Meine "eigene" Cloud: Dropbox, Pogoplug, Synology.. Alles passt nicht so richtig!

Dieses Thema im Forum "Netzwerk" wurde erstellt von Tippfeler, 31.03.11.

  1. Tippfeler

    Tippfeler Auralia

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    Liebe Apfeltalker,

    die Cloud ist ein immer beherrschenderes Thema. Ich möchte Euch kurz schildern, welchen Rat ich benötige, vielleicht kann mir ja jemand von Euch helfen.

    Vorgeschichte:
    Ich habe einige Jahre lang MobileMe benutzt, bis ich es einfach zu langsam fand. Da ich einen Mac und einen PC besitze und auf jeden Fall von "Unterwegs", sprich aus dem Internet auf einige Daten zugreifen muss, habe ich vor anderthalb Jahren MobileMe auslaufen lassen und bin zur Dropbox gewechselt.
    Zuerst war ich davon begeistert und bin es immer noch. Doch wie das Leben so spielt, mittlerweile reicht das was man hat an einigen Stellen leider nicht mehr.

    Was ich insgesamt gerne machen würde:
    - Alle meine wichtigen Daten "zentral" gelagert haben
    - Zugriff von überall via Internet
    - unkomplizierte und "nahtlose" Integration ins Betriebssystem ohne Gefrickel
    - Festplatte soll im Finder wie eine USB-Platte erscheinen und nicht dauernd als Server im Finder eingebunden werden (das klappte NIE zuverlässig bei mir nach Neustarts)
    - Viel Speicher
    - Sicherheit! Ich möche wissen, dass meine Daten nicht irgendwo "mißbraucht" werden
    - Offline-Verfügbarkeit von einigen Teilen der Daten, damit einhergehend:
    - Synchronisation!


    Was ich überlegt habe:
    Es fielen mir drei Varianten ein, um obige Vorgaben zu realisieren:

    1. Dropbox
    Vorteile:
    Alles zentral gelagert, PERFEKTE Einbindung in OSX und Win, Sehr gute Bedienung im Browser, iPhone-App, erscheint wie ein normaler OSX-Ordner, perfekte Synchronisation und Offline-Verfügbarkeit
    Nachteile:
    Gott weiß, wo meine Daten liegen. Große Datenmengen (vor allem Bilder und eigene Videos) sind sehr teuer auf die Dauer. Die Dropbox wäre peferkt, wenn da nicht das "blöde Gefühl" bliebe, nicht zu wissen, wo meine Daten liegen und wenn viel Speicher nicht so teuer wäre. 300 GB wären perfekt. Natürlich ginge wegen der Sicherheit eine Truecrypt-Verschlüsselung, aber das nervt irgendwie nach jedem Systemstart und häufigem Rechnerwechsel. Und (wichtig) dann kann man nicht mehr von unterwegs "eben mal so" über einen anderen Browser zugreifen.
    Wegen der letzten beiden Punkte, dachte ich mir, wie schön es doch wäre, eine Software wie Dropbox zu haben und dazu noch eine eigene Festplatte als Speicher, die bei mir zu Hause im Keller steht.

    Daher kam ich auf die
    2. Synology DS211
    Vorteile: Offenbar zuverlässig, sehr viel Speicher, ich weiß wo meine Daten liegen, RAID-Sicherung
    Nachteile: Keine "native-wirkende"-Einbindung in OSX - nur als Server (was ich nicht mehr möchte), erscheint mir schon als nicht mehr ganz so mac-like-Gefrickel (Gott, was habe ich mir in den letzten Tagen Tutorial-Videos angeschaut dazu... ;) )

    Das "beste beider Welten" erscheint mit bisher die

    3. Pogoplug Pro
    zu sein
    Vorteile sind wohl:
    Hier habe ich wohl eine ganz gute OSX-Einbindung quasi Festplattenähnlich, so viel Speicher wie ich eben dranhänge und von überall Zugriff. Die Daten liegen bei mir zu Hause und ich hoffe, dass ich mit Chronosync oder so auch eine "Dropbox-ähnliche" Synchronisation hinbekomme. Zumindest von Word-Dateien, die Videos will ich gar nicht syncen z.B.
    Nachteile:
    Ich kann nichts zur automatischen Synchronisation á la Dropbox finden. Müsste ich eine eigene rsync oder Chronosynclösung finden. Ohne diese halt nur online zu benutzen, was nervt.
    Weiterhin verbindet man sich hier ja auch irgendwie über den Pogoplug-Server. Was ist, wenn dieser ausfällt und wie sicher sind meine Daten überhaupt, wenn diese immer irgendwie über deren Server laufen?

