die steuern sollte man aber nicht vergessen... der us-applestorepreis ist ohne steuern angegeben... es bleiben trotzdem noch 324 euro unterschied... selbst das ist natürlich zuviel.
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- 11.01.2006, 21:35 #1ArtasInaktiv
Apples Preispolitk
Guten Abend,
Ich sitze hier an einem Windows Rechner, der leider mein eigener ist und habe Windows um ehrlich zu sein sehr sehr satt. Ich bin im Moment ausnahmsweise in der Lage mir eines von den neuen MacBooks Pro kaufen zu können. Nun ist mir allerdings beim betrachten des Preises von 2099 Euro dieses Gerätes im Gegensatz zu den 1999 dollar etwas aufgefallen: Wenn man die 2099 Euro in Dollar umrechnet, dann kostet ein MacBook in europa 2544 Dollar (wenn ich hier irgendwas falsch rechne oder die falschen zahlen verwende dann korrigiert mich bitte. ich beabsichtige wirklich keine falschen anschuldigungen oder behauptungen von mir geben).
Diese ca. 445 Dollar in Euro umgerechnet ergeben einen Betrag von ca 367 Euro. Nun mag es ja sein, dass hier noch transportkosten (obwohl ich nicht wüsste, warum man die rechner vor dem verkauf in europa in die USA bringen sollte...) und ähnliche dinge mit aber ich glaube im Moment nicht daran, dass eine derartige Preiserhöhung dadurch gerechtfertigt wird. Zahle ich soviel mehr, nur weil ich Europäer bin?
Ich möchte betonen, dass ich hier keine Kritik an der Qualität irgendwelcher Apple Produkte äußern möchte, aber ich verstehe diese Tatsache einfach nicht und weiß im Moment nicht ob ich so eine "Abzocke" unterstützen möchte. Deshalb hoffe ich, dass mir jemand hier erklärt, was ich falsch verstanden habe bzw. warum dieser Preissprung berechtigt ist, damit ich mir mit ruhigem Gewissen ein MacBook Pro zulegen kann und Windows endlich nciht mehr sehen muss.
Übrigens kann man diese Rechnung ebenso mit jedem anderen Gerät aus dem Apple Store durchführen.
mfg Artas
- 11.01.2006, 21:42 #2Jesper Frommherz | Apfeltalk Admin | Apfeltalk Designer
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Weitere Projekte: decoeur möbeldesign | tradesign GbR | Betonbank.de
- 11.01.2006, 21:44 #3
In der USA gibt es meiner Info nach(korrigiert mich wenn ich falsch liege) keine explizit ausgeschriebene MwSt für den nationalen Handel.
In DE gehts euch eh' viel besser als uns Österreichern, wir haben 20% MwSt, und müssen nochmal mehr bezahlen...
Bist du Student oder so? Da gäb's nämlich EDU-Shops.
Grüße,
LarsStell dir vor, es liegt in deiner Hand
Stell dir vor, du kannst der ganzen Welt beweisen, dass du's schaffst und du's kannst
-Curse feat. Xavier Naidoo - Stell dir vor
- 11.01.2006, 21:45 #4
der rest sind eventuell höhere transportkosten, der zoll und ein kräftiger "ausserhalb der us"-aufschlag... beschämend!
Jesper Frommherz | Apfeltalk Admin | Apfeltalk Designer
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- 11.01.2006, 21:49 #5ArtasInaktiv
ich bin nicht student aber ich versuche im moment so gut wie irgendwie möglich zu tricksen, damit ich den studentenrabbat bekomme (2 lehrer und 2 studenten in der familie, aber alles cousins und cousinen). Bin selber in 6 monaten 18 und schüler.
mmh bis jetzt kann mir also keiner sagen, warum das alles so viel teurer ist?
- 11.01.2006, 21:53 #6Adams Parmäne
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Warum es wurde doch schon erwähnt, dass der US-Preis ohne Umsatzsteuer angegeben wird - womit schon mal der grösste Teil des Aufpreises erklärt wäre. Dann spielen wahrscheinlich auch noch andere Konsumentenschutzgesetze (Rücksendungen ohne Angabe von Gründen innerhalb 14 Tage in EU), höhere Vertriebskosten, Kursrisken etc. eine Rolle...
