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Disk Drill: S.M.A.R.T. Interpretation, bitte Hilfe

Dieses Thema im Forum "Dienstprogramme & Utilities" wurde erstellt von Birnenmost, 19.06.17.

  1. Birnenmost

    Birnenmost Empire

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    Hallo,

    was könnte dahinter stecken, siehe Anhänge?

    Ich habe keine Probleme mit der Festplate. Ich hatte DiskDrill nur aufgemacht, um Duplikate zu suchen. Beim Öffnen der App ging der SMART-Alarm an. SMART-Werte ok, aber "verdächtige Log-Ergebnisse".

    Die 300+ bei ID 192 kommen daher, weil die WD RED Serie sich in INXTRON Gehäusen nicht korrekt abmelden lässt, sondern einfach nur vom Desktop verschwindet, wenn man sie auswirft, aber die Platte fährt nicht runter (sie wird quasi dann "hart" ausgeschaltet, wenn man den Power-Knopf am Gehäuse drückt). <- aber das ist nur ne Nebenbemerkung.

    Bildschirmfoto 2017-06-19 um 13.01.20.png Bildschirmfoto 2017-06-19 um 13.02.33.png
     
    #1 Birnenmost, 19.06.17
    Zuletzt bearbeitet: 19.06.17
  2. Wuchtbrumme

    Wuchtbrumme Borowinka

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    vergiss Programme, die Dir mit grünen Balken irgendwas für die Festplatte bestätigen. Blödsinn.
    Nimm lieber EtreCheck und klicke dort auf "show SMART status".

    Soweit ich das einordnen kann ist aber die Grundaussage "sieht gut aus" derzeit ok.
     
  3. Marcel Bresink

    Marcel Bresink Purpurroter Cousinot

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    Es ist eher umgekehrt. Der S.M.A.R.T.-Status ist nur eine Schätzung der Platten-Hardware über ihre verbleibende Lebensdauer.

    Die Protokolle des Betriebssystems können dagegen echte Probleme aufzeichnen, die mit der Platte bereits aufgetreten sind. Öffne also mit dem Programm "Konsole" das Systemprotokoll und prüfe, ob dort Meldungen mit dem Text "i/o error" aufgelaufen sind, konkret Fehler nach dem Muster "kernel: disk xxx i/o error".
     
  4. Wuchtbrumme

    Wuchtbrumme Borowinka

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    kann man philosophisch schon so sehen; konkret ist es eigentlich nur ein Monitoring von Betriebsparametern. Indem Parameter in zwei verschiedene Kategorien eingeteilt und mit Schwellwerten betrachtet werden ist auch eine Schätzung über ihre verbleibende Lebensdauer möglich; der Hauptsinn des Systems ist aber bei Überschreiten irgendeines kritischen Schwellwertes die Warnung, ein Backup schnellstmöglich zu erstellen und vor Ausfall zu warnen. Es sind dabei auch Situationen möglich, wo eine Platte von "good" zu "Schrott" geht, ohne dass eine entsprechende Warnung erfolgt wäre, deswegen bin ich mit Schätzung und der Philosophie nicht ganz einverstanden; vor allem finde ich es völlig inakzeptabel, dass irgendein Softwareentwickler meint, ohne Kenntnis von Plattenverhalten von irgendwelchen Werten auf "grün" oder "rot" beurteilen zu können. Wenn man mal die eine oder andere Platte und ihre Firmware gesehen hat, bekommt man ein Gespür dafür, was relevant sein könnte, aber bestimmt nicht per Algorithmus.
    ACK, aber noch besser sind dann die SMART-Errors, die sich im unteren Teil des smartctl-Logs finden lassen.
     
  5. Birnenmost

    Birnenmost Empire

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    Prinzipiell war ich mir bewusst wie S.M.A.R.T funktioniert und dass man die Angaben mit Vorsicht genießen sollte. Ich war nur über den letzten Eintrag verwundert, wel der mir noch nie untergekommen ist und auch die ID# sieht komisch aus "16.7...". Leider lässt sich die Spalte auch nicht aufziehen, sodass man sieht, wie die ID komplett lautet, aber gut die Aussage die dahinter steht ist ja eh vage.

    OK; ich werd die Tage, wenn ich dazu Zeit habe Etrecheck laufen lassen und dann mit dem Protokoll zurück kommen.

    System.log ist nichts drin zu finden mit "i/o error". Auch in den anderen logs nicht.
     
  6. Marcel Bresink

    Marcel Bresink Purpurroter Cousinot

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    Da stimme ich mit Dir komplett überein. Aber hier geht es ja um etwas völlig Anderes.

    Das Programm hat eben nicht das Plattenverhalten oder SMART-Attribute am Hersteller vorbei interpretiert, sondern das Systemprotokoll von OS X ausgewertet und dort Einträge gefunden, die darau hinweisen, dass das Betriebssystem in der Vergangenheit echte technische Probleme mit der Platte hatte. Man sollte in der Dokumentation oder beim Programmhersteller prüfen, ob man ermitteln kann, um welche Fehler es sich genau handelt.
     
    dg2rbf gefällt das.

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