    Ihr seht, ich weiß nicht so recht weiter. Ich weiß, ich suche wohl die "eierlegende Wollmilchsau"... o_O
    Dabei wäre ein Programm wie Dropbox wirklich PERFEKT, wenn ich doch nur eine eigene Festplatte irgendwo anhängen könnte.. :-c

    Zur Zeit liegt bei mir die Pogoplug-Lösung vorne: 2 Ordner erstelllen, den einen syncen, damit es wie die Dropbox ist, den anderen als Datenspeicher benutzen, von dem ich überall Zugang habe. Bleibt das blöde "deren-Server-als-Vermittler"-Gefühl.
    Fällt jemandem ein Ratschlag hierzu ein? Übersehe ich eine Soft- oder Hardwarelösung? Und wird mir nach diesem endlosen Text überhaupt noch jemand antworten?! ;)

    Ich bin für jede Hilfe dankbar!
    Tippfeler
     
  2. ChrJK

    ChrJK Golden Delicious

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    Schau Dir mal bitte Sugarsync an. Meiner Meinung nach das einfachste Cloud Computing. Wird zwar nicht als USB-Medium im Finder angezeigt sondern bekommt nen eigenen Platz in der Finder-Leiste oben. Du kannst bis zu 10GB kostenlos nutzen...
    Ist wirklich genial, ich nutze es mit 4 Devices (iMac, iPad, iPhone und Win 7)...
     
  3. markthenerd

    markthenerd Cellini

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    Also Pogoplug Pro ist nicht anderes als ein Synology ohne eingebaute Platten. Für mich wäre das die am wenigsten erstrebenswerte Lösung.

    Persönlich hatte ich ein paar Jahre lang meinen Synology als FTP-Server laufen habe das aber wieder beendet.

    Heute habe ich einen Dropbox und einen SugarSync Account. Früher oder später werde ich einen der beiden wieder löschen, vorerst mal "teste" ich beide.
     
  4. smoe

    smoe Virginischer Rosenapfel

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    Verschlüsselt auf den Amazon S2 Servern. Aber du musst mich jetzt nicht Gott nennen...
     
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  5. BigDan

    BigDan Granny Smith

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    Im Falle von DropBox sind die Daten auf dem Server in der Tat verschluesselt.

    Zum Thema Sicherheit, das ist doch relativ. Ich sage nicht dass man blind den grossen Unternehmen trauen kann und da schon ein Auge drauf haben sollte, jedoch haben die auch die Kohle die besten Sicherheitsleute einzustellen.

    Plus, geschwindigkeit ist auch ein Thema. Wenn Du mehrer GB daheim hosten moechtest . . . hast Du sync DSL? Welche upload hast Du?
    Kennst Du dich gut genug mit Sicherheitsfragen aus dass Du rel. sicher sein kannst dass sich niemand in Deine Cloud hackt? Deine Daten stielt und verkauft? Oder noch schlimmer, einen kleinen Bot aus deinem kleinen Server macht?

    Wie gesagt, Daten ownership ist eine wichtige Frage. Jedoch leben wir auch in einem Rechtsstaat, auf die USA sind "noch" einer. Sprich man kann sich auf Vertraege und Gesetze berufen. Und, nur als Beispiel, gilt bei Google dass die Daten immer einem selber gehoeren und Google keinerlei Anspruch darauf hat. Dies ist auch reiner selbstschutz, denn stell Dir mal vor jemand laedt Kinderpornos auf nen Google server und Google haette auf einmal die Rechte daren. . . . .

    Zudem, du hast vor Dir dann ein Raid zu bauen? Kommt das wirklich an Cloud Strukturen ran? Beispiel Google, dort liegen alle Daten in min. 2 verschiedenen Rechenzentren, und in jedem Rechenzentrum sind die Daten 3 Fach redundant gespeichert. Dafuer muss eine Privatperson schon viel Geld hinlegen um dieses Level and physischer Sicherheit zu erhalten.

