Moin, die EFI-Partition als FAT32, dann gibt's keine wirklichen Probleme. https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=117820 - das sagt zwar 3-boot, kannste aber natürlich auch weg lassen.
Ich hatte es ähnlich gemacht, allerdings mit Gentoo, wobei das in dem speziellen Falle natürlich nicht viel unterschied machen dürfte.
Ergebnis 1 bis 7 von 7
- 03.08.2011, 19:28 #1Erdapfel
Themenstarter
- Registriert
- 08.2011
- Beiträge
- 4
Archlinux nativ auf Macbook 4,1 Hallo zusammen
Ich hab mir Archlinux als einziges OS auf meinem Macbook erkoren. Installation hat auch wunderbar funktioniert und die Hardware müsst ich auch noch in den Griff kriegen. Mein größtes Problem momentan ist der Boot.
Folgende Partitionierung
Hab per bless mit --setBoot sowohl die Partition als auch die Bootloader file zum standard Bootziel erklärt. Nur in diesem Zustand bekomm ich Linux nicht mal mit rEFIt zum booten.Code:/dev/sda1 HFS+ 100MiB (für Grub2) /dev/sda2 Ext4 100MiB (/boot für den Kernel) /dev/sda3 swap 2GiB /dev/sda4 Ext4 8GiB (/) /dev/sda5 Ext4 Rest (/home)
Vorher war die erste Partition als FAT16 formatiert, da hats zumindest mit rEFIt geklappt. Da ich aber keine Lust habe, ständig den rEFIt auf nem USB-Stick dabei zu haben, soll EFI selbst booten.
Ich hab schon festgestellt, dass das MB 4,1 in diesem Zusammenhang eine Sonderposition hat, weil Apple wieder mal fürchterlich gepfuscht hat und sich EFI irgendwo zwischen den Standards von UEFI 1.1 und 2.0 bewegt.
Ich hab die SuFu schon angestrengt, aber leider nichts zu genau diesem Problem gefunden. Aber zumindest weiß ich jetzt, dass es auf neueren Macbooks ganz leicht ist
Meine Frage an die Cracks, Bastler und Fachleute hier wäre nun: Was muss ich tun, damit EFI den Grub vernünftig lädt?
Greetz Chais
- 03.08.2011, 22:35 #2inaktiv
- Registriert
- 02.2011
- Beiträge
- 101
- 04.08.2011, 19:57 #3Erdapfel
Themenstarter
- Registriert
- 08.2011
- Beiträge
- 4
Geschafft!!
Danke mr.pink für den Tipp, dadurch hab ich es nochmal mit FAT probiert und bin dadurch auf dem richtigen Weg gelandet. Folgendes Vorgehen empfehle ich für Mitleidende:
1. mit gdisk die entsprechende Partition (bei mir /dev/sda1, daher werde ich es hier weiter verwenden) auf Apple HFS/HFS+ (Code af00) stellen. Natürlich geht auch jedes andere GPT-fähige Partitionierungstool.
2. # mkfs.hfsplus /dev/sda1 (setzt hfstools voraus)
3. # mkdir/boot/efi
4. # mount.hfs /dev/sda1 /boot/efi
5. # mkdir /boot/efi/EFI
6. # grub_efi_x86_64-install --boot-directory=/boot/efi/EFI --no-floppy --recheck
7. # mv /boot/efi/EFI/grub /boot/efi/EFI/BOOT
8. # cp /usr/share/grub/*.pf2 /boot/efi/EFI/BOOT/
9. # grub-mkimage -d /usr/lib/grub/x86_64-efi -O x86_64-efi -p "" -o /boot/efi/EFI/BOOT/BOOTX64.EFI part_gpt hfsplus iso9660 udf normal chain linux ls search search_fs_file search_fs_uuid search_label help boot configfile echo efi_gop [i](Durch das benennen des Bootloaders in BOOTX64.EFI wird er von der Firmware erkannt.)[/]
10. # grub-mkconfig -o /boot/efi/EFI/BOOT/grub.cfg
Der Grub selbst ist jetzt einsatzbereit. Jetzt wird dem EFI beigebracht, auch richtig damit zu booten. Dazu die Mac OS X Install Disc 1 einlegen und davon booten. Die Sprache auswählen und über Dienstprogramme > Terminal ein solches öffnen.
11. # mkdir /Volumes/efi
12. # mount_hfs /dev/disk0s1 /Volumes/efi
13. # bless --folder /Volumes/efi --file /Volumes/efi/EFI/BOOT/BOOTX64.EFI --setBoot
14. # bless --mount /Volumes/efi --setBoot
15. # umount /dev/disk0s1
16. # bless --device /dev/disk0 --setBoot
You're done. Damit bootet, zumindest bei mir, mein Macbook 4,1 ohne Murren und vor Allem ohne Wartezeit sofort Linux.
EDIT: Ich behalten mir natürlich jegliche Irrtümer vor, da ich das aus dem Gedächtnis geschrieben habe. Sollte aber im Großen und Ganzen passen. Wenns wo hakt, schreibt mich an.
- 05.08.2011, 11:30 #4
Vielleicht ein bisschen ot:
Hast du oder jemand anders evtl. schon Erfahrungen sammeln können mit Chakra? Auf meinem alten HP Laptop hatte ich eine weile Lang archlinux mit KDEMod. Chakra ist genau das. Hab aber die Sorge, dass es auf meinem MBP13" noch ein grösseres Gefrickel wird, archlinux bzw. Chakra zu installieren, als es ohnehin schon ist
- 05.08.2011, 20:49 #5
also man hat am macbook nicht mehr gefrickel mit arch, als auf anderen rechnern. Ist halt keine ootb-distribution.. Chakra ist da auch nicht anders.
MacBook 5,1 (late 2008), DualBoot mit Arch Linux & Lion
- 05.08.2011, 21:28 #6
Naja, schon mit dem EFI erhöht sich der Frickler-Faktor. Ist glaub' ich Ansichtssache
Ich sollt's wohl einfach mal nativ installieren. In einer VM läufts eh schon... Was mir vielleicht kurz einer beantworten könnte: Mit Treibern etc. habt ihr keine grösseren Probleme? Sind die meisten Open Source oder gibt es auch proprietäre? Gerade was xorg angeht und der Grafiktreiber hatte ich einen echten Kampf am HP Laptop, aber das sind auch schon wieder fast 2 Jahre her.
- 08.08.2011, 22:21 #7Erdapfel
Themenstarter
- Registriert
- 08.2011
- Beiträge
- 4
Gefrickel
Ich kämpf grad primär mit der Netzwerkunterstützung.
Den Treiber fürs WLAN find ich zwar, aber momentan fehlt üblicherweise mindestens eine der NICs. Nur das loopback ist zuverlässig vorhanden
Spaßig ist auch ein eth0, dass ums verrecken kein IPv4 nutzen will, in Kombination mit einem Router, der kein IPv6 kann.
Momentan favorisiere ich networkmanager zur Konfiguration, aber wie sich der bedient und vA konfiguriert, muss ich erst noch lernen.


Zitieren
