Workflow AVCHD auf Blu-Ray - wo?

Dieses Thema im Forum "Videoproduktion" wurde erstellt von jogiflash, 31.01.13.

  1. jogiflash

    jogiflash Carola

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    Hallo Zusammen,

    ich bin mittlerweile ein wenig verzweifelt. Ich versuche meine AVCHD Daten von der Pana HC707 Kamera mit meinem neuen Retina Macbook auf Bluray zu brennen, sodass ich die Bluray auf alle Blurayplayern abspielen kann.

    Gibt es irgendwo eine Art Workflow wie man folgende Schritte ausführt?

    1. AVCHD Dateien ohne Q-Verlust auf Festplatte
    2. Mit welchem Programm kann ich diese Dateien dann in einer von mir gewählten Reihenfolge so auf die Bluray brennen, dass ich die Bluray überall anschauen kann.

    Wäre super, wenn ich hierzu Tipps bekommen könnte....

    DANKE :)
  2. commune10

    commune10 Süssreinette (Aargauer Herrenapfel)

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    Schritt 1 ist einfach, wenn du AVCHD in FCP oder IMHO auch iMovie importierts wird das in Apples ProRes (https://de.wikipedia.org/wiki/ProRes) praktisch ohne Verluste gewandelt. Zu dem Thema Bluray kann ich leider nichts sagen, da optische, drehende Medien IMHO vollkommen obsolet sind. Es gibt da zwar so ein paar Comsumer-Geräte die das abspielen können aber IMHO spricht (fast) gar nichts für deren Verwendung.
  3. jogiflash

    jogiflash Carola

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    Hallo,

    danke für Deine Antwort. Leider habe ich genau das Problem, dass ich AVCHDs nicht in iMovie importieren kann :(

    Habe ich Dich richtig verstanden, dass ich vor dem Import zunächst die Dateien mit Apple ProRes wandeln muss?
  4. gKar

    gKar Englischer Kantapfel

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    Eine Import-Funktion von AVCHD ist in iMovie vorhanden, ich weiß aber nicht, ob das mit allen Kameras kompatibel ist. Wenn ich meine Kamera anstecke (oder die Speicherkarte in einen SD-Leser stecke), erkennt iMovie sie jedenfalls und kann die Videos importieren.

    Aber für BD-Authoring wird Dir iMovie wohl ohnehin nicht viel nützen.
    So weit ich weiß, macht doch Roxio mit seinem Toast plus BD-Plugin immer viel Werbung, dass sie BDs zusammenstellen und brennen können. Ich hab's nie ausprobiert, mein Uralt-Toast von 2006 kann immer noch alles, was ich von ihm erwarte, so dass ich nie eine neuere Version gekauft habe.
  5. Bidone

    Bidone Weigelts Zinszahler (Rotfranch)

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    Ich nutze Toast 10 um meine BRs zu brennen.
    Habe allerdiungs nur eine HDV Kamera, die kein 1080i/p kann.
    Allerdings kann man mit Toast nur rudimentäre Menüs erstellen, kein Vergleich zum seligen iDVD. Schade das Apple die BluRay so sehr vernachlässigt.
    Alternative ist Adobe mit Premiere. Da ist ein Authoringprogramm dabei (Encore), leider kann man ausgerechnet das in der Testversion nicht testen. Da ich mit Final Cut Express schneide werde ich kaum 1000€ in die Hand nehmen um eine BR zu erstellen.
    Deshalb -> Toast

    Gruß Bidone

    PS: Toast braucht das zusätzliche Plugin um BR zu erstellen.
  6. cdm

    cdm Gala

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    Hollo,

    AVCHD ist nach meinen stundenlangen Recherchen mit den Apple Werkzeugen (iPhoto, Aperture oder iMovie) angeblich nur aus der Kamera direkt einzulesen - und zwar nur dann wenn die Filme im "I" (interlaced) Format auf der Kamera sind.
    Da das interlaced Format (z.B. 1080i) allenfalls zur Betrachtung auf Röhrenmonitoren im sog. Zeilensprung Verfahren taugt wäre es ein wesentlicher Qualitätsverlust wenn man mit "i" arbeitet! Man sollte auf jeden Fall das "p" (progrssive) Format wählen, denn nur dann werden von der Kamera Vollbilder gespeichert.