    Aber das sind nur meine 2ct. Bin sehr interessiert wie Du/Ihr das seht.

    gruss

    D.
     
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  6. eyePH0NE

    eyePH0NE Eierleder-Apfel

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    RAID hat mit Backup nichts zu tun, es ist eine Hochverfügbarkeitslösung.
     
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  7. Tippfeler

    Tippfeler Auralia

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    Vielen Dank für die hilfreichen Antworten bisher!


    Danke für den Hinweis! Über Sugarsync bin ich auf meiner Recherche nach der "Superlösung" auch schon gestoßen... Im Grunde ist dies aber doch auch nur mit der Dropbox vergleichbar (wenn man von den erweiterten Sync-Möglichkeiten absieht). Es bleiben die Probleme mit den Daten, die irgendwo liegen und mit der begrenzten Datenmenge.
    Ich werde es aber auf Deinen Tipp hin mal installieren und ausprobieren, Danke!


    Kannst Du sagen, warum du das mit Synology wieder beendet hast? Ich fand den Pogoplug bisher daher gut, weil er quasi das FTP/Server-Gefrickel mit der Synolgy ersetzt und sich nahtloser ins System einbindet. Ich gebe zu, ich habe kaum mehr Ahnung von eigenen Servern etc, obwohl ich vor 10 Jahren einen mit Linux selber gebastelt habe. Aber der Zahn der Zeit nagt an mir und die Entwicklung blieb ja nicht stehen. Von daher erscheint mir die Synology-Lösung als nicht nahtlos ins System integriert genug..
    Den Komfort von Dropbox (und wohl auch SugarSync) will ich nicht mehr missen irgendwie. Aber die Größe der Datenmengen bringt mich halt wieder weg davon...

    Hi BigDan, danke für Deine fundierte Meinung. Du hast natürlich Recht mit Deinen Punkten:
    Geschwindigkeit ist ein Problem. Ich habe nun hier nicht das schnellste DSL... Und der Upload ist lahm. Das würde mich bei Word-Dokumenten jett wohl nicht so stören, bei Videos würde es sicherlich nerven, da hast Du Recht.
    Ich hab keine Ahnung, wie ich verhindere, dass man meine Cloud hackt, das stimmt. Da müsste ich mich reinfuchsen. Daher erschien mir Pogoplug ja ganz gut..
    Und mit der Redundanz der Datensicherheit hast du natürlich auch Recht. Eine Festplatte hinter dem Pogoplug und selbst ein Synology RAID ist natürlich überhaupt kein Level an Backupsicherheit.
    Daher wollte ich ja quasi die Daten synchron halten. Die wichtigen wären dann auf einem PC im Büro, auf meiner Cloud (steht in einem abgetrennten Keller) und auf meinem Laptop unterwegs. Das erscheint mir relativ sicher zumindets. Dazu kommt noch eine Backupplatte alle 2-3 Monate, die physisch getrennt gelagert würde. Aber Du hast natürlich Recht, ein Level von Google/Dropbox werde ich nicht erreichen, aber das wäre es mir wert, genau zu wissen, was mit meinen Daten geschieht.

    Von Googles Diensten (bis auf die Suche) lasse ich eigentlich meine Finger, GMail, Picasa etc brauche ich nicht, selbst wenn sie mit meinen Daten nicht machen können, was sie wollen, es bleibt irgendwie immer das Gefühl, dass man theoretisch alles über mich wissen könnte. Selbst wenn an nichts zu verbergen hat, meine ich, dass ich nicht möchte, das "Big Brother" mir doch mal über die Schulter schaut...

    Ich habe in der Zwischenzeit mal TeamDrive mit dem Strato Hi-Drive getestet. Das ist jedoch auch nicht als nahtlos zu bezeichnen. Ganz im Gegenteil. Alles, was ich nach 4h nicht reibungslos auf einem Rechner zumindest einigermaßen komfortabel zum Laufen kriege schreckt mich irgendwie ab, das muss ich leider zugeben. Gerne arbeite ich mich ein, aber nahtlos sollte es integriert sein. Ich teste nchmal ein wenig daran herum, aber es wird wohl wieder runterfliegen.
    Danach wende ich mich mal SugarSync zu. Vielleicht begeistert es mich mehr, wobei die oben genannten Problempunkte bleiben.
    Ich bleibe am Ball ;)
     
  8. eyePH0NE

    eyePH0NE Eierleder-Apfel

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    Wenn es danach geht, solltest du dich vom Speichern in der Wolke komplett verabschieden.
     
