen gelesene Beitrag enthält in 3 von 5 Fällen Ironie und/oder Sarkasmus. Ich bitte darum, dies beim lesen zu berücksichtigen um Missverständnisse zu vermeiden.
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08.09.2007, 11:37 #5
zu Zitat 1.)
Demnach musst du schon mal eine Zahlungsaufforderung bekommen haben.
zu Zitat 2.)
Aus eigener Erfahrung:
Sobald von einer Institution ein anderes Unternehmen zur "Geldeintreibung" eingeschaltet wird, hast du einen negativen Schufaeintrag!
Irgendwie sieht das aus wie ein Fake. Geh' mal zu einer Verbraucherzentrale in deiner Nähe und frag' da nach.
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08.09.2007, 11:39 #6inaktiv
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Guck mal hier.
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08.09.2007, 12:52 #7
Hallo.....
eigentlich wär ich der gleiche Meinung. Aber da meine Freundin vor ein paar Wochen was ganz ähnliches hatte (sie hatte sich angeblich auf irgendeiner Tattoo-Seite angemeldet und sollte jetzt 90€ bezahlen, der Verein hiess Zully-Media-GmbH). Wir haben es erstmal ignoriert, bis der zweite Brief von einem Inkassobüro (Media-Finanz oder sowas) kam.
Sie hat dann ihre Anwältin eingeschaltet und die meinte es wäre besser gewesen sofort einen Widerspruch einzulegen da das Ignorieren einer stillen Zustimmung gleichkommt!
Wir haben dann nachträglich noch einen Widerspruch eingelegt und das Ganze dann an die Anwältin übergeben. Obwohl der Verein sämtliche Daten von meiner Freundin hatte (wahrscheinlich hatte sich jemand mit ihren Daten angemeldet) wurde das Ganze im Endeffekt fallen gelassen.
Also wohl besser nicht ignorieren!
Grüße
DeadEye
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08.09.2007, 16:16 #8
Ich würde auch reagieren und nicht ignorieren, da sich ein Schufa-Eintrag wegen Zahlungsunfähigkeit gewaltig auf dein zukünftiges Leben auswirken kann. Keine Kreditkarten, Konten mit Überziehungsregelung, Handys, Autos (auf Ratenzahlung) etc. mehr!
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