    Leider kann offenbar keine :-(Anwendung auf dem aktuellen MacBook Pro AVCHD mit progessive gespeicherten Filmen direkt umgehen.

    Ich hätte nicht geschrieben, wenn es nicht einen Ausweg gäbe!

    Es handelt sich um den kostenlosen Media Player "VLC" von MediaLAN den es inzwischen auch für das aktuelle Mac System gibt!:)

    Mit dem kann man "wunderbarer Weise" nahezu alle standardisierten Medienformate anzeigen und sogar konvertieren.

    Auch die von Apple bisher nicht zugelassenen (!) Audio Formate wie AAC (das echte von Fraunhofer) sondern auch wma, OGG und unzählige Andere, die halt auf auf der Welt verbreitet sind.
    Z.B. senden viele Internet Radio Stationen in AAC oder WMA (keine einzige in M4A - das iTunes kann - welches ja in Wirklichkeit nur ein etwas aufgehübschtes MP3 ist). Das war der Grund für mich VLC auch auf dem MacBook zu installieren...

    Nun stand ich also mit meinen AVCHD von meiner Sony NEX-7 da (im Urlaub) und konnte mangels Windows PC diese nicht mal sehen!

    Da erinnerte ich mich an VLC und siehe da - die einzelnen Filme in einem AVCHD Container sind plötzlich sichtbar und können abgespielt und sogar konvertiert werden.

    Allerdings gelang mir das im Moment noch nicht direkt aus der Kamera, sondern nur über die Speicherkarte, was ja ohnehin viel schneller ist...

    Falls jemand einen besseren weg hat finden können, wäre ich für eine Information darüber sehr froh!
  7. Helje

    Helje Antonowka

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    Sorry cdm, aber dein beitrag tut schon fast weh.
    -iphoto und aperture sind Foto Programme und deshalb sollte man von denen auch nicht Videoverarbeitung erwarten.
    -imovie ist ein simples Einsteigertool und beherrscht somit auch nur eine Auswahl an Codecs und Einstellungen.
    -interlaced ist nicht nur für Röhrenmonitore sondern beim Full HD TV sogar Standard.

    -progressive material kann man zur Not auch interlaced importieren und bearbeiten.
    -Keine Anwendung auf dem MacBook Pro kann mit AVCHD umgehen? Also das würde voraussetzen das du alle Anwendungen die es für Videobearbeitung auf dem Mac gibt ausprobiert hast (FCP, FCPX, AVID, Premiere,...). Man sollte auch die richtigen Programme ausprobieren (siehe 2 Zeile).

    VLC ist ein cooler Player der auch in der Tat auch konvertieren kann.

    Auf den Audiopart gehe ich mal nicht weiter ein, sonst schreib ich mir hier 'nen Wolf.
  8. Helje

    Helje Antonowka

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  9. cdm

    cdm Gala

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    Hallo Helje,

    ja mir tut Deine Antwort auch fast weh - sorry.

    Ich bin halt leider alle möglichen Import Programme von Windows gewohnt, und viele davon können alle Inhalte einer aktuellen Kamera (Bild und Video) transparent und in Einzeldateien abspeichern und dabei auch umbenennen. Ein gelungenes Beispiel dafür ist z.B. ACDsee Pro 5 oder 6) in der Windowsversion, das ich bisher gerne nutzte.
    Leider kann das ACDSee Pro für Mac genau das nicht, ebensowenig wie wie die von Dir freundlicherweise sonst genannten Programme. Den Grund ahne ich aus Deinen Ausführungen.

