ich hab zB ein Nikkor 18-200 mit Stabilisator (VR). War sauteuer (um die 800,-), aber möchte es nicht mehr missen! Gerade auch bei dunkler Umgebung sehr hilfreich: Hab zT schon bis runter auf 1/25 von Hand scharfe Bilder hinbekommen. Man darf natürlich keine Wunder erwarten und muss (zumindest beim Nikkor) dem VR immer etwa 1-2 Sekunden bei ruhiger Hand geben, damit es sich quasi "einjustiert", aber die Ergebnisse lohnen sich auf jeden Fall. Waren früher Bilder in dunkler Umgebung "rauschende Erlebnisse", kann ich nun die ISO meist weiter unten lassen.
Ich versuche aber trotzdem meist nicht unter ca. 1/60 zu gehen, denn trotz VR brauchts doch noch eine relativ ruhige Hand.
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- 12.05.2009, 09:42 #1
18-200mm Telezoom: Mit oder ohne Bildstabilisator?
Hallo,
ich habe bisher stets mit einem analogen 200mm Festbrennweiten Objektiv an meiner Canon EOS 400D und einem 18-55mm Canon EF fotografiert. Da das analoge Tele meinen Anforderungen mittlerweile nicht mehr entspricht, soll ein neues, digitales, her. Ich dachte da gleich an ein Telezoom im 18-200mm Bereich, da ich auch mit meinem Canon EF nicht sonderlich zufrieden bin. Das Telezoom könnte ja - vorausgesetzt es hat eine gewisse Qualität - somit alle meine Bedürfnisse von 18 bis 200 abdecken
Nun habe ich mich schon ein wenig mit dem Thema befasst um einen Qualitäts- und Preisüberblick zu bekommen, und doch ist die Auswahl ja recht groß.
Mein Hauptaugenmerk liegt, wie vermutlich bei vielen, auf Tamron und Sigma. Hier stelle ich mir nun vorallem aus preislicher Sicht die Frage, ob ein Bildstabilisator notwendig ist, oder nicht. Ich verstehe den Sinn dieses Systems durchaus und hatte bereits einmal die Möglichkeit (und das Vergnügen), bei Calumet ein Sigma OS Tele auszuprobieren.
Dennoch frage ich mich, ob in der Praxis ein Bildstabilisator denn wirklich unverzichtbar ist. Meine Vorstellung ist dabei einfach die, dass ich ja ohnehin im Freien bei meist recht guten Lichtverhältnissen fotografiere, mit weit offener Blende und schneller Verschlusszeit. Sicher ist es auf 200mm noch ein mal was anderes als vielleicht bei 56, aber bei solchen Bedingungen wird es doch sicher kein Problem sein, ein verwacklungsfreies Foto zu erzeugen, oder?
Bei schwachen Lichtverhältnissen verstehe ich die Vorteile durchaus, aber ich glaube fast, dass ich bereit wäre hier durch höhere ISO bspw. einen Kompromiss einzugehen.
Bei schlechten Lichtverhältnissen kommt man ja selbst mit OS/VR oder wie sie alle heißen wohl kaum um ein Stativ herum.
Ich frage mich also, wie notwendig ein solcher Stabilisator im Alltag wirklich ist. Schließlich ist der Preisunterschied hier schon noch deutlich zu spüren.
Ohne Stabilisator finde ich beispielsweise schöne 18-200mm im Preisbereich bis 200 €, mit Stabilisator war das günstige dass ich bisher finden konnte ein Sigma für knapp 350€. Ist mir ehrlich gesagt schon etwas zu teuer
Also, könnt ihr mir eure Erfahrung mitteilen, oder mit vielleicht auch einen konkreten Kauftipp geben? Wäre euch da wirklich sehr dankbar!
Liebe Grüße
Markus
- 12.05.2009, 10:05 #2
- 12.05.2009, 10:17 #3
Also ich würde dir generell von einem Superzoom abraten. Die Abbildungsqualität ist meist noch schlechter als beim Canon Kit-Objektiv und dass muss man auch erstmal schaffen.
Ich würde lieber noch ein bisschen sparen und in 2 gute Linsen investieren, die den gewünschten Bereich abdecken .
Ansonsten kannst du dir ja auch mal das Tamron 55-200 anschauen, vielleicht ist das eine gute Erweiterung zu deinem Kit.
- 12.05.2009, 10:22 #4
Spare nie am Glas.

