Ein schärferes Wort an die Presse wäre meines Erachtens auch nicht schlecht gewesen. Es ist ein Unding, dass, nur weil Apple momentan einen enormen "Hype" erfährt, alle Kritik fast ausschließlich gegen unseren kleinen Lieblingsverein aus Cupertino geht.![]()
Ergebnis 1 bis 10 von 34
- 27.01.2012, 18:32 #1Marc Freudenhammer
Apfeltalk Redaktion
- 27.01.2012, 19:32 #2
- 27.01.2012, 19:49 #3
- 27.01.2012, 20:17 #4Uelzener Rambour
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Wem soll man glauben?
Jeder hat ein Motiv Unwahrheiten zu verbreiten. Die Führung von Apple und die Kritiker.
Obwohl: Welches Motiv haben die Kritiker Unwahrheiten zu verbreiten?
- 27.01.2012, 20:36 #5
Neid ?
Missgunst ?
Bashing ?
Es liegt wohl in der Natur der Sache das eine so erfolgreiche Firma entsprechende Kritiker auf den Plan ruft. Teils zurecht, teils aber regelrecht übertrieben. Da gab es doch zum Beispiel das achso schlimme Locationgate bei Apple (Geodaten wurden lokal (!) gespeichert) und im Gegenzug hat man über CarrierIQ das rootkit mit aktiver Datenübertragung zu den Netzbetreibern recht wenig gehört. Man konnte damit Apple nicht "ans Bein pissen" also wurde es nicht gepusht...
Apple eignet sich eben immer wieder um die eigene Auflage zu pushen, sei es mit so gehaltvollen News (sprich: Gerüchten) wie "das iPad 3 geht in Produktion" oder eben bad news über den Global Player. Auf dieser Welle schwimmen kleine Blogs und Gerüchteköche genauso wie die etablierten Medien
- 27.01.2012, 22:27 #6
Ein Steve hätte die Sache ausgesessen und geschwiegen. Sicher ist, dass Apple etwas tun muss, aber ich würde mich nie auf die Medien einlassen heutzutage.
- 27.01.2012, 22:31 #7
Was "aussitzen" für eine Wirkung haben kann sehen wir aktuell bei Herrn Wulff...
Diverses Apple-Gedöns...
Brain 2.4 late 1987
- 27.01.2012, 23:39 #8Riesenboiken
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Nunja, Apple hat ja auch mit die höchsten Gewinnmargen pro Gerät und ein immenses, angehäuftes Barvermögen. Gerade diese Firma könnte mit am leichtesten auf eine gewisse Gewinnsumme pro Gerät verzichten und das Geld in bessere Arbeitsbedingungen stecken bzw. gar nicht erst in Staaten wie China produzieren lassen.
Das ständige Abwiegeln ist für mich auch nicht glaubwürdig. Die Probleme bei Foxconn sind nun seit Jahren bekannt. Man stelle sich mal vor, ähnlich lange würde Foxconn schon überdurchschnittlich viel Ausschuss produzieren oder könnte nur die Hälfte der gewünschten Menge herstellen. Da würde sich Apple aber ganz schnell nach Alternativen umsehen! Den Eindruck hat man bei den menschlichen Problemen hier hingegen nicht, es tut sich ja nichts. Entsprechend kann man die Priorität bei Apple erahnen.
Man kümmert sich ein bißchen darum, damit man keine allzu schlechte PR hat, aber am wichtigsten ist Apple ein möglichst niedriger Produktionspreis und ein daraus resultierender möglichst hoher Gewinn pro verkauftem Gerät. Dafür nehmen sie die menschlichen Probleme in Kauf.
Wie ist Foxconn eigentlich ökologisch unterwegs? In China ist man ja nicht besonders zimperlich damit, Müll in den nächsten Fluss zu leiten und Abgase in die Luft zu blasen. Auch durch sowas werden ja wieder Menschen geschädigt. Würde mich interessieren, wie der Part bei Foxconn läuft.
- 28.01.2012, 00:27 #9
@Bierhefe und co:
Sagt mal seit ihr wirklich so naiv Apple noch in Schutz zu nehmen.
Ihr könnt doch nicht ernsthaft bezweifeln das unsere gesamten Luxusgüter vom Computer bis zum Smartphone, unter sklavischen Bedingungen Produziert und entsorgt werden.
Wie weit kann mann es mit dem Konsumglauben eigentlich noch treiben?
- 28.01.2012, 00:55 #10
@Apflap dann sollten wir allerdings konsequent sein und einen kompletten Konsum-Verzicht üben.
Denn:
Es ist nun mal ein Grundsatz in der freien Wirtschaft, dass Unternehmen am Markt Gewinn-orientiert agieren müssen um im Wettbewerb bestehen zu können.
So toleriert letztendlich irgendwo jedes Unternehmen, fragwürdige Arbeitsbedingungen seiner Lieferanten.
Eventuell nicht in dieser Ausprägung, aber wo zieht man den Strich?
Nimmt man Deutschland als Maßstab, dürften wir wohl überhaupt keine Import-Produkte mehr kaufen.
Selbst in einem hoch-entwickelten Industrieland wie Japan gibt es noch, für uns unvorstellbare Arbeits- und Lebensbedingungen wie z.B. Arcord-Arbeit und Schlafcontainer (Schlafzellen mit 2-3 m² Wohnraum mit Etagen-Toilette).
Meine Meinung dazu:
Man sollte grundsätzlich und Weltweit gegen derartige Bedingungen vorgehen. Das gelingt aber nur, wenn wenn der Wohlstand auf der gesamten Welt gleichmäßig verteilen würde. Schauen wir nach Vietnam, Brasilien, Argentinien und auch die Menschen in Afrika haben ein moralisches Recht auf den selben Wohlstand.
Aber jetzt aus einer Neid-Motivation heraus Apple an den Pranger zu stellen ist deutlich zu kurz gegriffen und zeugt von der Kleingeistigkeit des verantwortlichen NYT-Redakteurs.


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