  9. Tippfeler

    Tippfeler Auralia

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    Ja, daher würde ich sie mir ja gerne "selber basteln" mit einer eigenen Festplatte á la Pogoplug/Synology.
    Oder bestehen da Deiner Meinung nach die selben Bedenken?
     
  10. s0f4surf3r

    s0f4surf3r Purpurroter Cousinot

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    wenn die Daten bei dir zu Hause liegen soll das das sicherer als die Dropbox sein? Denk bitte noch mal 5 min drüber nach... oder auch länger, denn dann wirst du dein Projekt ganz schnell wieder vergessen. Vor allem bei dem Kenntnisstand was Netzwerksicherheit betrifft. Alleine schon die DSL Geschwindigkeit schiebt dem Ganzen einen Riegel vor. Vom Sync-Stress ganz zu schweigen (Stichwort geöffnete Word-Dokumente etc.). Du weißt gar nicht mit was du dich da rumschlagen müsstest. Es gibt schon einen Grund dafür, warum die iDisk im Vergleich zu der Dropbox so schlecht ist.
     
  11. BigDan

    BigDan Granny Smith

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    Moin nochmal,

    ich habe mal ein bissel gesucht. Und habe ein paar scheinbare Loesungen gefunden. Von knall hart (im Sinne von sehr techy) ssh + rsync bis zu opensource projekten.

    1. http://www.sparkleshare.org/ Das ist eine ganz frische Software, die, sofern ich es verstehe, Ordner zwischen compuytern synct. Im Moment nur fur Linux, Mac und Windows loesungen sind jedoch in arbeit.

    2. iFolder sync Verzeichnisse.

    3. Bau Deinen eigenen opens source drop box clone Anleitung: hier

    Ich habe mir die Vorschlaege jetzt nicht bis ins Detail angeschaut, denke jedoch koennte interessant sein.

    Hast Du auch mal bei Alternative To geguckt?

    Gruss

    Daniel
     
  12. eyePH0NE

    eyePH0NE Eierleder-Apfel

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    Prinzipiell spricht überhaupt nichts gegen eine "Heimlösung".

    Das hängt ganz von der Art der Dateien und vom Datenvolumen ab.
    Und was das Thema Sicherheit betrifft, werfe ich mal VPN in den Raum.
     
  13. j@n

    j@n Eierleder-Apfel

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    Schade, das hier scheint eingeschlafen zu sein. Ich wäre an weiteren Erfahrungen interessiert, weil mich ein ähnliches „Problem“ plagt – ich will kein Geld mehr für Abos irgendwelcher Dienste ausgeben und denke daher über Pogoplug&Co. als Dropbox- und MobileMe-Alternative nach.
     
  14. peters1

    peters1 Hildesheimer Goldrenette

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    Würde mich auch interessieren, ich stehe vor der gleichen Aufgabe.
    Noch habe ich einen Schrank voll mit Festplatten, die per FW800 angebunden sind. Die Daten sind 3fach gesichert, eine Kopie immer außerhalb der eigenen 4 Wände. Ein NAS im Keller wäre ok, aber die externe Kopie? Die 2 GB der Dropbox müssten dann schon auf 6 TB erweitert werden und das ist zu teuer.
    Kann man denn zwei Macs synchronisieren/abgleichen?
    Ich stelle mir das so vor: Bei meinen Eltern läuft Tag und Nacht ein Mac mit 6 TB Platten. Bei mir läuft Tag und Nacht ein Mac mit 6 TB Platten. Beide Systeme synchronisieren sich per DSL. Dann habe ich immer räumlich getrennt und zeitnah ein Backup. Gibt's eine Einstellung oder Software dafür?
     
  15. TAdS

    TAdS Osnabrücker Reinette

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    @peters1

    Natürlich funzt das syncen zweier Macs per DSL/Internet.