    Daß es bei Apple eine derartige Trennung von Video und Photo zu geben scheint verblüfft mich - aber ist halt wohl so. Als Benutzer gehe ich aber von meinem Bedarf aus: Eine Kamera für Bild und Film, also soll der "verrücktmachende" Computer sich gefälligst nach meinen Bedürfnissen richten!

    Natürlich habe ich weder Zeit noch Lust oder zu viel Geld, "alle" mögliche kostenpflichtigen Apple Anwendungen zu testen. Insoweit war meine Aussage ungenau!
    Eben weil ich's aus der Windowswelt gewohnt bin, daß fast alle standardisierten Bild und Tonformate auch ohne Zusatzprogramme wenigstens abgespielt werden können...

    Deine Aussage zu interlced ist zwar nicht falsch, aber eben auch nicht richtig. Das interlaced Verfahren basiert auf den Anforderungen durch die Röhrenmonitore. Dabei werden entsprechend dem damaligen sog. Zeilensprungverfahren immer nur jeweils Halbbilder nacheinander gespeichert und gestreamt. Richtig ist, daß sog. "Full" HD heute oft im interlaced Modus gestreamt wird, da dadurch beim Streamen weniger Bandbreite benötigt wird.
    Auf einer ordentliche Blueray kommt aber für Full-HD nur 1080p (also Progressive) zur Anwendung, den die Qualität ist einfach deutlich besser (klar, doppelte Informations-Dichte auf jedem einzelnen Frame). Man sieht den Unterschied deutlich auf großen Bildschirmen.
    Moderne Kameras "können" alle 1080p - also warum mit weniger ("i") auskommen? Nur weil Apple das (wie auch bei manchen Audioformaten) derzeit nicht unterstützt?

    Wenn ich mir die angeblich führende Marke leiste, erwarte ich eigentlich, daß zumindest alle standardisierten Qualitäts-Formate auch standardmäßig unterstützt werden - wenn's sogar Microsoft kann...

    An den Kosten für Codecs kann's eigentlich nicht liegen, denn es gibt für fast Alles Open-Source Bibliotheken auch für Mac-X in recht guter Qualität - nur das echte AAC von Fraunhofer kostet, weil's einfach noch besser ist...

    Ja die Audioformate sparen wir uns - falls Interesse - auf ein andermal. Weil selber Musiker, habe ich die Entwicklungen von Anfang an verfolgt und getestet und bin da ziemlich fit...

    Herzlicher Gruß
  10. gKar

    gKar Englischer Kantapfel

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    Glaube ich so nicht: http://support.apple.com/kb/HT5301
    Da steht also explizit, dass Aperture AVCHD auch in folgenden Auflösungen/Frequenzen unterstützt:

    • 1080p30
    • 1080p25
    • 1080p24
    Was „handelt sich um“ den VLC-Player? Und wieso „inzwischen“? Den gab's schon für den Mac, als ich von Windows zu Mac wechselte (vor ca. 8 Jahren).

    Hier irritierst Du mich! Mal abgesehen davon, dass ich nicht wüsste, was eine „Zulassung“ eines Audioformats sein soll: AAC ist praktisch das Standard-Audioformat in der Apple-Welt(und AVC für Video). Alle Angebote im iTunes-Store sind AAC-codiert, iTunes importiert in der Grundeinstellung z.B. auch CDs nach AAC (lässt sich auf MP3 umstellen), iPhone/iPad, AppleTV etc. arbeiten mit AAC und AVC, Safari unterstützt AAC als Standard-Audiocodec für HTML5-Audio-Elemente (und AVC für Video-Elemente) etc. …
  11. Helje

    Helje Antonowka

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    Hallo jogiflash,

    nochmal ein paar Tipps wie du hoffentlich weiter kommst.