Murci wird mir zustimmen wenn ich sage: Nimmer mehr ohne IS.
Wenn ich mit meinem 10-20mm fotografiere brauche ich keinen IS, klar. Wenn ich mit meinem 17-70 fotografiere wäre bei 70mm ein IS sehr schön.
Ich hatte schon ein 70-300 (von Sigma) und das konnte man bei maximaler Brennweite eigentlich nur bei sehr gutem Wetter verwenden weil das Objektiv keinen IS hatte.
Es kommt aber auch immer drauf an was du gerne fotografieren willst. Bei Mitziehern ist der IS nicht zu gebrauchen, sobald die Kamera auf dem Stativ steht sorgt ein dummer IS (es gibt welche die es erkennen) für unscharfe Bilder.
Allerdings kann ich dich voll verstehen. Mein nächstes soll ein 70-200mm L werden, ich weiß allerdings noch nicht ob ich das 4er mit IS nehme oder das 2.8er ohne IS.Es ist nicht was du
hast, sondern
was du bist.
- 12.05.2009, 11:07 #5
Mit.
Von Canon gibt es ein 18-200 IS, das ist ok für ein Superzoom. Man gewinnt gestalterischen Spielraum bei kleiner Blendöffnung und längeren Belichtungszeiten, dafür muss es nicht zwingend "dunkel" sein. Bei den Superzooms wird die Blendenöffnung im Telebereich recht klein, da ist der Bildstabilisator eigentlich ein Muss.Feo, fuerte y formal.
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- 12.05.2009, 11:29 #6inaktiv
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Ähm, wenn Du da mal nicht enttäuscht wirst...

Du willst eine (prinzipbedingt) deutlich schärfere 200er Festbrennweite (auch wenn alt und "analog") gegen ein 18-200er Suppenzoom tauschen?
Sorry, von diesen Ultrazooms halte ich überhaupt nichts. Die Dinger haben einnen Bereich, in dem sie mehr oder weniger gut sind, und je weiter man sich davon entfernt, umso schlimmer wird es.
Als Lazy-Lens für Urlaubsschnappschüsse vielleicht noch akzeptabel, mehr aber nicht. Lieber ein 18-70 und ein 70-200 oder 70-300, das bringt deutlich mehr.
- 12.05.2009, 11:36 #7Kaiserapfel
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Hi,
ich würde dir auch lieber folgendes Setup empfehlen:
Tamron AF 2,8/28-75 XR Di Asp.IF

Tamron AF 2,8/70-200 Di LD Macro
http://www.flickr.com/photos/ivanimages/2407503324/
Dazu dann noch irgendwan das Tokina 12-24 und du bist gut eingedeckt und bist nicht arm wie eine Kirchenmaus.
Grüße
- 12.05.2009, 12:00 #8
Das Setup von WaXen ist gut, allerdings hat nicht jeder Lust ständig 3 Objektive mit sich herumzuschleppen. Diese "Immerdrauf"-Objektive sind natürlich ein Kompromiss, allerdings nicht immer ein schlechter. Ich hab mir für diese "kein Bock auf die schwere Kameratasche"-Fälle allerdings eine Kompakte geholt (G10).
Feo, fuerte y formal.
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- 12.05.2009, 13:11 #9
Okay, danke erstmal für die rege Beteiligung!
Mhm, ihr ratet mir also größtenteils von einem Telezoom ab? Ich muss gestehen, dass ich noch nicht ganz verstanden habe, wann von Tele- bzw. Superzoom gesprochen wird, und wann nicht. Ist bspw. ein 70-300mm denn keine Telezoom-Objektiv? Ab wann spricht man denn hier von Festbrennweite?
Ich würde halt ungern 500 Euro für ein Objektiv bezahlen, ich bin immer noch der Meinung, dass der Fotograf letztlich hinter der Linse zu finden ist. Mein 18-56 Kit Objektiv ist natürlich nicht unbedingt das Beste (vielleicht sogar Schrott), aber ich habe bisher doch immer recht anständige Fotos damit machen können. Wenn ihr mir also von einem Zoomobjektiv abratet, dann würde ich doch lieber erstmal ein ordentliches Tele im Bereich 70-300 haben wollen und mich wohl erstmal mit meinem Canon Kit Objektiv für den kleinen Bereich zufrieden geben.
Kann ich denn im 70-300 Bereich überhaupt etwas mit Bildstabilisator für unter 300 bekommen?
- 12.05.2009, 13:26 #10
Auch wenn ich nun ein wenig gegen alle Meinungen laufe: Ich habe das Sigma 18-200 OS für "immerdrauf" und bin sehr zufrieden! Klar, eine (lichtstarke) Kombi wäre mir auch lieber, doch schleppe ich oft die Kamera einfach so mit. Solo, ohne Ausrüstungstasche. Dies hat schon zu jeder Menge netter Schnappschüsse geführt die das Sigma auch gut gemeistert hat. Selbst in den von mir oft besuchten Turnhallen (kritisch wegen schlechten Lichtverhältnissen) bekommt das Sigma mit OS viele gute Fotos hin. Ich bin zufrieden, für mich stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis einfach.
Wie gesagt, für "immer drauf" eine gute und erschwingliche Wahl. Wer mehr will, ist auch gut. Für mich ist Fotografie ein liebes aber eben nicht das einzige Hobby und ich gebe mir da nur ein begrenztes Budget frei. Sonst hätte ich wohl auch schon einen ganzen "Koffer" Objektive
Schöne grüße vom domaiSport, Turnen und mehr:
www.FS98-turnen.de - schau mal bei uns vorbei!
Mein kleiner Blog:
www.blog.holger-rohde.de - klick doch mal rein!
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