Zitiere ich mal aus der Wikipedia:
"Der Signalpegel beträgt (außer für die Datenleitungen) 0,7 Vss mit 75 Ohm Impedanz. VGA-Kabel können je nach Qualität schon bei Längen unter 5 m deutlich störanfällig sein, oder auch bei über 30 m Kabellänge noch ein gutes Signal übertragen. Vorteilhaft ist ein hochfrequenzgeeignetes Kabel (geringe Dämpfung, hohe Abschirmung (>65 dB), niedrige Impedanz (typ. 75 Ohm)) mit koaxialem Aufbau für die Farbkanäle."
Klar ist es auch möglich, dass der Apple MDP-auf-VGA Adapter nicht den o. g. Signalpegel liefert. Allerdings sind auch 17 – 22 Meter VGA-Kabel unbekannter resp. fragwürdiger Qualität eine mögliche Fehlerquelle.
Schlussendlich wird sich das Problem hier aus der Ferne nicht lösen lassen. Wenn es geht, mit eigenem VGA-Kabel und 'ner Klettertour zum Projektor versuchen, das Problem einzukreisen.
MfG, Sawtooth
Ergebnis 1 bis 10 von 13
- 08.02.2011, 20:44 #1Kaiser Wilhelm
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Beamer am (letzten) MBP
Hallo Leute,
ich musste heute mit einer Kollegin einen Vortrag halten, hierfür haben wir selbstverständlich einen Beamer eingesetzt, der an der Decke des Raumes hing. Leider hat der Beamer an dem 15“ MBP (afaik 3 Monate alt) nicht funktioniert. Der Beamer hat anscheinend versucht etwas darzustellen, es scheiterte aber. An meinem MBP (3.1) mit dem DVI -> VGA Adapter gab es aber keine Probleme, im Gegensatz zu dem aktuellen MBP mit Mini Display Port -> VGA Adapter.
Kann es sein, dass es an der Kabellänge zwischen dem Notebook und dem Beamer liegt? Zwischen dem Wandanschluss und dem Notebook war das Kabel etwa 7 Meter lang. Und wahrscheinlich noch 10-15m bis zum Beamer.
Kann es sein, dass die GraKa ein aktuelles MBP keine Leistung aufbringen kann, um die VGA Signale über so einen langen Kabel übertragen zu können?
- 10.02.2011, 01:30 #2Roter Eiserapfel
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- 10.02.2011, 05:30 #3Kaiser Wilhelm
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Also an der Qualität des VGA Kabels zweifle ich nicht. Das war schon sehr dick. Ich denke deshalb nicht, dass es zu Störungen gekommen ist. Vor allem VGA ist ja analog, das bedeutet, dass man trotzdem ein Bild haben würde, jedoch mit Störungen.
Was ich vermute ist etwas anderes. Bei der Übertragung musst du eine bestimmte Frequenz beachten, zu der die Signale anliegen müssen. Ein Kabel ist dann nichts anderes, als ein Kondensator, der umgeladen werden muss, wenn man von dem positivsten zum negativsten Signalpegel will. Und je länger das Kabel ist, desto größer ist der Kondensator. Je größer der Kondensator, desto mehr Leistung benötigt man, damit man rechtzeitig den Pegel erreicht. Meine Vermutung ist deshalb, dass mein MBP diese Leistung aufwenden kann, ein neues MBP allerdings nicht.
- 10.02.2011, 07:45 #4Roter Eiserapfel
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Nach über 35 Jahren, in denen ich mit A/V- und Computerkabeln zu tun hatte, unterschreibe ich viele Aussagen zum Thema "Kabel-Qualität", aber bestimmt nicht die, dass die Dicke eines Kabels zwangsläufig etwas mit seiner Qualität zu tun hat. Sicherlich ist eine windige "Klingelstrippe" qualitativ alles andere als der wahre Jakob.
Aber es gibt genauso viele, wenn nicht sogar mehr "dicke" Kabel, bei denen der Materialeinsatz zwar vielleicht gut gemeint ist, die aber dennoch vom technischen Aufbau her schlecht gemacht wurden und wo man daher für viel Material oft auch viel mehr Geld bezahlt, aber leider kein "Mehr" an Leistung bekommt.
Lange Rede,
gleicher, kurzer Sinn.
Wenn Du möchtest, könntest Du ja noch einen weiteren Adapter ausprobieren.
Die Produkte dieser Firma (–> http://estore.circuitassembly.com/pr...A-Adapter.html) haben IMHO einen ordentlichen Ruf.
MfG, Sawtooth
- 10.02.2011, 17:10 #5Kaiser Wilhelm
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Leider sieht man das dem Kabel allerdings nicht an. Jedoch ist Fakt, dass ein neues MBP den Beamer nicht bedienen konnte, bei einem älteren ging es aber problemlos.
Ich frage mich gerade, was denn in dem Adapter überhaupt drin ist. Bei dem DVI->VGA Adapter meines MBP sind ja nur Kabel drin. Denn die GraKa gibt über den DVI Ausgang sowohl das digitale DVI Signal und gleichzeitig das analoge VGA Signal.
- 10.02.2011, 18:19 #6Adams Apfel
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- 10.02.2011, 18:23 #7Kaiser Wilhelm
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- 10.02.2011, 18:45 #8Adams Apfel
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- 10.02.2011, 19:05 #9Kaiser Wilhelm
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@Wuchtbrumme
a) Du scheinst keine Ahnung zu haben, was ein Frequenzgang oder eine Bandbreite ist.
b) Wenn dem Beamer eine Kombination aus Auflösung und Bildwiederholfrequenz nicht passt, dann sagt er es. Er versucht nicht ein Bild darzustellen.
c) Wenn man einen Vortrag hält, ist es sehr selten, dass irgendwo das Handbuch des Beamers herumliegt
- 10.02.2011, 23:23 #10Adams Apfel
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