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  1. #1
    Kleiner Weinapfel
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    Aperture - Reihenfolge der Projekte

    Hi!

    Ein neues Aperture tut sich bei mir auf:

    In der Mediathek unter Projekte sind ja die ganzen Einzelprojekte sichtbar. Dort sind die alle richtig sortiert nach dem Namen (habe immer am Anfang das Datum stehen in der Form Jahr-Monat-Tag, sodass richtig sortiert wird). Allerdings habe ich links in der Leiste unter Projekte und Alben die ja nochmal alle aufgelistet, und da stimmt die Reihenfolge absolut gar nicht. Wenn ich nun ein Projekt an eine andere Stelle ziehen will, wird es stattdessen GANZ nach oben verschoben, direkt über "Mediathek-Alben" (der intelligente Ordner).

    Weiß jemand woran das liegen könnte und wie man es weg bekommt?
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  2. #2
    Macoun
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    Hast du deine Projekte so beschriftet wie ich? Bei mir werden die Projekte jedenfalls brav chronologisch geordnet. (screenshot-1) Ich kann sie aber auch manuell beliebig verschieben. Vielleicht probierst du 'mal über das Menü mit dem Rädchen eine andere Sortierung aus (screenshot-2): "Projekte und Alben immer ausrichten nach..." "Art"/"Name"/"manuell"
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Aperture - Reihenfolge der Projekte-.jpg   Aperture - Reihenfolge der Projekte-.jpg  

  3. #3
    Kleiner Weinapfel
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    Ja, genau so...

    Habe beim Importieren erst den Ordner 2008 rein gezogen -> keine Probleme, alles schön geordnet.
    Dann beim 2009 hat er alles zerwürfelt... Und dieses Problem, dass der die Ordner dann an den Anfang schiebt, tritt auch nur bei denen auf.

    Ich komm einfach mit Aperture nicht klar glaub ich... Auch, dass man keine Dateien löschen kann usw. finde ich einfach extrem unkomfortabel. Ich glaub ich rüste wieder zurück zu Adobe Bridge, da habe ich wenigstens die volle Kontrolle.
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  4. #4
    Macoun
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    Ich weiß nicht, wie lange du dich schon mit Aperture beschäftigst. Vielleicht musst du dich noch ein bisschen einarbeiten. Ich komme mit Aperture jedenfalls ausgesprochen gut zurecht. Unklar ist mir noch, warum du einmal von Projekten, dann wieder von Ordnern sprichst. In Aperture gibt es Ordner, Projekte, Alben und so genannte Intelligente Alben. Man muss diese Struktur einmal durchdenken und dann richtig anwenden:

    - Ordner haben, wie der Name sagt, nur einen ordnenden Aspekt

    - Projekte enthalten die importierten Fotos. Sie sind in der Aperture-Library im Original und in Form von Arbeitskopien gespeichert.

    - Alben enthalten ausgewählte Bilder eines oder mehrerer Projekte, man könnte sagen in Form von Links. D. h. wenn du ein Bild aus einem Album löscht, bleibt es im Projekt, aus dem es stammt, weiterhin erhalten.

    - Ein Intelligentes Album ist nichts anderes als das Ergebnis einer Abfrage der Mediathek nach bestimmten Kriterien.

    Vielleicht hat dein Problem etwas mit dem Importdatum zu tun. Kannst du 'mal ein Bildschirmfoto deiner unter Projekte&Alben angezeigten Projekte machen? Übrigens kannst du "zerstückelte" Projekte auch über den entsprechenden Befehl im Menü "Ablage" zusammenführen.

    Warum bist du der Meinung, dass man keine "Dateien" löschen kann? Wobei die Frage entsteht, was du unter "Dateien" verstehst. Meinst du damit Bilder, wenn ja, die Originale oder die Arbeitskopien, oder etwa Ordner, Projekt und Alben? Löschen kann man alles.
    Geändert von DerdenMacliebt (12.03.2010 um 00:35 Uhr)

  5. #5
    Kleiner Weinapfel
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    Das mit dem Zusammenführen kenne ich (noch aus iPhoto). Habe daneben noch nicht viel mit Aperture gemacht, brauch da vielleicht einfach ein paar Starttipps zur Struktur.

    Mir ist es einfach wichtig, dass ich selbst noch Zugriff auf die Dateien im Finder habe. Darum habe ich einfach mal alle Ordner aus 2009 übers Menü importiert.
    Jetzt passiert schon mal Folgendes: In manchen Ordnern sind noch Unterordner, weil z.B. ein Freund auf irgend einer Feier auch Fotos gemacht hat. In dem Fall erstellt mir Aperture links in der Leiste auch einen solchen Unterordner und legt darin wiederum das Projekt ab. Ist zu verkraften, kann ich ja manuell ändern.

    Lese jetzt gerade die Fotos noch einmal neu ein, diesmal scheint alles zu funktionieren.

    Wegen den Ordnern/Projekten:

    Ich möchte gerne links in der Leiste je einen "Jahresordner" haben, d.h. ein Ordner heißt 2009, einer 2008 usw.
    Darin sollen dann jeweils die Projekte aus dem Jahr sein, geordnet nach Datum. Soweit entspricht das ja dem Verhalten von Aperture. Wenn ich jetzt ein Bild in einem Projekt sehe, dass total schlecht ist, wie lösche ich das dann? Es ist immer die Rede von "Arbeitskopien". Wenn ich die lösche, wandert die ja erstmal in den Aperture-Papierkorb. Den wiederum kann man leeren, wobei man dann glaube ich ein Häkchen setzen kann, wodurch die Dateien auch auf der Festplatte gelöscht werden, richtig?
    Wenn ich nun ein komplettes Projekt löschen wollte, wird aber der Ordner auf der Festplatte nicht mitgelöscht, also habe ich nach einer Weile unter Umständen ewig viele Ordnerleichen in meinem Bilderordner.