Zitat von Artas
mfg pi26set S to{"10,2,3,10,2","10,2,3,com2,2","innovation and roots","3,10 2 2 com"}
repeat with k from 1 to 3
repeat with i from 1 to count S
say item i of S using "Bubbles"
say item ((count S) - i + 1) of S using "Whisper"
say item i of S using "bubbles"
end repeat
end repeat
- 11.01.2006, 21:54 #7
das mit den steuern ist schon richtig...
nur ist es immer noch unverhaeltnismaessig teurer!
Apple waehlt jedoch wie jedes andere unternehmen und vielleicht sogar wesentlich geschickter als zumindest viele seine Preise.
So war zu in einer Umfrage in Grossbritannien zu vermerken, das viele Kinder eher den Preis der verschiedenen iPod Modelle nennen konnten, als den eines Liters Milch:
http://business.guardian.co.uk/story...415138,00.html
ebenso faellt auf das Apple am iPod nano angeblich kaum gewinne erwirtschaftet, da teile, produktions und lieferkosten gefaehrlich nahe an den Verkaufspreis rankaemen.
Warum also der Preisunterschied?
1. Weil Apple Produkte mit Summen verbindet (dass nennt sich wohl Verkaufspsychologie)
und
2. Weil Computer in Amiland billiger sind... dafuer zahlt man halt mehr fuer die Wurst (von masslos ueberteuertem Obst ganz zu schweigen).
Beim MacBook Pro mag Dir dass nun krass erscheinen, viel gewichtiger duerfte das wohl aber in den Musikstores zuschlagen....
hier kostet ein Song ja jeweils 99¢ egal ob US oder Euro Waehrung und hier sind die Gewinnmargen ja deutlich hoeher!!!
Ganz genau kann ich es Dir auch nicht beantworten, da ich weder fuer Apple arbeite noch nahe einem Analysten bin... jedoch glaube ich sind dass die Hauptgruende fuer diesen Preisunterschied!
- 11.01.2006, 22:07 #8Adams Parmäne
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...und an der Schweiz sieht man, dass die Preise durchaus gemäss den Umständen im Zielmarkt kalkuliert sind...
http://www.apple.com/chde/index.html
mfg pi26set S to{"10,2,3,10,2","10,2,3,com2,2","innovation and roots","3,10 2 2 com"}
repeat with k from 1 to 3
repeat with i from 1 to count S
say item i of S using "Bubbles"
say item ((count S) - i + 1) of S using "Whisper"
say item i of S using "bubbles"
end repeat
end repeat
- 12.01.2006, 00:55 #9
Gibt's diese Diskussion eigentlich bei jedem neuen Apple-Produkt?
- 12.01.2006, 01:30 #10Tokyo Rose
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- 67
Da packen wir doch mal das Wissen aus der VWL aus: Wie kommt man auf einem freien Markt zu einem Preis?
- Der Preis ergibt sich aus Augebot und Nachfrage, knappe Güter sind teurer, nichtknappe Güter billiger. Deswegen ist der PC auch billig (gibt es ja an jeder zweitbesten Dönerbude) und ein Mac teuer (gibt es ja nur bei Apple bzw. ausgesuchten Händlern).
- Wie kommt man zu einem Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage: über den Preis, die Schnittmenge zwischen Nachfrage und Angebot ist der Gleichgewichtspreis.
Bedeutete: damit der Mac billiger wird darf ihn einfach keiner kaufen, ruckzuck ist der Preis unten. Da aber viele auch bereit sind einen höherern Preis zu zahlen um den neuen Apple ihr eigen nennen zu dürfen haben wir hier, mit dem PC als Vergleichsobjekt, eine unelastischere Nachfragekurve.
Wie wir wissen liegt die Gewinnsteigerung bei unelastischen Kurven immer in einem Preisanstieg (warum auch nicht, wenn zu einem höheren Preis nur minimal weniger Konsumenten bereit sind das Produkt zu kaufen), daher ist der Apple so teuer.
Die Nachfragekurve ist übrigens unelastisch da es kein richtiges Substitutionsgut gibt, das nur mal am Rande.
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