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  1. #1
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    Avatar von Michael Reimann
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    Artikel: Auch eine Lösung 160 Mac Minis im Rack

    Nach dem Apple ja seine XServe-Serie eingestellt hat, wird es schwierig für Data-Center, weiterhin entsprechende Server-Racks zu betreiben. Noch problematischer wird die Skalierung (also Erweiterung) derselben. Denn wenn es keinen Nachschub an Geräten mehr gibt, ist jede weitere Investition sinnlos. Viele Systembetreiber haben lange nach einer Lösung dieses Dilemmas gesucht. Es scheint so, als gebe es nun eine, wie 9to5mac berichtet.

    Name:  mac-mini.jpg
Hits: 7409
Größe:  9,9 KBDas Blog verlinkt eine Webseite, auf der ein Cluster aus 160 Mac minis zu sehen ist. Die Geräte werden in einem Standard 19 Zoll-Schrank betrieben. Dabei galt es ein paar Probleme zu lösen, die auf den ersten Blick sehr simpel erscheinen. Wie kann man jeweils vier Mac minis in einer Rack-Schublade mit einer Höheneinheit (HE) verbauen, so dass sie einerseits mit Strom versorgt werden können, andererseits ihre Abwärme so abgeführt werden kann, dass sie nicht die anderen Geräte in der Nähe aufheizt?

    Beides wurde dadurch gelöst, dass man eine spezielle Schublade und ein 1 zu 4 Y-Kabel pro "Etage" hergestellt hat. So lassen sich die vier Macs mit Strom aus einer Steckdose versorgen und gleichzeitig sind sie durch die herausziehbare Schublade gut erreichbar. Die Abluft wird mit großen Ventilatoren an der Front abgeführt.

    Der Vorteil dieser Eigenbau-Variante liegt auf der Hand. Sie kann jederzeit um weitere Geräte ergänzt werden. Dennoch hat das Konzept auch ein paar Schwachstellen. Der Mac mini ist eigentlich nicht als Hochleistungsserver konzipiert. Es handelt sich bei dem Gerät um einen Desktop-PC. Auch wenn er als Stand-Alone-Server von Apple verkauft wird, sind in ihm keine Server-tauglichen Bauteile verwendet worden. Es kann also immer mal passieren, dass einer der Macs im Rack "die Grätsche" macht. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass Apple in Zukunft "mal wieder" die Form des kleinsten Macs ändert. Dann müsste man neue Rackschubladen einbauen.

    Es ist übrigens keine neue Idee, Supercomputer aus Konsumergeräten zu bauen. Einige Unis haben 2006 in Erwägung gezogen, einen Superrechner aus Playstation 3 Modellen zu konstruieren. Die ursprüngliche Konsole ließ die Installation eines Linux-Betriebssystems zu, so dass man damit vernetzt arbeiten konnte. Leider wurde dieses Unterfangen von Hersteller vereitelt, weil mit einem späteren Firmwareupdate die Linux-Fähigkeit der Konsole eingestellt wurde.
     iMac 27", Mid 2011, Mountain Lion 10.8.3
     MacBookAir Mid 2012, 1,8GHz ICi5, 4GB, 256GB SSD, Mountain Lion 10.8.3
     MacMini-Server, 8 GB, 2x500GB HDD, Snow-Leopard-Server 10.6.8
    Twitter: @mcreim

  2. #2
    Cripps Pink
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    Und jetzt meine Frage: Vorteil von Mac mini Server gegenüber Linux Server?
    Ich meine gibt es was, was man nur mit Mac's realisieren kann?
    Oder warum gehen dann nicht einfach normale Linux Server?

  3. #3
    inaktiv
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    Aber ist es denn nicht viel teurer, als sich einzelne Prozessoren zu kaufen?

  4. #4
    Celler Dickstiel
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    Aber mit 160 Linux Servern bekommt man keinen Artikel bei Apfeltalk

  5. #5
    Welscher Taubenapfel Avatar von mausbaer
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    Zitat Zitat von wurst Beitrag anzeigen
    Aber ist es denn nicht viel teurer, als sich einzelne Prozessoren zu kaufen?
    Klar kannst Du natürlich 160 einzele Prozessoren kaufen, in ein Rack legen und betrachten. Nur passiert da nichts.
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  6. #6
    Wohlschmecker aus Vierlanden
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    Ist einfach schade, dass Apple sich dazu entschlossen hat XServe einzustellen...

  7. #7
    Pomme d'or Avatar von Mac 2.2
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    Vorteil: Mehrere Rechner -> geringeres Risiko für einen Komplett-Ausfall.
    Nachteile: Unnötige Platzverschwendung + alle zu einem kleinen Cluster zusammenzuschließen kostet auch noch mal Geld (mehr Kabel, etc.) + OS X Server ist zumindest ab Lion eigentlich ein Witz, daher fährt man besser mit einem Linux-Server (kostenlose Software + System frisst weniger Ressourcen).

    Ein "Prestige-Projekt" eben - mehr aber auch nicht…

  8. #8
    Beauty of Kent Avatar von Loooki
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    Es gibt doch Playstation 3 Cluster: https://en.wikipedia.org/wiki/PlayStation_3_cluster

  9. #9
    Beauty of Kent Avatar von Loooki
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    Un den Mac Mini als Server zu bezeichnen ist armselig genug, den dann aber ernsthaft in einem Rechenzentrum und in ein Rack zus tecken ist nicht nur Zeitverwendung sondern die steigerung von armselig.

    Und obendrein, da läuft kein Debian drauf also kann es gar keine Art Server sein.

  10. #10
    Jamba
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    Es gibt auch produktive hochverfügbare Server ohne Dein tolles Debian ...
    __________________________________________________ ______
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