ich habe das thema von der Startseite genommen, ich denke hier passt es besser hin.
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- 22.04.2006, 13:03 #11
OS X als Opensource wünschen sich doch (fast) nur Leute die auch Windows als Raubkopie haben und sich ärgern, dass sie sich keinen PowerMac herunterladen können.
(duck und weg)
Nach Diktat verreist."Ich bin ein Nerd!"Twitter | Diaspora | doofer Blog | Podcast | Dasein ist kein Mannschaftssport.
"Nein, Holger, Du bist ein Apple-Fanboy!"
- 22.04.2006, 13:09 #12man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen....Der muß auch mit jedem Arsch zurecht kommen
- 22.04.2006, 13:11 #13
Weitere Folgen wären:
- Ein Vertrauensverlust der Anwender, da ständig es neue Builds und Releases gibt.
- Ein höherer "Geek-Faktor", OS X würde womöglich nicht mehr als zuverlässig und qualitativ, sondern als Betriebssystem für Technikfreaks angesehen.
- Durch unendlich viele Hardware-Kombinationen drastisch steigende Kompatibilitätsprobleme, dadurch entsteht erneut ein Vertrauensverlust
- Wenn Apple für die Qualitätssicherung sorgt, bleiben immer noch hohe Kosten für Tests und Support, die Einnahmen aus den OS X-Verkäufen bleiben jedoch aus. Das Einsparungspotenzial ist daher sehr gering und steht in keiner Relation zum den anderen Nachteilen.
- 22.04.2006, 14:11 #14DunerkahlInaktiv
Ein Teil von OSX ist doch sowieso Opensource.
- 22.04.2006, 16:21 #15Jonathan
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OS X als Open Source wäre der Untergang von Apple. Da dann keine mehr Macs kaufen würde und somit bei Apple ein riesen Verlust entstehen würde. Des Weiteren würde Apple OS X nicht mehr weiter entwickelt, da es sich einfach nicht mehr lohnt. Also muss die Community ein eigenes Team zusammen stellen, dass dies macht und so den Fortbestand von OS X sichert. Es wird dann ein solches Wirwar wie bei der Linux Community entstehen und das wollt ihr doch nicht wirklich, oder?
- 22.04.2006, 17:20 #16
das gute an os x ist doch, das alles aus einer hand kommt. das betriebssystem, die hardware und nicht zuletzt die ideen. selbstverständlich fällg da viel unter den tisch, was vll nicht schlecht wäre, aber dieses opfer gehe ich gerne ein wenn ich dafür eine runde sache geliefert bekomme. lieber gutes produkt das nicht jeden unnötigen kram hat/kann als ein produkt, das zwar alles kann weil jeder seine lieblingsfunktionen irgendwie eingebaut hat, aber dafür total frickelig ist. nichts gegen open source, aber ich bin eben auch bereit für ein rundes produkt ein bisschen geld auszugeben.
- 22.04.2006, 18:03 #17ZaphZeroInaktiv
[QUOTE=KayHH]
ein Großteil von Mac OS X ist doch schon OpenSource. Wenn du in meine Signatur klickst, findest du rechts eine Liste aller OpenSource-Projekte an denen Apple beteiligt ist. Allen Projekten voran natürlich „Darwin“.
Ja Kay, das ist es ja eben. Open Source ist ein, wenn auch für manche schwierig verständliches, Unternehmensmodell und in Teilen bereits in Darwin integriert.
Nach vollständiger Freigabe von OS X kann Apple mit einer speziellen OS Distribution sehr wohl look & feel sowie Hardwareunterstützung sicherstellen. Beispielhaft für diejenigen, die neu im Thema sind: SuSE Linux, gerade von Novell erworben.
Apple will und wird langfristig mit der Hardware Gewinne machen. So kann man u.a. von Entwicklerseite hören:
"Auf der Slashdot-Website rechnet der Entwickler »WinDoze 52234« vor: »Die Version für OS X macht etwa fünf Prozent meiner Verkäufe aus, kostet aber rund 30 Prozent des Programmaufwands. Das wird künftig schwer zu rechtfertigen sein.«
Wer mit Windows Probleme hat, wird bei Apple abgewiesen
Katastrophal wäre es, wenn für den Mac wichtige Applikationen untergingen. Sollte etwa das im Grafikbereich dominierende Bildbearbeitungsprogramm Photoshop dereinst nur noch für Windows erhältlich sein, könnte Mac OS X trotz aller technischen Überlegenheit verkümmern. Apple ist sich dieser Gefahr bewusst.
»Wir haben darüber lange und ernsthaft nachgedacht«, sagte Marketingchef Phil Schiller zur New York Times. »Am Ende ist jedoch Apples Marktanteil der wichtigste Faktor.«" ...
Grüße
ZaphZero
- 22.04.2006, 19:00 #18Maren Nissen
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Als erstes würde Cocoa und all die anderen MacOS X Spezialitäten auf Linux portiert, damit MacOS X Applikationen auch auf Linux laufen würden. Danach wäre MacOS X als eigens OS ziemlich tot. Für Linux gibt es sehr viel mehr Treiber als für MacOS X, und dem Endanwender ist es ziemlich egal, was für ein Kernel auf seinem Rechner werkelt, solange das GUI gleich ist.
Zitat von ZaphZero
- 23.04.2006, 04:42 #19applewoiInaktivGenau.. und gut wäre das. Ich denke: Linux == OpenSource, aber OpenSource != Linux. Daher: Was denn grenzt Apple - mal eben von der geilen Hardware abgesehen - ab? Die hohe Kunst, zeit- und arbeitsintensive Technikalitäten zu verstecken. Und was an Apple's OS macht so betrachtet das 'Spezielle' aus? Die GUI. Das ist doch in erster Linie das Teil, was man haben will. Das nackte OS ist immernoch ein Unix und Linux ist wirklich nicht das schlechteste.
Zitat von tjp
Zaphzero hat völlig recht.... zumal mit einem solchen Modell erstmals in der Geschichte der Company wirklich der Keim für eine echte Alternative zu Microsoft aufgehen könnte.
Eine via OpenSouce für jeden verfügbare Technologie ist nicht dasselbe wie ein im OpenSource-Kontext umgesetztes Geschäftsmodell, das eine solche Technologie vemarktet.
Insofern könnte man sich auch vorstellen, das Apple einen Linux-Distributor einsackt und einen 'next-generation' Hybriden (bestOf(OSX) + bestOf(Linux) + GUI)produziert, den es dann in gewohnter Art & Weise hegt und pflegt... man kann sich dann halt aussuchen, ob Kernel&Treiber kompilieren angesagt ist
oder xyz,00€ für Apple's OSXLNG mit 'Next-Day-Apple-Nanny-Fixes-All'-Garantie augegeben werden.
Win-Win... die Automobilindustrie zeigt seit geraumer Zeit, wie es geht.
Gruß,
MarcGeändert von applewoi (23.04.2006 um 06:41 Uhr)
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