    Denke ich an dem Workflow vielleicht einfach falsch? Habe mir eben mal dieses Grundlagen-PDF angesehen aber irgendwie hilft mir das auch nicht wirklich weiter.
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  6. #6
    Macoun
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    Erst einmal hast du zwei grundsätzliche Möglichkeiten des Imports: Du kannst deine Bilder als so genannte "verwaltete Bilder" importieren (dann werden die Originale in der Aperture-Library gespeichert und zusammen mit den Arbeitskopien verwaltet) oder als "verknüpfte Bilder" (dann sind die Originale nur am ursprünglichen Ort gespeichert, die Arbeitskopien dagegen in der Aperture-Library). Welche Methode deinen Bedürfnissen mehr entspricht, musst du entscheiden. Ich bevorzuge die erste Methode.

    Warum brauchst du einen Zugriff auf deine Bilder im Finder? Du kannst sie doch jederzeit aus Aperture exportieren und in Aperture viel flexibler verwalten. Mir scheint - und das soll kein Angriff sein - du bist noch in dem Windows-Explorer-Denkschema verhaftet. Verabschiede dich davon.

    Wenn du eine Arbeitskopie löscht (und nur mit denen arbeitest du in Aperture, die Originale bleiben unangetastet) bleibt das Original physisch in der Library erhalten. Du kannst aber auch beides löschen: Arbeitskopie und Original. Den entsprechenden Befehl findest du im Menü "Ablage". Ein Projekt kannst du ebenfalls löschen. Wie alle gelöschten Objekte landet es im Aperture-Papierkorb. Erst wenn du den Papierkorb leerst, wird es aus der Aperture-Library endgültig gelöscht. Wenn du deine Bilder als "verwaltete Bilder" importiert hast, werden alle Bilder, die sich in dem gelöschten Projekt befanden, ebenfalls physisch gelöscht. Hast du deine Bilder als "verknüpfte Bilder" importiert, bleiben deine Originale natürlich am ursprünglichen Speicherort erhalten.

    Die Struktur, die du anstrebst, ist richtig, obwohl du den "Jahresordner" nicht unbedingt brauchst, wenn du deine Projekte chronologisch benennst.

    Leider kann ich hier kein "Buch" über Aperture schreiben. Ich empfehle dir das Studium des Handbuches und entsprechender Artikel auf der Supportseite von Apple.

  7. #7
    Kleiner Weinapfel
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    Das ist auf jeden Fall noch das Windows-Schema

    Ist einfach schwer weg zu bekommen (das Ordner-Denken), selbst nach über drei Jahren.

    Du, ich mach jetzt folgendes: Ich lösche jetzt wieder alles aus Aperture und importier noch mal alles und sage, dass ers in die Aperture-Bibliothek schmeißen soll. Manchmal muss man einfach ins kalte Wasser springen.

    Meine TimeMachine läuft schon rund.... Schreibt hier jede Stunde 30 GB neue Daten auf die Platte....
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  8. #8
    Kleiner Weinapfel
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    Jetzt fällt mir gerade was auf: Macht TimeMachine jetzt eigentlich jedes Mal ein Backup der gesamten Aperture Library, wenn etwas verändert wird? Ist ja im Prinzip so wie das Parallels Disk Image: Die Aperture Library ist kein Ordner, sondern ein Paket, oder eben "auf den ersten Blick" eine Datei, die sich immer ändert, wenn man ein Bild hinzufügt.
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  9. #9
    Macoun
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    Zitat Zitat von Bissy Beitrag anzeigen
    Macht TimeMachine jetzt eigentlich jedes Mal ein Backup der gesamten Aperture Library, wenn etwas verändert wird?
    Davon gehe ich aus, denn die Aperture-Library wird ja wie eine Datei gehandhabt. Außerdem bietet dir Aperture auch die Möglichkeit, eine Sicherungskopie der Mediathek anzulegen.

    Guter Entschluss, sich von dem "Ordner-Denken" zu verabschieden! Meiner Meinung spricht nichts dagegen, die Originale in die Aperture-Library zu importieren. Wenn es sich um riesige Mengen von Bildern handelt, könnte es - je nach Größe der internen Festplatte - notwendig werden, auf externen Festplatten weitere Librarys anzulegen (das ist möglich), oder aber die Originale dort in Ordner gespeichert zu belassen. Aperture ist sehr flexibel.

  10. #10
    Kleiner Weinapfel
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    Mmmh, gerade das ist doch eigentlich ein Vorteil des Ordner-Denkens Jetzt stell dir mal vor, ich ändere EIN EINZELNES Bild in Aperture. Time Machine würde jetzt meine komplette Library mit 70GB an Daten neben der "alten" auf dem Backup Volume sichern. Wenn das wäre, wäre das extrem schwach.

    Allerdings habe ich eben auf der Appleseite einen Hinweis gesehen, über ein Update für Nutzer von OS 10.5.2, der genau das behebt und somit auch inkrementelle Updates der Aperture Library per Time Machine ermöglicht.
    Im Umkehrschluss gehe ich also davon aus, das 10.6 das von Haus aus kann.

    Probiere das einfach jetzt mal aus.
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