Welche denn? Bei solchen Produkten gibt es keine wirkliche Möglichkeit auf etwas auszuweichen, das hierzulande astrein gefertigt wurde.
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- 30.01.2012, 06:25 #51Jonagold
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Okei ich kenne die werke wirklich nur aus den Medien abe rich muss sagen das ich mich sehr vielseitig darüber informiert habe.
Und ihc habe auch scho häufig gelesend das der Monatsgehalt bei Foxxconn bei 40.- im monat liegt.
Und mit: `Vor der eigenen Tür aufräumen` ist ja genau das gemeint das ich keine solche Produkte mher unterstüzen sollte.
- 30.01.2012, 09:49 #52Linsenhofener Sämling
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- 30.01.2012, 11:44 #53

Grummel ... Weltwirtschaftspolitik schein nicht meine Stärke zu sein - aber immerhin, ich hab dich soweit verstanden, dass Apple in Deutschland produzieren muss, damit die BMWs auf Malle richtig aussehen, und deswegen ist Apple böse. So oder so.
Klingt so, als würde das als Artikel in den Times ankommen, wenn man Fremdworte benutzt. Sonst wirds halt die Sun ...
(Zeilenhonorar teilen wir, dann, OK?)
- 30.01.2012, 16:20 #54Becks Apfel (Emstaler Champagner)
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- 30.01.2012, 16:54 #55Becks Apfel (Emstaler Champagner)
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Nun hast Du meine Aussage aber total falsch verstanden
Mit "vor der eigenen Haustuer kehren" meinte ich das man sich nicht ueber die "Ausbeutung" chinesische Wanderarbeiter befassen sollte solange "europäische Wanderarbeiter" vor der eigenen Haustuer existieren und akzeptiert werden !!!
Wenn Olga fuer 3.50€ die Stunde die Bueroräume von gut verdienenden Versicherungsgesellschaften reinigt, wenn Igor fuer 5€ die Stunde den Spargel sticht der dann fuer 10€ per Kilo beim deutschen Bauern ueber die Theke geht oder Iwan der fuer einen Apfel und ein Ei den Beton mischt. Irgendwelche Drecksjobs vergessen
bestimmt
und sind zB. 2€ viel Geld fuer einen chinesischen Arbeiter sind die Löhne die europäischen Wanderarbeitern gezahlt werden eine Schande, aber lasst uns nun weiter von Apple reden und wie man die Welt da unten verbessern könnte.
Ich weiss leider nicht mehr wer der "weise" Amerikaner war der meinte "bei 80% aller geschaffener Probleme dieser Welt steckt ein Deutscher dahinter"


lg.
- 01.02.2012, 14:05 #56Welscher Taubenapfel
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Natürlich habe ich den Artikel gelesen und sogar verstanden.
Die kritische Auseinandersetzung damit vermisse ich jedoch bei dir. Natürlich sind das alles Fakten. Jedoch sind diese Fakten nichts Besonderes, sondern vollkommen normal. So sieht das in der Industrie überall aus. Unsere Firma läßt auch weltweit produzieren.
Die Gewinne, die ein Zulieferer an den Erzeugnissen machen darf, werden immer vorgegeben. Nicht nur von Apple. Zu einem Angebot eines Zulieferers wird immer ein detaillierter Cost Breakdown erwartet.
Bietet mir ein Zulieferer z.B. ein Erzeugnis für 1€ bei einer vorgegebenen Marge von 3% an, so erwarte ich eine detaillierte Kostenaufstellung über die restlichen 97Cent.
Hierin sind sämtliche Fertigungskosten, wie Personalkosten, Energie, Maschinenkosten, ...., sowie Materielkosten und Overhead enthalten.
Diese Aufstellung wird aus mehreren Gründen benötigt.
1. Um sicher zu gehen, daß man nicht "über den Tisch gezogen" wird.
2. Um die Qualität und Liefersicherheit einschätzen zu können. Welche Materialien setzt der Lieferant ein? Wie groß ist die Sicherheit bezüglich Verfügbarkeit und Qualitätsstabilität? Welcher Personaleinsatz ist geplant? Wie werden Auftragsspitzen abgefangen? Wie reagiert man auf Krisensituationen? Ist evtl. meine Produktion gefährdet.
3. Lassen sich Fertigungsverfahren oder Materialkosten noch optimieren? Automatisch Fertigung, halbautomatische Fertigung, manuelle Fertigung? Werden die günstigsten Materialen eingesetzt, welche meinen Qualitätsansprüchen genügen?
Das was die NYT hier anprangert sind allgemein übliche Geschäftspraktiken und keineswegs in irgendeiner Weise verwerflich.
Wenn es bei Foxcon zu Unfällen kommt, oder Mitarbeiter mentale Probleme haben, ist das keineswegs Apples Problem. Niemand würde auf die Idee kommen, seinem Zulieferer mehr zu Zahlen, weil sich einer deren Mitarbeiter das Leben genommen hat.
Wenn sich natürlich tatsächlich herausstellt, daß diese Unfälle auf die erhöten Abrufmegen zurückzuführen sind, so kann das schon zu Apples Problem werden, sofern die Stückzahlen deutlich über den vereinbarten Mengen liegen.
In diesem Fall hat Apple eigentlich 2 Möglichkeiten:
Entweder man weicht auf einen zusätzlichen Produktionsstandort aus -> damit würde sich sicher der Preis für den Endkunden erhöhen, da sämtliche Investitionen noch einmal getätigt werden müßten.
Oder man erhöht die Lieferzeiten.
Wenn ich mir hier jedoch die ganzen Threads zu den langen Lieferzeiten des iPhone durchlese, gehe ich mal davon aus, daß hier niemand für so etwas Verständnis hätte.
Also noch eimal: Diese Unzulänglichkeiten liegen in der Verantwortung des Zulieferers. Nicht des Kunden. Die Presse stellt halt Fakten oftmals gerne etwas "verdreht" dar um damit Aufmerksamkeit zu erhalten.
Wie man hier sieht funktioniert das ja auch ganz wunderbar.MacBook Alu (2,4GHz), MacMini, iPhone 4, iPhone 4s weiß, iPod Touch (2G), iPad2 3G 64GB, iPad2 16GB, Apple TV, 2x Airport Express und eine Time Capsule




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