    1. Daten auf den Rechner
    * Kamera an den rechner anschliessen und in den PC Mode versetzen
    * wird Deine Kamera nicht angezeigt - Datenträger entnehmen und über alternatives Lesegerät an den Rechner anschliessen
    * alle Daten auf Rechner kopieren (ACHTUNG: komplette Ordnerstuktur, nicht nur die *.mts Files)

    2. Programm wählen
    * Programme zum Import gibt es einige, aber nicht alle beherrschen auch das bearbeiten der Videos
    * achte auf aktuelle Version Deiner Programme, da AVCHD Support erst bei neueren Versionen verfügbar
    * mögliche Import Programme: iPhoto, Aperture, iMovie, und diverse Pro Software s.o.
    * ACHTUNG: nicht jedes AVCHD ist kompatibel 1080p50 und 1080p60 wird derzeit nicht unterstützt. Sollte Deine Kamera genau das produzieren, versuche in der Kamera ein anderes Format zu wählen oder alternativ nutze eine Software zum Wandeln der Clips.

    3. Blu-Ray erstellen
    * um eine simple Abfolge der Videos zu generieren wie du es schreibst bieten sich einige günstige Tools an (kostenlose fallen mir gerade nicht ein - sorry)
    * Compressor (Video Converter von Apple der auch Blurays erstellen kann)
    * Roxio Toast Titanium (Brennprogramm mit simplen Menues und auch einigen Konvertierungsmöglichkeiten)
    * Dragon Burn (ebenfalls Brennprogramm - ich habe aber keine Erfahrungen damit bisher gesammelt)

    4. Blu-Ray ansehen
    * auf Deinem BluRay Player am Fernseher
    * auf Deinem Mac mithilfe von Windows
    * auf Deinem Mac unter OSX mithilfe von Macblurayplayer (auch noch nicht von mir getestet)

    Das hier ist jetzt sicherlich nicht der Must-Have Workflow und insbesondere Software ist austauschbar. Links zu genannten Programmen habe ich mit beigefügt. Noch ein Tipp am Rande. Oft bieten Kamerahersteller spezielle Treiber an um ihre Kameras am Rechner "mountbar" zu machen. Kannst Du ja mal schauen ob es bei Dir auch zutrifft.

    Viele Grüße
    Helje

    iPhoto: http://support.apple.com/kb/HT5251?viewlocale=de_DE
    Compressor: https://itunes.apple.com/de/app/compressor/id424390742?l=en&mt=12
    Dragon Burn: http://www.macupdate.com/app/mac/7502/dragon-burn
    Blu-Ray Player: http://www.macblurayplayer.com
  12. Helje

    Helje Antonowka

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    und da die Diskussion entbrannt scheint mein letzter Beitrag dazu.


    Von Apple nicht zugelassene Audioformate wie AAC, wma, ogg und unzählige Andere?
    Apple nutzt aktiv AAC. Mehr noch - sie haben den Erfolg dieses Formats mehr oder minder eingeläutet.
    WMA, ogg, FLAC und Co werden ebenfalls unterstützt wenn man sich den entsprechenden Codec auch installiert. Perian, Flip4Mac bieten sich hier insbesondere an. (Ist bei 'nem PC übrigends nicht anders - da ist halt das hauseigene wma preferiert und vorinstalliert).

    AAC (das echte von Fraunhofer)?
    Hä? AAC ist eine Entwicklung der ISO und maßgeblich von Dolby vorangetrieben. Fraunhofer war neben vielen Anderen nur Partner bei der Entwicklung.

    Apples AAC nur ein aufgehübschtes MP3?
    AAC ist die logische Fortführung einer Entwicklung zur Datenkompression und -reduktion und somit, wenn man will, in jedem Falle ein aufgehübschtes und vor allem vielseitigeres Format gegenüber MP3. Nur, und jetzt muss ich echt lachen, ist MP3 "das Echte" Fraunhofer Produkt da es von Ihnen entwickelt wurde. :p
    Also nimm MP3 und du hast das echte Fraunhofer Produkt.

