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  1. #1
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    Anwenderfreundliches Linux für eine Surfmaschine gesucht

    Hi,

    ich hoffe ich bin hier nicht im falschen Forum. Ich habe als Freundschaftsdienst angeboten aus einem alten Gericom Laptop eine kleine Surfmaschine zu machen. Da die Person nur Surfen und Mailen will, möchte ich auch aus Eigeninteresse auf Windows verzichten. Ich will die Person langfristig nicht ständig am Telefon haben. So möchte ich als Linux auf die Maschine packen. Doch welches Linux eignet sich für einen alten 1000 MHz Pentium 3 Laptop oder was mir noch wichtiger ist, welches Linux ist einfach zu bedienen. Über Ubuntu habe ich schon viel gehört und würde das jetzt eigentlich blind versuchen, aber vielleicht gibt’s ja noch was anwenderfreundlicheres als Ubuntu? Ich habe z. B. mal von von gOS gelesen, ein Ubuntu extra auf Internet vorkonfiguriert. Ein Freund hat mir auch Mint empfohlen.

    Die Person hat mit Computern nicht viel zu tun und hätte am liebsten einen Mac. Sie hat aber null Kohle übrig und will erst mal mit dem geschenkten Gerät zurechtkommen. Kann man aus dieser Perspektive ein Linux empfehlen? Wäre es möglich zukünftig einen iPod unter Linux zu nutzen? Welche Anwendung wäre da zu empfehlen? Amarok?
    Tekl


  2. #2
    inaktiv
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    Also, als alter Linuxer behaupte ich folgendes:

    Die aktuellen, bekannten Distris kommen leider alle relativ überladen daher. Am schlimmsten finde ich da Opensuse. Ist zwar anwenderfreundlich, aber eben halt auch sehr überladen.

    Ich persönlich würde, da du dich mit Linux nicht sehr gut auskennst wie ich annehme, eine Ubuntu-Installation empfehlen. Ist einfach installiert, hat alle Grundfunktionen, und vorallem halt Gnome als Desktopumgebung.

    KDE ist etwas mehr Eyecandy, braucht aber auch deutlich mehr Ressourcen. Von daher würde ich von Kubuntu eher abraten.

    Wenn ich falsch liege mit meiner Annahme, und du recht versiert bist, könntest du natürlich auch ein Linux from Skretch (LFS Linux) nehmen. Das kannst du ganz genau deinen Anforderungen anpassen, und das von Grund auf...

    Ansonsten ist www.distrowatch.org eine gute Anlaufstelle.

  3. #3
    Roter Eiserapfel
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    Ubuntu mit Gnome. Die gerade erschienene Version 9.10 macht einen guten Eindruck bisher.

  4. #4
    Maren Nissen
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    Hallo,
    die Wikipedia kennt einige kleinere Distributionen, da sollte doch was dabei sein (Punkt 5 und 6).
    Gruß
    Andreas
    Hier könnten Informationen über meine Appleprodukte stehen...
    aber wozu?
    Mein "Apple" ITT 2020: CPU 6502, 1 MHz, 64 KB RAM, 16 KB ROM, Apple Basic

  5. #5
    inaktiv
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    Die Punkte 5 und 6 sprechen sogenannte Live-Distributionen an. Das sind Distributionen, die nicht lokal installiert werden, sondern von einem Datenträger gebootet werden. Diese sind im allgemeinen dazu gedacht, sich ein System vor der Installation anzuschauen, und nicht um damit ernsthaft zu arbeiten.

    Wie gesagt, ich plädiere auch für Ubuntu 9.04...

  6. #6
    Jerseymac Avatar von creative7even
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    Hi!

    ich habe vor etwa 2 Jahren als Freundschaftsdienst einen gecrashten Windows-Lapotop in einen Ubuntu Laptop verwandelt. Die betreffende Person hat mit Windows XP, Outlook, IE und Office garbeitet. Da sie allerdings keine Install-CD mehr hatte habe ich notgedrungen Ubuntu installiert (und zum damaligen Zeitpunkt sollte das auch nur temporär für ein paar Tage als Notlösung dienen - bis eben vom Händler eine Windows- Install CD nachgeordert...).
    Als Erstz für die angeführten Programme kamen Thunderbird, Firefox und Openoffice - seit einigen Tagen auch Skype zum Einsatz.
    Was soll ich sagen - die Kiste läuft heute noch - Windows wurde nie mehr darauf installiert. Ein gefürchtetes umlernen von Win auf Linux stellte sich als kein Problem heraus.
    Ich habe seit damals absolut keine Supportdienste leisten müssen. Die Kiste läuft ohne Probleme. Und die betreffende Person hat absolut keine Ahnung von Computern...

    Die Installation verlief auch absolut problemlos (keine Treiber-Probleme etc) - ebenso die regelmäßigen System-Updates (die Mac-ähnlich völlig automatisch laufen und von der betreffenden Person nur bestätigt werden).

    Zu einem iTunes Ersatz kann ich leider nichts sagen...

  7. #7
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    Als iTunes-Ersatz könnte z.B. Amarok dienen. Allerdings weiss ich nicht genau, wie es in der aktuellen Version mit der Unterstützung für iPod / iPhone aussieht.

  8. #8
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    Danke für die Infos. Für einen Rechner mit 256 MB Ram wird Xubuntu empfohlen. Wird man damit glücklich? Vor allem gibt es auch ein Mint, welches auf Xubuntu 9.04 basiert. Soll ich lieber Xubuntu oder Mint nehmen? Wichtig ist, dass Flash funktioniert und vielleicht auch mal eine DVD abgespielt werden kann. Kann man das auch selber in Xubuntu nachrüsten?

    Mit LFS Linux käme ich sicher zurecht, habe schon mit vielen Systemen Erfahrungen gesammelt, nur eben Linux noch nicht. Zu viel Zeit will ich auch nicht investieren.
    Tekl


  9. #9
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    Xubuntu ist eigentlich auch Ubuntu, allerdings wird als Desktopumgebung halt XFce installiert. Ist schlank und beinhaltet soweit wie möglich nur GTK+ Applikationen. Ist für dieses System aber sicher geeignet. Firefox sollte eigentlich auch laufen, und Flash ist ja ein Plugin...

    Xubuntu is a Linux distribution based on Ubuntu. Unlike its parent, however, Xubuntu uses the light-weight XFce desktop environment and is optimised for lower-end machines. The distribution includes only GTK+ applications where possible.
    EDIT: www.linuxforen.de ist auch ein sehr guter Anlaufpunkt für Fragen bezüglich Linux.

  10. #10
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    Als würdest du Xubuntu dem Mint XFCE bevorzugen?
    Tekl


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