@ dubiosis
Kannst du nicht in deiner Kamera sogenannte Gitterlinien einblenden, dann brauchst die Bilder hinterher nicht bearbeiten/ schneiden. Was ich nicht weiß, ob deine Kamera solche Optionen bietet? Aber das konnte meine alte Aldiknipse schon.
Mir hilft das sehr, wenn ich wieder unterwegs bin und schon vor Ort sehen kann, ob die Bildkomposition so stimmt oder nicht. Vor allem für einmalige Gelegenheiten sehr hilfreich.
Und die Rate der guten Fotos steigt erheblich, bei sinkender Bearbeitungszeit!![]()
Ergebnis 31 bis 35 von 35
- 24.01.2010, 13:20 #31
@irreversibel:Wenn ich meine Bilder nach dem goldenem Schnitt fotografiere, mache ich das natürlich auch nicht mir Augenmaß, sondern mit Programmen wie GIMP etc., die eine Einstellung vorweisen, die die für den goldenen Schnitt relevanten Linien aufweist. Nach diesem goldenem Schnitt Schneide ich dann häufig Bilder, wenn sich das anbietet.
Meine Definition vom goldenem Schnitt habe ich aus dem Kopf aufgeschrieben. Wie vorher gesagt, sind das nicht die Worte des Fotografen gewesen. Das einzige, was ich mir aus diesem Kurs diesbezüglich gemerkt habe ist, dass der Blickfang des Bildes nicht die Mitte, sondern Punkte auf Linien außerhalb des mittigen Linien Kreuzes.
Dass ich das Auge des Soldaten fälschlicherweise für den goldenen Schnitt hielt, liegt, wie du sagtest, auch an der psychologischen Veranlagung des Menschen, aber auch daran, dass die Augen dem goldenen Schnitt schon sehr nahe kommen, wie ich finde.Dubiosis
Meine Fotos
- 24.01.2010, 14:05 #32MfG Alexander
- 24.01.2010, 14:56 #33
Also langsam frage ich mich, ob ich vielleicht versehentlich chinesisch geschrieben habe.
Mit ein wenig Erfahrung benötigst du kein Gimp mehr um dir den goldenen Schnitt zurecht zu croppen (kann Gimp das wirklich?! Oder macht es nur das, was ich im letzten Absatz dieses Beitrags beschreibe?). Es geht darum, das Kleine im Ganzen wiederzuerkennen, wenn ich es überhaupt beschreiben kann. Es geht auch nicht alleine um die Verhältnisse zum Bildrahmen sondern auch um die Verhältnisse von Strecken im Bild zueinander, die sich z.B. durch Änderung der Perspektive verschieben lassen (was Gimp sicher nicht kann). Das ist auch keine echte Millimeterarbeit, man kann es aber auch nicht "so ungefähr" machen. Wikipedia hat sogar einen korrekten Eintrag dazu, obwohl man das auch "auf Buch" haben könnte.
Klar kann man sagen dass du mit dem Auge ungefähr richtig lagst. Dasselbe kann man von der Nase oder dem Ohr behaupten. Sagen wir einfach: der Kopf wurde in einer bildwichtigen Region gelagert. Das ist sicherlich korrekt und der Begriff "goldener Schnitt" kommt darin nicht vor weil es schlichtweg falsch wäre, soweit ich das sehe.
Eine Drittelung, wie sie von den eingeblendeten Gitterlinien mancher (digitalen und analogen) SLRs erzeugt wird, entspricht nicht dem goldenen Schnitt! Das nennen viele "Regel der Drittel" oder "rule of thirds", als Orientierungslinien sind sie sehr hilfreich zur Bildgestaltung. Aber sie geben nicht den goldenen Schnitt wieder. Das wäre sowieso nur im Verhältnis zum Bildrand möglich, was, wie gesagt, nicht die einzigen (wenn auch wichtige) Bildlinien sind, die man dazu verwenden kann.Feo, fuerte y formal.
www.knipskasper.net
„They told me that the classics never go out of style. But they do. They do. Somehow, baby, I never thought that we'd do, too.“
- 24.01.2010, 19:03 #34
Ich habe mich heute noch einmal via Wikipedia über den goldenen Schnitt kund getan und konnte viele Fragen klären. Danke für euer Engagement mir das klarzumachen. Die Drittelregel habe ich glaube ich mit dem goldenen Schnitt verwechselt
Das mit den Gitternetzen kann meine Kamera auch- habe ich auch schon des öfteren genutzt GIMP kann das meines Wissens nach tatsächlich; Als Einstellung bei einem Bild kann man drittel Regel oder goldener Schnitt eingeben. Das Feld/Bild wird dem entsprechend aufgeteilt und verändert sich dynamisch. Dubiosis
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- 09.09.2010, 15:43 #35Empire
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Ich habe noch eine EOS 400D die kann das auch nicht zumal sie kein LiveView besitzt.
Ich finde aber auch dass man seine Bilder nicht zwingen nach dem Goldenen Schnitt ausrichten muss, wenn ich eine tolle symmetrie sehe oder ähnliches was für mich eine erhebliche Wirkung erzielt dann möchte ich das nicht durch den Goldenen Schnitt zerstören auch wenn er oftmals zu interessanteren Bildern führen kann. Hauptsächlich beschneide ich meine Bilder aber auch nachträglich, einfach deshalb weil ich mir dann oftmals mehr Zeit lassen kann und vor allem weil ich gerne Quadratische Bildauschnitte wähle mir aber leider keine Mittelfomrat leisten kann.Wer Rechtschreibfehler oder Spuren von Ironie oder Sarkasmus oder jeglichen Mischungen findet darf sie konserviert behalten.
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