    Ist Apples AAC nun das Echte oder nicht?
    Ja, es entspricht den Standards die die ISO festgelegt hat.
    Und ja, Apple supportet nicht das volle Spektrum des möglichen. So sind AAC Files mit Reeler Variabler Bitrate nicht durch iTunes unterstützt. Apple nutzt hier eine Average Bitrate. Warum wird Apple sicherlich wissen und grund dafür gehabt haben. Technisch möglich ist die VBR auf jeden Fall.

    m4a vs. AAC
    oder besser Container vs. Codec
    Die Endung definiert nur einen Container und es gibt davon verschiedene. mp4, m4a, m4b, aac ist inhaltlich nahezu identisch. Soll heissen: die Endung definiert in erster Linie einen bestimmten Filetype (bei diesen gleich) welcher deinem System sagt wie es zu behandeln ist (zB. öffnen mit iTunes oder Musikstück für iTunes(m4a) oder Hörbuch für iTunes (m4b))
    Allen gleich ist das ein aac Codec genutzt wird (zumindest kann man davon in den meisten Fällen ausgehen - aber wie gesagt, das ist ein Container in den du so ziemlich alles reinschmeissen kannst)
    als Beispiel: die Endung mp4 wird auch für Videos verwandt (meist AVC für Video mit aac Ton). Du kannst diesen Film aber auch die Endung m4v geben und schon wird sich iTunes dem Film annehmen und abspielen (auf dem Mac wohlbemerkt)
    Apples Lossless Codec wird übrigends auch in ein m4a verpackt.


    Man merkt: das ist alles gar nicht so einfach zu verstehen und doch ist es eigentlich ganz leicht. Meine Erläuterungen sind sicherlich nicht ganz vollständig oder aus technischem Sinne nicht perfekt erläutert, doch hoffe ich das damit ein paar Sachen klarer geworden sind.

    Ein freundlicher Gruß


    http://daringfireball.net/2007/04/some_facts_about_aac
    http://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Audio_Coding
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mp3
    http://de.wikipedia.org/wiki/Windows_Media_Center
  13. Bananenbieger

    Bananenbieger Echter Boikenapfel

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    Man man man, da verschlägt es mir glatt die Sprache... Im AVCHD-Standard ist 1080i50/60 definiert und nicht 1080p25/60 (die anderen Aufkösungen und 1080p24 lasse ich mal außen vor). Apple macht hier nichts anderes, als den Standard zu unterstützen. Zumal vom Bildsensor eh in den meisten Fällen 1080p25/30 ausgeliefert werden und diese Daten einfach nur in 1080i50/60 gespeichert werden. Daher merkt man genau gar keinen Unterschied in der Bildqualität. Da die 1080i50/60-Daten denen von i25/30 entsprechen, unterstützen die meisten AVCHD-kompatiblen Programme ebenfalls die Verarbeitung von i25/30-Quellmaterial.
  14. cdm

    cdm Gala

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    im m4a Container ist nicht aac sondern MP3 "Plus"

    entgegen den Angaben in iTunes etc. verwendet das Appe spezifischen M4A, das in iTunes verwendet wird nicht den von Frauhofer entwickelten AAC sondern es enthält den älteren (auch von Fraunhofer entwickelten MP3+ (manschmal auch MP3 Pro genannt) De/Encoder.

    Der wurde damals von Faunhofer auf das ursprüngliche MP3 weiterentwickelt und verstärkt die Höhen bei Aufnahme und Wiedergabe. Es bleibt "kompatibel" mit dem originalen MP3 und kann mit dem alten MP3 Player wiedergegeben werden, bringt aber dann die erweiterten Höhne nicht...

    Irgend jemand bezeichnete das dann als "advanced" und brachte dieses Format in den M4A Container und nannte es einfach AAC (Advanced Audio Compresseion).