    Du musst dazu lediglich die Platte des entfernten Mac per AFP an deinem Mac verfügbar machen.

    Ich denke, du weisst, was du dazu brauchst (dyndns, Portumleitung etc. ). Dann setz ein Prog wie Chronosync ein und schon kann automatisiert gesynct werden ( oder gebackupped).

    @

    Verstehe i.Ü. nicht, wo die Probleme/das Gefrickel mit der Syno liegen sollen. Das Geheimnis des erfolgreichen Zugriffs von aussen besteht darin, die Syno im Router als 'exposed Host' zu deklarieren und ihre interne Firewall zu aktivieren.
    Die Konfiguration der einzelnen Dienste ist mit der neuen FW 3.1 ein Kinderspiel.

    Grüsse
     
  16. peters1

    peters1 Hildesheimer Goldrenette

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    Viel Arbeit!

    Uiijuijuijuijui! :) Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich kein Wort! :) Aber ich kann mich ja "aufschlauen". Also erst mal muss ich AFP einrichten. Das werde ich erst mal googeln.

    Dann brauche ich dyndns und Portumleitung! Gut, auch da habe ich keine Ahnung. Muss ich nachschlagen. Ich nutze derzeit die Vollversion von SuperDuper. Der kann inkrementelles Backup. Wenn möglich, möchte ich wenig verschiedene Programme installieren.
    Gibt es für so etwas nicht schon irgendwo ein gutes Tutorial und zwar für Mac-User. Dieses Gebastel scheint wohl eher was für die Linux-Fraktion zu sein.
     
  17. TAdS

    TAdS Osnabrücker Reinette

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    Erstmal solltest du dyndns einrichten. Um die Festplatten des entfernten Mac per Internet zu erreichen, brauchst du die externe IP-Adresse des DSL-Routers, hinter dem er normalerweise hängt. Da sich diese oftmals täglich ändert, benutzt man einen Dienst wie dyndns.com oder no-ip.com, welcher die jeweils gültige IP mit einem festen Hostnamen verknüpft (zB peters.dyndns.org).
    Die entspr. Accountdaten (Hostname, Benutzerkennung und Passwort) werden dann im entfernten Router eingepflegt (bei einer FritzBox mit akt. Firmware im Bereich Internet/Freigaben/DynDNS).

    Als nächstes wird im entfernten Router eine Portumleitung hinterlegt (Port 548 TCP und UDP), welche auf den anzusprechenden Mac zeigt.

    Am entfernten Mac wird in der Systemeinstellung Sharing die Dateifreigabe für die zu syncenden Ordner erstellt.

    Wen das soweit passiert ist, gehe an deinem Mac ins Finder-Menu Gehe zu/mit Server verbinden. Dort gibst du Folgendes ein:

    afp://<dyndns-hostname>

    Dann noch Benutzerkennung und Passwort des entfernten Mac eingeben und im Schlüsselbund speichern - fertig.

    Grüsse
     
  18. peters1

    peters1 Hildesheimer Goldrenette

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    Super, schon mal vielen Dank für die Hinweise. Bin auf dyndns.org und habe mir dort einen Account erstellt. Die Verbindungsdaten habe ich dann für meinen Heimatserver eingetragen. Das gleiche müsste ich dann auch bei meinen Eltern machen, ausser dass ich den bestehenden Account bei dyndns um einen host-Namen ergänze. Richtig?
    Kann ich hier zu Hause schon etwas machen, denn ich bin nur einmal die Woche bei meinen Eltern?
     
  19. peters1

    peters1 Hildesheimer Goldrenette

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    Wie/wo hinterlege ich eine Portumleitung beim Router? Ich habe zwar den Eintrag gefunden, aber kann dort keine Parameter eingeben. Habe zur Auswahl:
    -FTP
    -HTTP
    -Telnet
    -MS-Remote
    -SSH
    -Andere Anwendungen

    Nur bei andere Anwendungen bekomme ich Parameter (wegen UDP 548). Dort steht dann:
    "Von Port", "bis Port" und "an Port". Was schreibe ich dort hinein?
     
    #19 peters1, 27.06.11
    Zuletzt bearbeitet: 27.06.11
  20. TAdS

    TAdS Osnabrücker Reinette

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    Was für einen Router hast du/haben deine Eltern denn?