In der Praxis ist der FW-Anschluß schneller, weil Apples USB2.0-Anschlüsse grundsätzlich zu langsam sind.
Dann ist es ja eh' wurscht, dann kann man sich den Failover auch noch sparen (zur Not).Der Mini soll nicht über die interne Platte als Server betrieben werden, sondern über ein angeschlossenes externes RAID1.
Kommt auf Dein Budget an. Einen 8-fach Autoloader mit 640GB/1,6TB bekommt man ab 1,6k€, der kann locker mal längere Zeit laufen, ohne daß jemand was daran macht.Eine Bandsicherung scheidet prinzipiell aus.
Festplatten können immer und in jeder beliebigen Anzahl hopps gehen, ich hab's schon mal bei einem RAID5 erlebt, daß gleichzeitig 2 Platten ausgefallen sind, da war das Bandbackup Gold wert. Selbst wenn ich noch zusätzlich auf andere Platten spiegel, einem schleichenden Datenverlust zB durch korrupte Dateien entgehe ich dadurch nicht.
Nö.Gibt es hierzu grundsätzliche Bedenken/Einwände/Anmerkungen?
Ergebnis 21 bis 23 von 23
- 20.03.2008, 18:37 #21Boskoop
Themenstarter
- Registriert
- 02.2005
- Beiträge
- 38
Der Mini hat nur einen FW400-Anschluß. In der Theorie ist USB 2.0 schneller. Ist dies in der Praxis auch so, wenn an den Mini ein externes RAID1 angeschlossen wird, von welchem das Gerät gebootet wird?
Der Mini soll nicht über die interne Platte als Server betrieben werden, sondern über ein angeschlossenes externes RAID1.
Sollte der Mini sterben, dann kann das RAID1 auch an einen anderen Arbeitsplatz angeschlossen werden und dieser wird dann zwischenzeitlich bis zum Ersatz des Mini als Server betrieben. Soweit die Theorie und Idee.
Eine Bandsicherung scheidet prinzipiell aus.
Ich habe bei einem anderen Projekt einmal eine Bandsicherung beschafft und eingesetzt. In der Praxis stellte sich dann jedoch heraus, daß die Bänder nicht regelmäßig gewechselt wurden. Solange nicht eine Person (oder ein Bandroboter) diese Aufgabe übernimmt, ist diese Art des Backups in meinen Augen deshalb für das konkrete Projekt untauglich. (Es ist nicht jeden Tag ein und dieselbe Person im Büro, um ein Band zu wechseln. Bei externen Terminen, Urlaub, Krankheit ist die Chance deshalb sehr groß, daß die Bänder nicht gewechselt werden.)
Eine Bandsicherung mag technisch und in der Theorie einer Sicherung auf RAID überlegen sein - durch die Fehler in der Handhabung ist sie dies aus meiner Erfahrung nicht.
Das denke ich auch. Ich habe nebenbei in einem Textbetrieb ein altes iBook zum Server umfunktionalisert. Dessen Prozessor hat sich bei 3 Clients mit Office-Anwendungen auch nur gelangweilt. Ein Core2Duo sollte deshalb die gestellten Aufgaben spielend erledigen können.
Den VPN-Zugang bekommen wird nicht über das RZ realisiert, sondern müssen selber die Infrastruktur stellen. Derzeit schwebt uns der Einsatz eines Netgear FVS336G als VPN-Router vor.
Gibt es hierzu grundsätzliche Bedenken/Einwände/Anmerkungen?
Danke.
Nikolas
- 24.03.2008, 00:04 #22
- 24.03.2008, 17:43 #23Boskoop
Themenstarter
- Registriert
- 02.2005
- Beiträge
- 38
Danke für den Tipp. Dann wird es eine FW-Anbindung.
Da dies alles keine zeitkrischen Anwendungen sind, dürfte bei einem Ausfall des Servers die Zeit bis zur Reparatur / Neubeschaffung durch einen bereits vorhandenen Client mit dem angeschlossenen externen RAID des Servers überbrückbar sein.
Dies gibt das Budget leider nicht her. Außerdem taugt auch der beste Autoloader für eine Bandsicherung nichts, wenn die Anwender mit einem solchen Gerät nicht umgehen können - weil sie Berührungsängste haben - . Auch im Jahre 3X des Personalcomputers haben Menschen immer noch Angst etwas kaputt zu machen, wenn ihnen die Funktionsweise des Gerätes nicht bekannt ist. Eine Bandsicherung an welche sich niemand herantraut taugt nicht als Backup.
Ich habe auch schon mehrere gestorbene Bandlaufwerke gesehen, welche in den letzten Monaten ihres Betriebes nur den Abriebstaub in ihrem Inneren vergrößert anstatt ein Backup aufgezeichnet haben. Auch Bandlaufwerke können sterben. Für mich ist die Wahrscheinlichkeit des Sterbens zweier Festplatten gleichzeitig ungefähr gleich wahrscheinlich wie das Sterben eines Bandlaufwerkes und einer Festplatte. Da nichts sicher ist, geht es nur um eine ausreichende Sicherheit. So teuer sind die Daten nicht. Deshalb braucht es auch nicht den letzten technischen Overkill, um die Daten sicher vorzuhalten.
Nochmals danke.
Nikolas
Ähnliche Themen
-
Literatur für Installation eines eigenen Netzwerkes (Praxis)
Von Cidre im Forum OS XAntworten: 5Letzter Beitrag: 31.12.2007, 18:50 -
FTP-Aufbau mit Dreamweaver CS3
Von Decomposition im Forum Andere SoftwareAntworten: 2Letzter Beitrag: 27.10.2007, 11:03 -
Hilfe! Aufbau vom Wlannetz
Von TrinchenOL im Forum Airport & WLANAntworten: 3Letzter Beitrag: 30.05.2007, 19:02 -
Serverschrank Aufbau (Hilfe)
Von alex_20 im Forum OS X ServerAntworten: 1Letzter Beitrag: 15.05.2006, 21:57



Zitieren