    Fraunhofer hatte jedoch vorher das "echte" eigene AAC Format entwickelt (Endung .AAC), um für RDS etc. bessere Qualität liefern zu können, bei kleineren Dateien/Streams. Dieses Fraunhofer Format verwendet einen neuen, derzeit wohl den effizientesten Algorithmus und wird derzeit von vielen amerikanischen Internet Radio Stationen verwendet. Es bringt schon biet 64 KB/sec min. CD Qualität, wofür M4A und viele Andere halt immer noch 128 KBit/sec benötigen... Der Container für dieses Format nennt sich ".AAC"

    Der Qualitätsunterschied bei gleicher Bitrate ist enorm und bei anspruchsvollen Aufnahmen deutlich zu hören (bei entsprechendem HW Equipement).

    Apple kündigte daraufhin einen noch effizienteren eigenen Algorithmus an, blieb aber seither kommentarlos beim M4A Container, in dem sich auch nichts verbessert/verändert hat.

    Auch andere Hersteller haben damals versucht ein besseres MP3 zu entwickeln (Sony hatte einige Zeit die Nase vorn) - auch das OGG Format ist recht gut, vergleichbar mit Micrsoft's wma, das in mehreren Versionen existiert.

    .AAC Daten kann weder von Mac-x noch iPad "native" (ohne Zusatzprogramme) abgespielt werden. Nur die neueren Versionen von VLC können das kostenlos - auch auf Mac-x.

    Hä? AAC ISO Entwicklung???

    ISO ist eine Normierungs-Veranstaltung (Gremium), aber keine Firma und hat/hatte nie was mit Entwicklung zu tun!

    Bis auf die frühen und für Sprache recht guten CAF etc. Entwicklungen hat, nach meinen Informationen, Apple selbst im Audiobereich keine Eigenentwicklung veröffentlicht oder patentiert.

    Man muß da schon zwischen Ankündigungen, Behauptungen, Propaganda - und der Realität sorgfältig unterscheiden und die Historie zumindest einigermaßen sorgfältig verfolgen.
  15. cdm

    cdm Gala

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    Aber Apple's OS-X kann's halt nicht!? Weder das was aktuelle Kameras (z.B. Sony NEX) liefern, noch was mit an anderen AVCHD Daten zugänglich ist (alles "p") - Windows kann's!

    Im Gegensatz zu den Audiothemen bin ich da nicht von Anfang an dabeigewesen, kann also hier nicht so qualifiziert wissen, was nun Standard ist und was nicht.

    Ich weiß nur was aktuelle Kameras "von sich geben" und was auf Blueray gespeichert ist - eben 1080p und das "kann" Appe OS-X und iPad beides nicht!
    sorry
  16. Bananenbieger

    Bananenbieger Echter Boikenapfel

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    Natürlich kann es OSX! Ich besitze selber zwei NEX (6 und VG-10) und die Videodaten frisst OSX ohne Probleme.

    Auf BluRays ist üblicherweise 1080i50/60 oder 1080p24. 1080p25/30 wirst Du auf den Handelsüblichen BluRays nicht finden, erst recht nicht 1080p50/60!

    Sofern Du keine richtig teure Kamera mit sehr guter Optik hast, kannst Du auch in 720p arbeiten. Das ist in 95% der Anwendungsfälle hochaufgelöst genug.
  17. gKar

    gKar Englischer Kantapfel

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    AAC ist ein ISO-Standard, genauer von der MPEG-Arbeitsgruppe.
    Natürlich werden Standards/Spezifikationen auch entwickelt.
    Das ist natürlich zu unterscheiden von der Softwareentwicklung eines standardkonformen Codecs o.ä.
    Die Spezifikation ist der erste (und wesentliche) Entwicklungs-Schritt vor der Implementierung von Softwareprodukten.
  18. Helje

    Helje Antonowka

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    mit mp3 plus meintest du wohl mp3pro:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mp3PRO

    und hier noch diverse weitere links zum Thema, wen es interessiert.
    http://www.iis.fraunhofer.de/de/bf/amm/produkte/audiocodec/audiocodecs/heaac.html
    http://www.iis.fraunhofer.de/de/bf/amm/produkte/audiocodec/audiocodecs/sonnox-plugin.html
    http://www.iis.fraunhofer.de/de/bf/amm/produkte/audiocodec/audiocodecs/aaceld.html
    http://www.iis.fraunhofer.de/de/pr/pm_archiv/2012/mpegdash.html
    http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_audio_codecs

    cmd - ich will dir ja gar nicht absprechen das du voll in der Materie steckst, nur wäre es schön wenn Du dein Wissen auch mit uns teilst und vor allem belegst. Kann Deine Äußerungen auch nach Recherche wenig nachvollziehen. Gib doch mal ein paar Links damit wir auch schlauer werden.
  19. Helje

    Helje Antonowka

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    Hab grad Lust auch das mal richtig zu stellen.

    1.) Das interlaced Verfahren beruht nicht auf Anforderungen des Röhrenmonitors, sondern auf den Anforderungen des menschlichen Auges und der damals verfügbaren Bandbreite um das Ganze flimmerfrei darstellen zu können. Deshalb zerlegt man das Bild in Halbbilder um eine Frequenz von 50Hz zu erreichen (flimmerfrei) ohne die Bandbreite für ein Bild zu erhöhen.

    2.) Bloß weil BR Player progressive kann, hat er nicht doppelte Informationsdichte - die Dichte ist exakt genommen die gleiche nur nur anders an das Empfangsgerät übermittelt. Schon mal überlegt warum der Standard bei 720p 50 Frames sind? Um die Flimmerrate entsprechend so hoch zu halten, dass das menschliche Auge nichts mehr davon wahrnimmt. Ist sicherlich aus technischer Sicht heute nicht mehr notwendig, aber um abwärtskomatibel zu bleiben wird es halt angewandt. Wird sich sicherlich auch mit der Zeit ändern.
    Nur Apple und auch Drittanbieter Software können da wenig für. Das sind Normen. Man kann sie ignorieren (auch bei Apple geht das mit ein wenig Knowhow) - doch wozu? Wenn man weiß man man tut, geht es.
    Und die Kamerahersteller sind die letzten die ich als maßgebend nehmen würde. Die ballern gerne irgendetwas auf den Markt. Nur ist es nicht die Pflciht der Softwarehersteller jeden Nonsens der "Action" und "Photo"Cams mitzumachen. Wenn Sie das wollen sollen sie selber die Treiber schreiben.
  20. cdm

    cdm Gala

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    Hallo Bananenbieger,

    Danke für den ersten hilfreichen Hinweis aus diesem Forum an Dich!

    habe selbst eine NEX-7 mit besten Obketiven u.a. Zeiss.

    Bin in OS X (Systemversion: OS X 10.8.3 (12D78) Kernel-Version: Darwin 12.3.0) "Neuling" aber in Windows Experte.

    Mir gelingt es (hier im Urlaub nur iPad und MacBook Pro 9,2 zum Lernen dabei) bisher nicht, Videodaten aus der NEX-7 direkt (OS X mäßig) aus der Kamera zu sehen oder zu laden.
    Bei Photo Daten funzt das einwandfrei über iPhoto, Aperture und die OS X Version von ACDSee Pro-2 jeweils mit Verarbeitung sehr gut!

    AVCHD Dateien sind bei mir (unter OS-X) bisher nur in winziger und rel. schlechter Darstellung sichtbar, wenn die Speicherkarte der NEX-7 direkt in's Macbook gesteckt wird. Gut wird die Darstellung nur über den VLC Player. Auslesen und weiterverarbeiten nur über VLC aber mit dessen Konvertierung...

    Nun hätte mich interessiert, wie und mit gegebenenfalls welchen Zusatzprogrammen Du Deine NEX Videodaten einlesen und evtl. weiterverarbeiten kannst.

    Das war im Kern meine ursprüngliche Frage.

    Bin die für genauere Hinweise sehr dankbar!

    cdm

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